3-2-1 Ribs ist die wohl beliebteste Spare Ribs Variante in Deutschland. Mit diesem Rezept zeige ich euch, worauf es bei 3-2-1 Ribs ankommt und wie sie garantiert perfekt gelingen.

3-2-1 Ribs

3-2-1 steht für drei Phasen und deren Dauer in Stunden. Insgesamt dauern 3-2-1 Ribs also 6 Stunden. Dabei werden die Rippchen 3 Stunden geräuchert, 2 Stunden gedämpft und 1 Stunde mit Barbecue-Sauce glasiert.

Folgende Zutaten werden benötigt:

Der richtige Grill für 3-2-1 Ribs

Grundsätzlich kann man Rippchen auf jedem Grill zubereiten, mit dem man indirekt grillen kann. Das wichtigste Kriterium ist, dass der Grill einen Deckel hat. Ansonsten ist es eigentlich völlig egal, welches Modell man verwendet. Egal ob Smoker, Kugelgrill, Pelletgrill, Holzkohlegrill, Gasgrill oder Watersmoker, die Zubereitung ist auf allen nahezu Grills möglich. In diesem Beitrag gehe ich in erster Linie auf die Zubereitung im Holzkohle-Kugelgrill ein.

Die richtigen Ribs für die 3-2-1 Methode

Es gibt unterschiedliche Rippenzuschnitte, die generell aber alle für die 3-2-1 Methode geeignet sind. Die beliebtesten und am häufigsten anzutreffenden Zuschnitte sind Baby Back Ribs (auch Kotelettrippchen oder Loin Ribs genannt), Spare Ribs (Bauchrippen) und der St. Louis Cut (Bauchrippe ohne Knorpel-Enden). Anhand nachfolgender Skizze von amazingribs.com erkennt man gut, welche Zuschnitte gemeint sind und wo sie sich befinden.

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Illustration courtesy of AmazingRibs.com, the best BBQ & grilling website in the US

 

Für viele deutsche Metzger sind die US-Zuschnitte noch immer unbekannt. Macht ihnen keinen Vorwurf, wenn sie die Begriffe „Baby Back Ribs“ oder „St. Louis Cut“ nicht kennen. In der deutschen Fleischerausbildung gibt es diese Zuschnitte schlicht und einfach nicht. Da typisch amerikanisches Barbecue aber auch hierzulande immer populärer wird, gibt es mittlerweile zahlreiche Metzger, die diese Zuschnitte gerne für ihre Kunden machen. Wenn ihr einen engagierten und interessierten Metzger habt, zeigt ihm einfach die Grafik und dann wird er euren Wunschzuschnitt sicherlich machen können. Ansonsten kann man St. Louis Cut Ribs auch online bestellen. Die Metzgerei Kiesinger (yourbeef.de) liefert hier beispielsweise sehr gute Ware.

Ich verwende für 3-2-1 Ribs entweder Baby Back Ribs oder den St. Louis Cut. Baby Back Ribs sind etwas zarter, der St. Louis Cut hingegen etwas geschmacksintensiver.

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Links: St. Louis Cut, rechts: Baby Back Rib (Kotelettrippchen)

 

Typische Spare Ribs (die Bauchrippen) sind kein optimaler Zuschnitt für 3-2-1 Ribs, da hier die Knorpel-Enden mit dabei sind. Diese sogenannten Rib Tips eignen sich wunderbar für ein Schmorgericht im Dutch Oven und schmecken richtig gut. Wenn ich solche Rippen bekomme, schneide ich die Rib Tips vor der Zubereitung ab.

Das richtige Zubehör für 3-2-1 Ribs

Wenn ihr die richtigen Rippchen habt, kann es langsam los gehen. Doch vorher sollte man sich auch noch ein paar Gedanken um das richtige Zubehör machen. Ein Rippchenhalter gehört beispielsweise zur Grundausstattung. In einem Rippchenhalter stehen die 3-2-1 Ribs hochkant und man bekommt so deutlich mehr Rippchen in den Grill. Wenn man nur 2-3 „Leitern“ machen möchte, kann man sie auch flach auf den Grillrost legen, werden es jedoch mehr, ist ein Rippchenhalter unerlässlich. Der beliebteste und preisgünstigste Rippchenhalter ist der IKEA Variera Deckelhalter.

Eine mit Wasser gefüllte Tropfschale ist ebenfalls empfehlenswert. Diese sollte man unter den Rippchen auf dem Kohlerost platzieren. Heruntertropfendes Fett, Fleischsäfte und Saucen versauen euch so nicht den Grill. Gleichzeitig dient das Wasser als Puffer und verhindert Temperaturschwankungen.

