Süßkartoffel Burger Buns! Ja, ihr habt richtig gelesen: Aus Süßkartoffeln kann man wirklich hervorragende Burgerbrötchen backen!

Nach wie vor sind meine perfekten Hamburgerbrötchen der mit Abstand beliebteste Beitrag auf meinem Blog. Und nach wie vor zählen sie für mich zum Besten, was man einem Burger in Sachen Bun antun kann. Es gibt mittlerweile sogar drei Bun-Rezepte auf meinem Blog und jedes dieser Rezepte hat seine Daseinsberechtigung:

Aber wer mich kennt weiß, dass ich mit dem Besten nicht zufrieden gebe und ich stets auf der Suche nach einer Verbesserung bin! Und genau deshalb möchte ich euch dieses Rezept für Süßkartoffel-Hamburgerbrötchen ans Herz legen.

Süßkartoffel Burger Buns

Warum gerade ein Süßkartoffel Bun? Die Antwort ist einfach: Ich liebe Süßkartoffeln aller Art! Gegrillte Süßkartoffeln sind eine meiner Lieblingsbeilagen. Süßkartoffelpüree schmeckt ebenfalls großartig und für knusprige Süßkartoffel-Pommes lasse ich alle anderen Pommes liegen.
Geht ihr gerne in Burger-Restaurants? Ich liebe Burger und veröffentliche daher auch regelmäßig Burgerbuden-Testberiche auf BBQPit. Wann immer es geht, bestelle ich mir Süßkartoffel-Pommes als Beilage. Warum? Weil es einfach die perfekte Burgerbeilage ist! Bestimmt 80% aller Burger-Restaurants in denen ich bisher war, bieten die Sweet Potato Fries als Beilage an.

Was sagt uns das? Die Süßkartoffel passt generell einfach perfekt zum Burger! Der feine süßliche Geschmack ist der ideale Begleiter für ein saftiges Burger-Patty. Nicht umsonst sind Burger Buns häufig Richtung Brioche gesüßt. Die Süßkartoffel bringt von sich aus eine angenehme Süße mit, ohne jedoch im späteren Süßkartoffel Burger Bun geschmacklich zu dominant zu sein.

Folgende Zutaten-Menge reicht – ja nach Größe – für ca. 12-14 Burger Brötchen:

  • 500 g Mehl Typ 550
  • 2 große Süßkartoffeln / 250 g Süßkartoffelpüree
  • 100 ml Wasser (lauwarm)
  • 50 ml Milch
  • 1 Ei
  • 35 g Honig
  • 40 g Butter
  • 5 g Salz
  • 1 Würfel frische Hefe (42 g)

zusätzlich für das Süßkartoffelpüree:

  • Salz
  • Zimt
  • Muskatnuss (gerieben)

zusätzlich für das Bestrichen der Buns:

Gerade auf US-Rezeptseiten gibt es bereits zahlreiche Süßkartoffel Bun Rezepte. Ich habe viele dieser Rezepte ausprobiert, doch wirklich überzeugend war das alles nicht. Daher habe ich ein eigenes  Rezept entwickelt, welches sich in erster Linie darin unterscheidet, dass die Süßkartoffeln in meinem Rezept nicht gekocht werden! Als Grundzutat für die Süßkartoffel Burger Buns braucht man Süßkartoffelpüree. Um Püree herzustellen werden die Kartoffeln gekocht. Doch das Kochen entzieht Geschmack! Egal was man kocht: Es kommt immer mit weniger Geschmack aus dem Topf heraus, als wie man es hinein gegeben hat.