Authentische Barbecue Spare Ribs haben auch immer einen rauchigen Geschmack. Diesen Geschmack bekommt man durch das passende Räucherholz. Ich verwende hier ausschließlich die 100% sortenreinen Naturprodukte von Axtschlag, welche aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Bei der Zubereitung von 3-2-1 Ribs im Kugelgrill empfehle ich Chunks, die ungewässert auf die glühenden Kohlen gelegt werden. Wer den Rauchgeschmack lieber dezent mag, verwendet Obsthölzer, wie Apfel oder Kirsche. Intensiveren Rauchgeschmack bekommt man mit Hickory Chunks. Ich verwende auch gerne eine Mischung aus Hickory und Kirsche, denn so bekommt man intensiven Rauchgeschmack mit dezenten Fruchtnoten. Gerade zu 3-2-1 Ribs passt das einfach perfekt! Solltet Ihr 3-2-1 Ribs im Gasgrill zubereiten, empfiehlt es sich eine Räucherbox, wie beispielsweise den Smoker Cup von Axtschlag zu verwenden.

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Zum Glasieren, bzw. „Lackieren“ der Ribs, sollte man einen Silikonpinsel, bzw. einen Grillmop verwenden, um die Sauce gleichmäßig auf den 3-2-1 Ribs zu verteilen. Um die Gartemperatur im Grill zu überprüfen, solltem an ein Grillthermometer wie das Maverick ET-733 verwenden.

3-2-1 Ribs parieren und würzen

Zunächst entfernt man die Silberhaut der Ribs. Auf der Innenseite (Knochenseite) befindet sich eine Membran, die man vor der Zubereitung unbedingt entfernen sollte. Diese Haut verhindert, dass die Gewürze ans Fleisch gelangen und einziehen können. Außerdem ist die Silberhaut recht zäh und ledrig. Wie man die Silberhaut entfernt wird in diesem Beitrag ausführlich erklärt: Silberhaut von Spare Ribs entfernen. Gleichzeitig pariert man die Ribs und entfernt ggf. überschüssiges Fett und Fleischfetzen.

Silberhaut bei 3-2-1 Ribs entfernen 3-2-1 ribs-SilberhautvonSpareRibsentfernen04-3-2-1 Ribs Anleitung – der ultimative Guide für Spare Ribs
Die Silberhaut muss entfernt werden

 

Wenn die Silberhaut runter ist, untersucht man die Ribs auf Knochensplitter. Da die Metzger die Rippchen sägen, kann es immer mal wieder vorkommen, dass Knochen an den Enden splittern und einzelne Knochenstücke evtl. lose im Fleisch stecken. Diese sollte man natürlich vor der Zubereitung entfernen.
Wenn die Ribs sauber pariert und von der Silberhaut befreit sind, geht es ans Würzen. Rippchen werden generell mit einem trockenem BBQ-Rub gewürzt. Ein Klassiker für 3-2-1 Ribs ist natürlich Magic Dust! Der magische Staub passt perfekt zu Schweinefleisch und es gibt eigentlich kaum einen Rub der besser zu 3-2-1 Ribs passt. Weiterhin sehr gut Erfahrungen habe ich mit Pit Powder, Bang Boom Bang und Cherry Chipotle gemacht. Generell ist erlaubt, was schmeckt. Verwendet einfach euren Lieblings-Rub oder probiert mal etwas Neues aus.

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Empfehlenswerte Rubs für 3-2-1 Ribs

 

Der Rub wird großzügig auf beide Seiten der Rippchen gestreut. Man braucht keinen Senf, kein Öl oder sonstigen „Haftgrund“. Ihr braucht Fleisch und Rub, sonst nichts! Das Fleisch besteht zum Großteil aus Wasser und das sorgt dafür, dass der salzhaltige Rub am Fleisch haftet. Man kann das auch sehr gut beobachten, wenn man eine Seite der Rippchen mit einer Gewürzmischung bestreut: Innerhalb von 20-30 Minuten ist der Rub durchgefeuchtet und haftet komplett am Fleisch. Zunächst würzt man die Knochenseite. Die Ribs werden auf die Fleischseite gedreht und anschliessend wird der BBQ-Rub gleichmäßig und vollflächig über die Knochenseite gestreut. Jetzt lässt man die Rippchen 20-30 Minuten liegen. In dieser Zeit verbindet sich der Rub mit dem Fleisch. Er feuchtet durch und fällt nicht mehr ab. Dann werden die Rippchen gewendet und auf der Fleischseite ebenfalls mit dem BBQ-Rub bestreut. Anschliessend wartet man wieder 30 Minuten, bis der Rub Feuchtigkeit gezogen hat. Jetzt sind die Rippchen bereit für den Grill!

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Der Rub zieht Feuchtigkeit

 

Wer möchte kann die Rippchen jetzt noch vakuumieren (Lese-Tipp: Vakuumierer-Kaufberatung) oder in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Kann man machen, muss man aber nicht. Ich habe meine Ribs früher auch imm er noch über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen, aber ehrlich gesagt bringt das nicht sonderlich viel. Wenn der Rub 30 Minuten pro Seite einwirken kann, reicht das völlig aus.

Den Grill für 3-2-1 Ribs vorbereiten

Während die gewürzten Ribs durchziehen, kann man den Grill bereits vorbereiten und einregeln. Ich verwende in diesem Fall den Weber Mastertouch Kugelgrill mit 57 cm Durchmesser. Als Brennstoff empfehle ich Kokoko Eggs von McBrikett, welche sich als äußerst langanhaltend und zuverlässig erwiesen haben. 3-2-1 Ribs bereitet man low & slow bei niedrigen Temperaturen um 120 Grad Celsius zu. Da man die Temperaturen über einen längeren Zeitraum von bis zu 6 Stunden benötigt, empfiehlt sich grundsätzlich die Minionring-Methode. Eine ausführliche Anleitung zum Minion-Ring findet ihr in diesem Beitrag: Minion-Ring Methode, wie man den Kugelgrill low & slow einregelt. Für 3-2-1 Ribs reicht in der Regel ein halber Ring, welcher bis zu 10 Stunden konstant gleichmäßige Hitze abgibt.

Phase 1 beginnt – 3 Stunden Rauch

Wenn der Minion-Ring auf 120 Grad Celsius eingeregelt ist, gibt man die Räucherholz-Chunks auf die Briketts. Den ersten Chunk legt man direkt auf die glühenden Starter-Briketts, die weiteren Chunks legt man entlang des Minion-Ringes, so dass man eine langanhaltende Rauchentwicklung bekommt.

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Das Räucherholz wird auf die glühenden Briketts entlang des Minion-Ringes platziert

 

Grundsätzlich sollte man beim Einsatz von Räucherholz ein wenig Vorsicht walten lassen. Rauch sollte man wie ein Gewürz dosieren. Zu viel Rauch kann dafür sorgen, dass das Fleisch irgendwann bitter schmeckt. Die Einen mögen einen dezenten Rauchgeschmack, die Anderen mögen es etwas intensiver. Hier sollte man sich an die richtige Dosierung rantasten. Ich mag es gerne rauchig und lege 3-4 Chunks entlang des Minion-Ringes. Für Andere wiederum kann das schon zu viel sein. Ich empfehle im ersten Versuch mit 2-3 Holzstücken zu beginnen und dann ggf. beim nächsten Mal einen Chunk mehr oder weniger nehmen, bis man seine persönliche „Rauch-Dosis“ gefunden hat.

Sobald sich die Wood Chunks im Grill befinden, legt man die Spare Ribs auf und schließt den Deckel umgehend, da die Rauchentwicklung sofort einsetzt, sobald das Räucherholz auf die glühenden Briketts trifft. Empfehlenswert ist es, ein Grillthermometer wie das Maverick ET-733 einzusetzen, um die Garraumtemperatur zu überwachen und bei Temperaturabweichungen eingreifen zu können. Der Kerntemperaturfühler für Fleisch wird nicht verwendet, denn bei Ribs macht es keinen Sinn die Kerntemperatur zu messen. Wenn eine Garraumtemperatur von 120 Grad Celsius angepeilt wird, sind Abweichungen 5-8 Grad Abweichungen nach unten oder oben nicht tragisch. Wenn die Temperatur jedoch über einen längeren Zeitraum steigt oder fällt, sollte man ggf. nachregeln.

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Man lässt die Ribs insgesamt drei Stunden im Grill. Wenn man nach Ablauf der drei Stunden einen Blick auf die Rippchen riskiert, sollten die Ribs eine schöne rotbraune Farbe angenommen haben und das Fleisch hat sich vielleicht schon den ein oder anderen Millimeter am Knochen zurückgezogen.

Phase 2 – die Folienphase

Nach der dreistündigen Rauchphase beginnt die zweistündige Folienphase, in der die 3-2-1 Ribs gedämpft werden. Dabei wickelt man die Ribs mit einer Flüssigkeit (z.B. Apfelsaft, Cidre, Wein, Bier) in Alufolie. Ich nehme die Alufolie in der Regel doppel- oder gar dreilagig, da die Knochen-Enden meist recht spitz sind und die Folie durchstoßen können. Man muss nicht viel Flüssigkeit nehmen ein „guter Schluck“ reicht vollkommen aus. Die Ribs werden dann recht fest mit Alufolie umwickelt und fest verschlossen, so dass später kein Dampf entweichen kann.

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3-2-1 Ribs in der Folienphase

 

Wenn man mehrere Rippchen zubereitet, empfiehlt es sich, die 3-2-1 Ribs in einer Ofenform mit Rost zu dämpfen. Dabei gibt man etwa 500 ml Apfelsaft (oder andere Flüssigkeit) in die Schale und legt die Rippchen übereinander auf den Rost in die Schale. Die Schale wird dann mit Alufolie abgedeckt und luftdicht verschlossen. Dabei sollten die Knochenende nach unten zeigen, damit die Alufolie nicht beschädigt wird. Man kann so problemlos bis zu 9 Stränge gleichzeitig dämpfen.
Anschliessend werden die luftdicht-verpackten Ribs zurück in den Grill gegeben und für 2 Stunden gedämpft. Die Temperatur muss nicht erhöht werden. Die Folienphase gelingt auch bei 120 Grad Celsius.
Nach diesen zwei Stunden nimmt man die 3-2-1 Ribs vom Grill und packt sie aus. Dabei Vorsicht walten lassen, denn der kochend-heiße Dampf entweicht, sobald man die Folie öffnet. Die Ribs sollten jetzt butterweich sein und förmlich vom Knochen abfallen. Ist das nicht der Fall, war die Folie vermutlich nicht zu 100% dicht und der Dampf ist entwichen.