Süßkartoffelpüree herstellen

Daher werden die Süßkartoffeln im Backofen gegart. Die Süßkartoffeln werden zunächst geschält und in kleine Stücke geschnitten. Diese Süßkartoffelstücke legt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreut die Kartoffelstücke mit Salz, etwas Zimt und frisch geriebener Muskatnuss. Dann gibt man das Backblech für rund 60 Minuten in den auf 160 Grad (Ober-/Unterhitze) vorgeheizten Backofen. Wenn die Süßkartoffel weich gegart ist und man sie einfach mit einer Gabel zerdrücken kann, kann man sie aus dem Backofen holen. Die Süßkartoffelstücke werden dann in einer Schale gegeben und mit einer Gabel zu Püree zerdrückt. Da Süßkartoffeln recht faserig sind, empfiehlt sich der Einsatz eines Zauberstabes, um ein wirklich feines Püree herzustellen. So bekommt man ein richtig gutes Süßkartoffelpüree hin, welches theoretisch auch schon fertig gewürzt ist und als Beilage gereicht werden kann.
Tipp: Das Püree kann man auch gut am Vortag zubereiten und über Nacht im Kühlschrank lagern. Es wird geschmacklich sogar noch besser, wenn es etwas durchgezogen ist. Für die Süßkartoffel Burger Buns benötigt man 250 g Süßkartoffelpüree.

 

Wenn das Süßkartoffelpüree fertig und ausgekühlt ist, kann man den Teig für die Süßkartoffel Burger Buns zubereiten. Dazu gibt man alles Zutaten in eine Schale und knetet daraus mit Hilfe einer Küchenmaschine (Empfehlung: Bosch MUM5) einen geschmeidigen Teig. Diesen Teig lässt man abgedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen, bis er sein Volumen in etwa verdoppelt hat.
Tipp: Das funktioniert prima im Backofen, wenn dieser auf 40 Grad eingestellt ist.

Süßkartoffel Burger Buns Süßkartoffel Burger Buns - die etwas anderen Hamburgerbrötchen-süßkartoffel burger buns-SuesskartoffelBurgerbroetchenBuns06
Der Teig für die Süßkartoffel Burger Buns

 

Der Teig reicht für ca. 12-14 Buns, je nach Größe. Empfehlenswert ist es rund 85 Gramm Teig für ein Bun zu nehmen. Dazu gibt man den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche und sticht die benötigte Teigmenge mit einem Teigspachtel einfach ab und formt daraus die Buns. Man nimmt dazu den Teig in die Handinnenflächen, rollt daraus eine Kugel und drückt diese auf dem Backblech zu einer flachen Scheibe von ca. 8 cm Durchmesser. Wenn der Teig zu sehr an den Händen klebt, einfach etwas Mehl hinzu geben. Die Teiglinge lässt man jetzt nochmal 60 Minuten gehen, bevor sie in den Backofen kommen. Diesen Schritt sollte man keinesfalls übergehen, da die Buns sonst nicht richtig fluffig sein.

Süßkartoffel Burger Buns Süßkartoffel Burger Buns - die etwas anderen Hamburgerbrötchen-süßkartoffel burger buns-SuesskartoffelBurgerbroetchenBuns07
Die Süßkartoffel Buns müssen nochmal 60 Minuten gehen

 

In der Zwischzeit verquirlt man ein Ei mit 2 EL Wasser und 2 EL Milch und bestricht damit die Teigfladen, wenn sie 60 Minuten gegangen sind. Man sollte darauf achten, dass die Zutaten nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, denn die Ei-Milch-Wasser-Mischung darf nicht zu kalt sein, sonst fallen die Buns beim bepinseln wieder ein. Wer möchte gibt noch Sesam, schwarzen Sesam oder Schwarzkümmel auf die Buns, bevor sie in den Ofen kommen.

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Die Teiglinge werden mit der Ei-Milch-Wasser-Mischung bestrichen

 

Im vorgeheizten Backofen werden die Süßkartoffel Burger Buns dann etwa 15 Minuten bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze gebacken, bis sie an der Oberfläche goldbraun sind. Wenn man zwei Backbleche gleichzeitig in den Ofen schiebt, braucht das untere immer etwas länger, da hier weniger Oberhitze ankommt. Anschliessend gibt man sie auf ein Gitter zum abkühlen.