Phase 3 – die 3-2-1 Ribs werden lackiert

Wenn die Folienphase überstanden ist, geht es direkt mit der dritten Phase weiter, welche bis zu einer Stunde dauert. Die Rippchen werden vorsichtig aus der Folie genommen und dann wieder auf den Grill gelegt. Hier muss man äußerst vorsichtig sein, denn wenn man sehr dünne Rippchen mit wenig Fleischauflage hat, werden sie so weich sein, dass sie jetzt schon förmlich vom Knochen fallen. Daher sollte man die Stränge äußerst vorsichtig anheben und zurück in den indirekten Bereich des Grills legen. Anschliessend bestreicht man die Rippchen mit einer BBQ-Sauce nach Wahl. Ich verwende hier sehr gerne die fruchtige BBQUE Original oder auch die American Stockyard Saucen. Tipp: Um den typischen Glanz auf die 3-2-1 Ribs zu bekommen, empfiehlt es sich die Barbecue-Sauce mit etwas Ahornsirup zu vermischen. 80% Sauce und 20% Ahornsirup sind hier eine gutes Mischungsverhältnis.
Wenn Ihr die Barbecue-Sauce selber machen wollt, empfehle ich euch meine Hickory-Cherry Chipotle Barbecue-Sauce. Diese Sauce passt beispielsweise perfekt zum Cherry Chipotle-Rub, denn die Kirsche im Rub ergänzt sich ideal mit dem Kirschgeschmack der Sauce.
Mit einem Silikonpinsel oder Grillmop wird die Sauce dann auf die 3-2-1 Ribs aufgetragen. Tipp: Wenn man die Sauce vorab im Grill ein wenig vorwärmt, wird sie dünnflüssiger und lässt sich leichter aufpinseln. Dadurch bekommt man einfacher eine glänzende Oberfläche und man sieht die Pinselstriche auf der Oberfläche der 3-2-1 Ribs nicht so sehr.

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Die 3-2-1 Ribs werden lackiert

 

Die Temperatur sollte auch in der dritten Phase bei 120 Grad Celsius gehalten werden. Man kann die Temperatur auch auf 150 Grad Celsius erhöhen, dann karamellisiert die Sauce ein wenig schneller. Ich empfehle jedoch die Temperatur während der drei Phasen konstant bei 120 Grad Celsius zu halten. Wer möchte, kann die 3-2-1 Ribs nach 20-30 Minuten ein zweites Mal mit Barbecue-Sauce „lackieren“, nachdem der erste Anstrich ein wenig angetrocknet ist. Mir reicht eine Schicht Sauce und ich kürze die dritte Phase meistens etwas ab und nehme die Ribs schon nach 30 Minuten vom Grill, so dass es eigentlich nur 3-2-0,5 Ribs sind. 😉
Hier empfehle ich auch einfach die unterschiedlichen Möglichkeiten auszuprobieren, um den persönlichen Favoriten zu finden. Generell sind 3-2-1 Ribs kein Hexenwerk und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, richtig schmackhafte Ribs zu zaubern!

Der große Irrtum mit den 3-2-1 Ribs!

Die 3-2-1 Methode kommt ursprünglich aus den USA und natürlich ist diese Methode auch dort weit verbreitet. Allerdings sind die Rippchen in den USA deutlich schwerer und dickfleischiger! Hierzulande hat eine typische Kotelett-Rippe (Loin Rib) ein Gewicht von etwa 500 g. In den USA hingegen haben diese Ribs eine deutliche dickere Fleischauflage und die Stränge wiegen häufig 1 – 1,5 kg und sind somit 2-3 mal so schwer wie eine typischer Rippenzuschnitt in Deutschland. Die 3-2-1 Methode wurde jedoch in vielen deutschen Grillbüchern einfach aus dem Amerikanischen übernommen, ohne dabei die deutschen „Leichtgewicht-Rippchen“ zu beachten.
Eine 2-stündige Folienphase ist bei dickfleischigen Rippen auch vollkommen in Ordnung. Wenn die Rippchen zwei Zentimeter dick sind und eine ordentliche Fleischauflage haben, macht eine zweistündige Folienphase das Fleisch zart, ohne das es aber vom Knochen fällt.

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Dickfleischige Rippchen sind ideal für die 3-2-1 Methode

 

Wenn man aber die 3-2-1 Methode bei dünnen Rippchen angewendet und man die Rippchen in der zweiten Phase zwei Stunden in der Folie lässt, dann sind die Ribs meistens übergart. Das Fleisch fällt förmlich vom Knochen. Es ist weich gekocht und hat keinen Biss mehr. Dieses „Falling off the bone“ (FOTB) wird in der Allgemeinheit als Idealzustand angesehen.
Ziel ist es jedoch eigentlich, dass das Fleisch in der Folienphase noch etwas Biss behält. Es soll zarter werden, es soll sich leichter vom Knochen lösen, aber es sollte noch ein wenig Biss haben. Vor allem wenn man an KCBS-Grillmeisterschaften teilnimmt wären die weichen 3-2-1 Ribs, die man vom Knochen lutschen kann, ein KO-Kriterium. Übergarte (overcooked) Rippchen kommen bei den Juroren nicht gut an.