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Softe Süßkartoffel Burger Buns mit Schwarzkümmel-Topping

 

Die Buns sind wunderbar soft, feinporig und leicht süßlich im Geschmack. Der feine Süßkartoffelgeschmack kommt dezent zur Geltung ohne dominant zu sein.

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Fluffige Süßkartoffel Burger Buns

 

Ein perfekter Burger braucht ein perfektes Bun! Diese Süßkartoffel Burger Buns haben mich schwer begeistert! Sie sind eine tolle Alternative zu den herkömmlichen Buns. Wie alle anderen meiner Buns, lassen sich auch die Süßkartoffel Burger Buns sehr gut einfrieren. Ich packe immer zwei Buns in kleine Gefrierbeutel und bei Bedarf lege ich die gefrorenen Buns für 12 Minuten bei 150 Grad in den Backofen. Das Resultat sind duftende Buns, die fast genau so gut schmecken, wie frisch aus dem Ofen.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr diese Buns ausprobieren würdet und mir euer Feedback hier hinterlasst. Das Rezept darf bei Gefallen auch gerne geteilt werden. 🙂

 

Das Rezept zum ausdrucken:

Süßkartoffel Burger Buns
Süßkartoffel Burger Buns
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    Portionen Vorbereitung
    12 Buns 140 Minuten
    Kochzeit
    15 Minuten
    Portionen Vorbereitung
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    Süßkartoffel Burger Buns
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      12 Buns 140 Minuten
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      15 Minuten
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      12 Buns 140 Minuten
      Kochzeit
      15 Minuten
      Zutaten
      Für den Teig
      • 500 g Mehl Typ 550
      • 2 Süßkartoffeln (groß) / 250 g Süßkartoffelpüree
      • 100 ml Wasser (lauwarm)
      • 50 ml Milch
      • 1 Ei
      • 35 g Honig
      • 40 g Butter
      • 5 g Salz
      • 42 g Hefe (1 Würfel frische Hefe)
      zusätzlich für das Süßkartoffelpüree
      • Salz
      • Zimt
      • Muskatnuss (frisch gerieben)
      zuätzliche für das Bestreichen der Buns
      • 1 Ei
      • 2 EL Wasser
      • 2 EL Milch
      • schwarzer Sesam (alternativ Schwarzkümmel)
      Portionen: Buns
      Anleitungen
      1. Zunächst wird das Süßkartoffelpüree hergestellt. Süßkartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit Salz, Zimt und Muskatnuss würzen. Etwa 60 Minuten bei 160 Grad Ober-/ Unterhitze backen, bis die Kartoffeln weich sind und mit einer Gabel zerdrückt werden können. Süßkartoffeln pürieren und kalt stellen (am besten über Nacht). 250 g Süßkartoffelpüree werden für den Teig benötigt.
      2. Alle Zutaten für den Teig in eine Schale geben und mit der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten. Eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig sein Volumen etwa verdoppelt hat.
      3. Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und 85 g Teig pro Bun abstechen. Daraus in den Handinnenflächen eine runde Kugel formen und diese auf dem Backblech zu einer flachen Scheibe mit etwa 8 cm Durchmesser drücken. Die Teiglinge auf dem Backblech nochmal 60 Minuten gehen lassen.
      4. Ein Ei mit 2 EL Milch und 2 EL Wasser verquirlen und damit die Buns bestreichen. Achtung: Darf nicht zu kalt sein, sonst fallen die Buns zusammen! Optional mit scharzem Sesam oder Schwarzkümmel bestreuen.
      5. Die Buns im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze etwa 15 Minuten backen, bis sie oben goldbraun sind. Anschliessend auf einem Gitter auskühlen lassen.
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      27 Kommentare

      1. Das klingt fantastisch, werde ich definitiv mal ausprobieren. Was mann auch machen könnte, wäre es die Süßkartoffel sous-vide statt im Backofen zu garen, da bleibt dann noch mehr Geschmack erhalten. Mache öfter Püree aus vorher sous-vide gegarten Süßkartoffeln, das schmeckt einfach unglaublich intensiv.