Diese Erkenntnis habe ich allerdings auch erst vor einigen Jahren gewonnen. Auch ich habe jahrelang 3-2-1 Ribs zubereitet und war schwer begeistert über meine Resultate. Das liegt in erster Linie daran, dass ich das irgendwo aufgeschnappt habe und es einfach nicht besser wusste. Ich kann mich noch gut an meine allerersten 3-2-1 Ribs erinnern. Ich hatte ein paar Gäste zum Besuch und servierte Ihnen die weichen Rippchen, bei denen die Knochen schon von alleine aus dem Fleisch gefallen sind. Ich war der König! So gute Rippchen hat noch niemand zuvor gegessen, war der einhellige Tenor.

Doch als ich begonnen habe an Grillmeisterschaften teilzunehmen und den Lehrgang zum zertifizierten KCBS-Juror abgeschlossen habe, wurde mir recht schnell klar, dass 3-2-1 Ribs doch nicht die ultimative Lösung sind. Mittlerweile esse ich meine Ribs lieber etwas bissfester. Sie sollen sich sauber durchbeißen und auch vom Knochen lösen lassen, aber sie sollen eben nicht zerfallen.

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3-2-1 Ribs sollen sich sauber vom Knochen lösen lassen

 

Ich möchte euch nicht bekehren, denn erlaubt ist was schmeckt. Auch heute noch mache ich regelmäßig 3-2-1 Ribs, denn meine Frau liebt sie einfach. Auch wenn Gäste da sind, gibt es die Ribs lieber zu weich als zu fest, denn die Allgemeinheit liebt es einfach so und die 3-2-1 Variante hat sich einfach als beliebteste Rippchen-Variante eingebürgert.
Aber vielleicht probiert ihr auch einfach mal andere Arten der Spare Rib-Zubereitung aus? Vielleicht reichen auch einfach mal 90 Minuten Folienphase statt zwei Stunden? Oder ihr lasst die Folie ganz weg? Ist 5-0-1 oder 3-1-1 mal eine Alternative? Schaut euch doch einfach mal diesen Beitrag an, wo ich die unterschiedlichen Arten der Zubereitung dokumentiert habe: Ribs nach Big Bob Gibson in drei Varianten.

Welche Art der Zubereitung ist euer Favorit?

 

Das Rezept der 3-2-1 Ribs zum ausdrucken:

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3-2-1 Ribs
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    Portionen Vorbereitung
    1 Portion 60 Minuten
    Kochzeit
    6 Stunden
    Portionen Vorbereitung
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    6 Stunden
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      Kochzeit
      6 Stunden
      Zutaten
      • 1 Strang Rippchen (Baby Back oder St. Louis Style Ribs)
      • BBQ-Rub (z.B. Magic Dust)
      • Barbecue Sauce (z.B. BBQUE Original)
      • Ahornsirup
      • Apfelsaft
      Portionen: Portion
      Anleitungen
      1. Rippchen parieren, Silberhaut entfernen und beidseitig mit BBQ-Rub bestreuen. 30 Minuten je Seite warten, bis der Rub durchgefeuchtet ist.
      2. Kugelgrill mit dem Minionring auf 120 Grad Celsius einregeln, Räucherholz auflegen und die Rippchen 3 Stunden indirekt smoken.
      3. Ribs nach drei Stunden mit etwas Apfelsaft in Alufolie wickeln und nochmal zwei Stunden indirekt grillen bei 120 Grad.
      4. Nach der Folienphase vorsichtig aus der Folie entnehmen, zurück auf den Grill und mit einer Mischung aus Barbecue-Sauce (80%) und Ahornsirup (20%) glasieren. Ggf. nach 30 Minuten ein zweites Mal glasieren.
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      97 Kommentare

      1. Hallo,
        Super Bericht, wie immer! Bin gerade mal wieder in Tennessee unterwegs. Mir ist aufgefallen dass man die guten BBQ-Läden, z.B. Sticky Fingers, immer daran erkennt, dass das noch ein wenig Fleisch am Knochen hängen bleibt. Diese Rips schmecken auch wesentlich besser. Aber ich habe zuhause die gleiche Situation: meine Kinder mögen die Rips am liebsten wenn sie vom Knochen rutschen…
        Meine Geheimtipp ist die Raspberry Sauce von Sweet Baby Ray’s. Rips mit Himbeer Geschmack hört sich zwar seltsam an, ist aber genial…

      2. Hallo,

        ich habe bei Yourbeef drei Louis Cut Ribs bestellt. Sehen super aus! Aber ist es normal, dass man von dem Rub (Habe den PitPowder von AKnerkraut verwendet) fast eine ¾ Dose braucht um alle drei Ribs zu würzen? Da geht ja eine Menge drauf…

        • Hallo Jochen, Ribs sind der Tat der größte „Rubfresser“, da sie eine sehr große Oberfläche haben. Es kommt natürlich auch immer drauf an, wie viel Rub man drauf streut. Aber ja, da geht schon eine Menge drauf. Aber es lohnt sich, oder?