        • Hallo Gerrit, an Sous Vide habe ich dabei ehrlich gesagt noch gar nicht gedacht. Aber das klingt naürlich durchaus logisch. Wobei in der Backofenvariante ja auch deutlich Flüssigkeit entzogen wird, was dem Geschmack zu Gute kommt.

      2. …und ich dachte, jetzt kommt das perfekte Rezept für glutenfreie Buns… Vielleicht gehen Deine Versuche auch mal in die Richtung 😉

      3. Hallo Thorsten, wollte Dir ein Riesen Lob für diese super Seite da lassen. Habe die Süßkartoffel Buns am letzten Wochenende nachgebacken. Was soll ich sagen…. Sie stellen sogar deine Brioche Buns (welche auch super sind ) in den Schatten. Es sind die besten Buns ever……

      4. Hi,

        seit fast einem Jahr mache ich meine Hamburgerbrötchen nur noch nach deinem Grundrezept, gerade habe ich die Süßkartoffelversion ausprobiert.

        Ein Problem, das ich dabei jedoch jedes Mal wieder habe:

        Der Teig hat nach dem Kneten eine wundervolle Konsistenz und klebt in keinster Weise. Dann stelle ich die Schüssel für eine Stunde mit Handtruch drüber in den Ofen…. und dann klebt er ohne Ende. Ich kann soviel Mehl hinzufügen wie ich möchte, es verändert sich nichts mehr. Dementsprechend schwer ist es dann jedes Mal die Kugeln zu formen und auf das Blech zu drücken. Endprodukt sind dann nicht die sauberen Endprodukte sondern recht verformte (wenn auch super lecker).

        Hast du eine Idee bei welchem Schritt der entscheidende Fehler ist? Es ist ja nicht so dass ich ein wenig von der gewollten Konsistenz weg bin… sondern meilenweit.

        LG Frank

        • Hallo Frank, wenn du dich an das Rezept gehalten hast, kann ich hier keinen Fehler erkennen. Es ist in der Tat richtig, dass der Teig sehr klebrig ist. Das muss er aber auch sein, da wir ja keine „drögen“ Buns haben wollen. Ich nehme immer einen Teigspachtel, kratze den Teig aus der Schale und gebe ihn auf die bemehlte Arbeitsfläche. Außerdem immer Mehl an den Händen haben, dann kann der Teig nicht ankleben. Wenn es zu feucht wird immer wieder Mehl in die Hände nehmen.

          • Hallo Thorsten,

            ich habe nun heute nochmal deine Buns gebacken, während mein Pulled Pork im Pot war. Sie gingen wunderbar auf, haben kaum in der Schüssel geklebt und ich habe so gut wie kein zusätzliches Mehl gebraucht.

            Ich denke mein einziger Fehler war immer das von zu Hause gelernte „nasse Handtuch über die Schüssel“.
            Lasse ich dieses trocken klebt der Teig nach dem Aufgehen fast gar nicht. Im Prinzip hätte ich da bei einem Hefeteig auch selber drauf kommen können… Dötsch 🙂

            Danke für das Rezept und für die Hilfe,
            Frank

      5. Am Wochenende hatten wir Gäste zum Burgeressen, und da ich oft genug von den perfekten Buns geschwärmt hatte, war ich fürs Backen auserkoren. Ich habe gleich die Gelegenheit genutzt und zusätzlich die Süßkartoffelbuns gebacken, um einen direkten Vergleich zu haben. Aus logistischen Gründen habe ich den Süßkartoffelteig einen Abend vorher zubereitet und im Kühlschrank gehen lassen. Der Teig ging auf, aber nicht so, wie erwartet. Das merkte man an den fertigen Buns auch, die sind leider nicht ganz so fluffig geworden. Doch geschmacklich sind sie wunderbar und die Farbe finde ich auch ansprechend, deshalb werden sie noch einmal eine Chance bekommen. Ich habe vor, den Teig dann an einem warmen Ort gehen zu lassen. Ab und zu esse ich auch gerne vegetarische Burger, da stelle ich mir die Brötchen auch extrem gut zu vor.
        Übrigens, die perfekten Buns wurden von meinen anspruchsvollen Gästen überaus gelobt, genau so würden sie sich Burgerbrötchen vorstellen.
        Fazit: Die Süßkartoffelbuns werden sicher in mein Repertoire übernommen, sowohl für Rinder- als auch vegetarische Burger, doch für Pulled Pork werde ich lieber auf die die Brioche Buns zurückgreifen, da müssen die Brötchen m.E. keinen Eigengeschmack haben.
        Viele Grüße