      3. Hallo,
        bevor ich die 3-2-1-Methode für den Grill kennengelernt habe, habe ich Rippchen in einer ähnlichen Weise zubereitet: 1. Gerubt (über Nacht mariniert), 2. im Bratschlauch im Ofen bei mittlerer bis niedriger Temperatur gegart und 3. abschließend gegrillt (wahlweise im Ofen oder auf dem Grill), wobei die Ribs mit der Soße, entstanden aus der Flüssigkeit vom Marinieren, welche danach eingekocht wurde, bestrichen werden. Waren bisher die besten, die ich gegessen habe. Man kann sie selbstverständlich auf dem Grill finishen und hierbei auch Rauch einsetzen. Für mich hat das den Vorteil, dass ich den Grill nur in der letzten Phase brauche und trotzdem einen leckeren Geschmack erzielen kann. Die Vorbereitung lässt sich ganz unsportlich in der Küche machen 😉

        Das Rezept für die Spareribs habe ich auch im Netz gefunden.

        Gruß, Frank

          • Wird dieses Jahr auch auf dem Kugelgrill ausprobiert. Hoffe nur, dass der die Glut auch lange genug hält. Habe mir schon mal Heat Beads geordert!

      4. Hallo,
        Bin Ribsanfänger!!!
        Ist es möglich die 3 Phase(Glasieren)ganz wegzulassen, oder braucht man die Zeit noch zum Garen? Oder ist das Geschmacklich nicht sinnvoll?
        Möchte gerne das Glasieren weglassen und verschiedene Bbq-Soßen beim Essen ausprobieren.
        Danke
        Grüße Robert

          • Hallo Thorsten,Danke!!!
            Hab heute die Ribs nach deinen Anleitungen: Minion Ring und der 3-2-1 bzw 3-2-0,20! Methode probiert.
            Es war ein Traum hat hervorragend Geklappt und Geschmeckt!!!
            Gruß, Robert

      5. tolle anleitung! hab das am wochenende in einem wsm 18.5 mit magic dust rub probiert. ging sehr gut. allerdings finde ich 3h rauch viel zu viel. da sind die ribs bei mir schon komplett durchgeräuchert. sind total schwarz, und es schmeckt sehr nach räucherspeck. kann aber auch daran liegen, dass ich mit buchenholz räucher, und in summe 3 klötzchen (ca 8x5x5) verraucht habe. werde da das nächste mal definitiv weniger machen, oder eben auf 1-4-1 umsteigen. das fleich war aber auf jeden fall schön weich, aussen vielleicht ein wenig zu trocken für meinen geschmack und fiel natürlich schön vom knochen.

        • Nach 3 Stunden räuchern waren die Ribs schwarz? Das darf eigentlich nicht sein. Das klingt nach einer unsauberen Verbrennung. Drei Klötze Räucherholz sind eigentlich nicht zu viel. Wobei ich auch noch nicht mit Buche geräuchert habe, sondern meistens mit Hickory, Mesquite, Apfel und Kirsche.

          • ja. aber ist rauch nicht eine unsaubere verbrennung „per se“ 😉 wenn’s sauber wäre würde es ja nicht rauchen.
            ich denke ich sollte mal anderes holz versuchen. buche ist wohl auch sehr intensiv. wäre schön wenn mal ein apfelbaum in der nähe geschlägert würde. dann könnte man zugreifen.
            temperatur ist elektronisch gesteuert auf 110° wie festgenagelt und die buche liegt auf glühenden kohlen. es raucht die ganze zeit schön aus den voll geöffneten oberen lüftungslöchern.

          • So gesehen hast du sicherlich recht, aber man will ja schon einen sauberen Rauch haben. Wenn man beispielsweise feuchtes Holz verbrennt, hat man ja auch diese Rauchschwaden, die Fleisch letztendlich auch bitter machen. Ein Pelletgrill verbrennt Holt so sauber, dass nur ein seichter Rauch zu sehen ist. Es gibt da mehrere Faktoren, die letztendlich zu deinem Resultat geführt haben könnten. Es klingt wirklich ungewöhlich bei dir. Nah 3 Stunden Rauch bei konstanter Temperatur dürften die Ribs normalerweise nicht schwarz sein.

      6. Hallo!
        Vielen Dank für das geniale Rezept. Ich habe vor, 3 große Leitern St. Louis Cut auf dem Kugelgrill zuzubereiten. Mich würde interessieren, ob sich die Leitern im Garverfahren (Stufe 2) in der Ofenform mit Rost berühren dürfen (einfach übereinander stapeln), oder ob auch zwischen den Leitern ein „Abstandhalter“ liegen muss.
        Vielen Dank und Grüße
        Jochen

      7. Servus zusammen 😉

        Gestern auch viel Applaus bekommen, dabei ist das Fleisch auch gerade so von den Rippen gefallen. Ich hätte es gerne etwas bissfester gehabt.