      6. Soeben das Süßkartoffelpüree vorbereitet. Morgen werden die Brötchen gebacken. Abends kommt dann das Pulled Pork auf den Grill und am Montag wird alles gegessen (-;
        Ich bin wirklich gespannt!
        Die „Standard“ Brioche Brötchen sind ja schon super lecker!
        Viele Grüße

      7. Hey, werde in 2 Wochen Burger für 40 Personen machen. Die Buns wollte ich schon vorher vorbereiten. Wann sollte ich alles einfrieren? Nach dem zweiten mal gehen lassen, also bevor die Buns eigentlich in den Ofen kommen?

      8. Hallo,
        ich liebe Deine Rezepte! Bis jetzt ist immer alles super gelungen (wenn man von Fehlern, die ich begangen habe mal absieht!), aber gestern sind die Süßkartoffel-Buns ziemlich in die Hose gegangen und ich weiß nicht, wo der Fehler lag.

        Mein Problem war, dass der Teig klebrig war! Er war so klebrig, dass er an allem was er berührt hat sofort kleben blieb und sich nur mit großen Verlusten wieder lösen ließ! Das führte dazu, dass ich letztendlich keine 13-14 Buns hatte, sondern 8 Fladen! Nachdem ich die einzelnen Portionen aus der Schüssel draußen hatte (was auch nur gelang, indem ich mir ca. 5 Mal die Hände mit Mehl benetzt habe und den Teig immer ein Stückchen mehr aus der Schüssel gezogen habe; an Abwiegen war nicht zu denken!) musste ich den Teigklumpen sofort in Mehl wälzen, damit er nicht allzusehr an der Arbeitsfläche geklebt ist. An ein sauberes Falten und Schleifen war nicht zu denken! Ich habe die bemehlten Teigklumpen dann auf dem Blech irgendwie etwas in die Länge gezogen und plattgedrückt!

        Jetzt zu meiner Frage/Analyse: Bei den Zutaten habe ich sicher keinen Fehler gemacht (abgesehen von ca. 4 Gramm mehr Honig und 3 Gramm mehr Salz). Daher meine Frage: Kann es sein, dass ich den Teig zu kurz in der MUM drin hatte? Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, schätze aber es waren maximal 5-7 Minuten auf mittlerer Stufe! Er hat schon hier stark geklebt und immer „Fäden“ gezogen zwischen Knethaken und Schüssel!

        Von den Poren und der Elastizität her sind die Fladen optimal! Und schmecken tun sie auch, haben halt die falschen Proportionen!

        Vielen Dank für Unterstützung und „Sorry“ für den langen Text.
        Martin

        • Hallo Martin, eine Ferndiagnose ist immer schwer. Zu kurz in der Küchenmaschine kann eigentlich auch nicht sein. Längere habe ich den Teig auch nicht drin. Es ist ja scheinbar irgendwo zu viel Flüssigkeit in den Teig gekommen. Vielleicht waren die Süßkartoffeln einfach feuchter? In so einem Fall solltest du einfach Mehl hinzu geben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

          • Hallo Thorsten, Danke für die Antwort und die schnelle Hilfe! Vielleicht war das Mus tatsächlich etwas zu feucht, hatte zwar nur 230 Gramm, aber das könnte es gewesen sein! Muss ich einfach nochmal ran! Danke und viele Grüße, Mach weiter so!!

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