        Ausgangsmaterial waren 4 St. Louis Cuts von yourbeef mit jeweils 1,5 kg. Mächtige Teile die schon vakuumverpackt verführerisch aussahen, und gerade so auf den 57er Weber gepasst haben.

        Bei der Zubereitung bin ich strikt nach dieser Anleitung vorgegangen, weil es für mich die ersten Ribs waren die ich auf dem Grill zubereitet habe und ich es deshalb auch nicht besser wusste. Nach drei Stunden bei 120°C in die Ofenform mit einem Cola/Apfelsaftgemisch (wir konnten uns nicht entscheiden, deshalb haben wir beides genommen – war geschmacklich einwandfrei), zwei Stunden gedämpft und dann zurück auf den Grill. Da hatte ich schon Probleme, weil die Teile einereits so mächtig groß waren, dass man sie nur mit zwei Zangen und viel Geduld (und etlichen Verrenkungen) zurück in den Rippenhalter stellen konnte, andererseits fiel das Fleisch schon von den Knochen. Die zwei Stunden Dämpfen waren dem Geschmack sicher zuträglich, aber eben nicht der Konsistenz. Dabei habe ich die gleiche Erfahrung gemacht wie Thorsten, meine Gäste waren voll des Lobes dass sich das zarte Fleisch wie von selbst von den Knochen gelöst hat, ich dagegen hätte es eben gerne eine Spur bissfester gehabt, hätte gerne auch mal so einen Knochen in die Hand genommen und das Fleisch abgenagt … das ging dann eben nicht.

        Aber das ist in meinen Augen ja auch Sinn und Zweck der ganzen Sache, erstmal strikt nach Anleitung nachkochen bzw. -grillen und sich dann bisserl eigene Gedanken machen, eigene Erfahrungen einfließen lassen. In diesem Sinne auch hier (nachdem das Pulled Pork schon genial war) herzlichen Dank für das tolle Rezept. Bei den nächsten Ribs werde ich dann aber wohl das Dämpfen erheblich verkürzen oder eben ganz weglassen.

        Wer mag kann sich hier die Bilder ansehen (wenn es erlaubt ist den Link hier reinzustellen):
        https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10209446819518564.1073741831.1567624615&type=1&l=dd13398b76

        Zum Abschluss des Wochenendes gibt es heute Abend vier T-Bone-Steaks vom neuen Gußrost, zusammen mit den restlichen Beilagen von gestern.

        In diesem Sinne allseits gute Glut und lasst’s euch schmecken 😀

      8. Ahoi Fleisch-Piraten,

        Beim Lesen des Artikels hat mir so richtig das Wasser im Mund zu rinnen begonnen!
        Ich liebe Spare Ribs. Zur Zeit versuche ich immer noch meine Technik beim Rippchen braten zu perfektionieren.

        Hat jemand irgendwelche Tipps für mich wie man Spare Ribs exotischer mariniert?

        Ich habe mir letztens einen neuen Napoleongrill gekauft!
        Bin total begeistert wie schnell und gleichmässig knusprig mein Fleisch gebraten wird.
        Ich bin dann ma weiter schlemmen 😉

      9. Hi Thorsten,

        danke für den tollen Artikel und allgemein den schönen Beschreibungen. Ich bereite meine Ribs (baby) auch meistens im 4-1-1 oder 3-2-1 zu. Jetzt habe ich aber doch eine kurze Frage zu deinem Artikel. Am kommenden Wochenende muss ich zum ersten mal 8-9 Leitern zubereiten. Du schreibst, man könnte diese auch in einer Form für die Phase2 stapeln, 400ml. Apfelsaft/Flüssigkeit hinzu und dann garen lassen. Schwimmen dann die unteren nicht im Saft? Und wenn 4 Ribs (2 Reihig) aufeinander liegen, läuft man nicht Gefahr das sich das Fleisch des unteren durch das Gewicht schon löst? Bin mir da etwas unsicher gerade 🙂

        Grüße!

          • Hallo Thorsten,

            danke für die schnelle Rückmeldung. Ah, okay. Das ist des Rätsels Lösung 🙂 In dem Fall werd ich wohl auch den Backofenbräter mit Gitter verwenden. Dank Dir!

      10. Hallo Thorsten,

        ich habe letztes Wochenende die Ribs nach der 3-2-1 Methode wie beschrieben auf einem Weber Gasgrill gegrillt. Zum Räuchern habe ich eine Räucherbox aus Edelstahl mit Hickory-Chips verwendet. Ich habe die Räucherbox direkt auf den aktiven Brenner gestellt. Rauch kam aber nicht wirklich aus der Räucherbox. Die Chips sahen nach 3 Std. wie neu aus. Die anderen Schritte habe ich nach Deiner Anleitung durchgeführt, hat alles wunderbar geklappt. Nur waren die Rips noch sehr bissfest. Ein Abfallen des Fleisches konnte ich nicht feststellen. Man musste die Ripchen komplett abnagen. Geschmacklich hervorragend, aber etwas weicher hätten sie schon sein können. Lag es am Fleisch, obwohl frisch gekauft?

        • Hallo Axel, das klingt so als wenn die Chips nicht gezündet haben. Kann sein, dass die Chips nicht heiss genug geworden sind. Das kann bei niedrigen Temperaturen durchaus passieren. Probiere es mal aus, die Chips in Alufolie zu wickeln und 3-4 Löcher in das Paket zu stechen und dann direkt auf den Brenner zu legen. Wenn die Ribs noch zu fest waren, ist das ein Zeichen dafür, dass sie in der 2.Phase nicht 100% dicht verschlossen waren.

      11. Hallo zusammen.

        hab nun nach zwei Versuchen zweimal das selbe Problem.
        habe heute gegen 6 den Grill gestartet und auf 120° eingeregelt. (erste Stunde)
        Rippchen rein (7 lange Leiter, waren auf Zimemrtemperatur) Temperatur fällt auf 80.
        Nun komme ich nicht mehr auf Temperatur, stehe so bei um die 100 (erste Stunde der Räucherphase), aber ein drittel des Rings ist bereits abgebrannt.
        Komisch für mich ist auch der extreme Unterschied zwischen Maverick und Weber Deckelthermometer.
        Weber = 150
        Maverick = 100
        Verwende Weber GBS 57″ mit Grillis
        Irgendjemand eine Idee?

        LG
        Andi

        • Hallo Andi, der Temperaturabfall ist normal, wenn man große Mengen kaltes Fleisch in den Grill legt. Einfach unten und oben die Lüftungsregler etwas weiter öffnen, dann kommt die Temperatur wieder. Der Unterschied zwischen dem Deckelthermometer und dem Maverick ist normal. Hitze steigt nach oben und sammelt sich unter dem Deckel, daher ist es dort etwas wärmer. Und das Deckelthermometer ist eh nicht das Genaueste. Wichtig ist die Temperatur am Rost.

        • Ja. Zu wenig Briketts. Dass die Temperatur runter geht wenn du viel einlegst ist normal. Aber ein halber durchgeglühter Anzündkamin sollte daa schaffen. 150 am Deckel und 100 am Maverik stimmt ca. Die Temperatur ist oben beim Deckel viel höher.

      12. Hallo Thorsten,

        ich möchte nächstens Wochenende 12 Rippchen machen (Kommen mehrere Freunde). Jedoch möchte ich bei fast alle unterschiedliche Rubs nutzen um so unseren Liebling herausfinden.
        Bei Ankerkraut gibt es so ein schönes Probierset mit 18 unterschiedlichen Rubs zu je 50g. Reichen 50g pro Strang aus?

        Und kannst du mir ein paar BBQ Soßen empfehlen außer die von BBQUE Original (Kenne ich und ist super lecker)

        Danke dir!

      13. Danke für die tolle Anleitung. Habe am Samstag nach langer Zeit mal wieder Rippchen gemacht. 6 Stränge mit 6 verschiedenen Rubs (den Ankerkraut Probierbeutel sei Dank 😉 ), die eine Hälfte mit BBQUE Original, die andere Hälfte mit deiner Cherry Chipotle BBQ-Soße glasiert. Es war köstlich und dank Minionring mit Kokoseggs auch total entspannt.
        Für meine Frau und die Gäste war es natürlich ein Highlight das man die Knochen so aus dem Fleisch ziehen konnte, ich habe allerdings auch einen Strang im 4-1-1 gemacht und der hat mir fast noch besser gefallen. Das Fleisch löste sich auch herrlich vom Knochen, aber „musste“ richtig abbeissen. Das wird sehr bald wiederholt 😉 hab ja noch ein paar Rubs zum testen übrig. Wobei ich Cherry Chipotle und Bang Boom Bang wohl dauerhaft in den Vorrat aufnehmen werden.

      14. Tolle Anleitung, gestern nachgebaut, hat alles geklappt und super geschmeckt. Eine Frage zum Hinterher: Es sammelt sich ja reichlich Fett/ Wasser sowohl in der Tropfschale als auch beim Dämpfen. Wie entsorgt man das am Besten. Kann ja nicht einfach in den Abfluss oder ins Gebüsch.

      15. Super Anleitung, ich habe die Ribs am letzten WE gemacht auf dem Gasgrill. Fleisch bei yourbeef gekauft und mit 2 verschiedenen Rubs vorbereitet, einmal Magic Dust, einmal Cherry Cpipotle. Geschmacklich waren die Ribs sehr gut, aber sie waren leider ziemlich trocken, keine Ahnung warum.
        Die Temperatur hatte ich auf 115-120° recht konstant halten können und mit dem Maverick überwacht, aber nach den ersten 3 Stunden waren die Ribs schon recht dunkel und teilweise schwarz. Das sollte so ja sicher nicht sein. Eine Frage noch zum Fleisch von yourbeef. Da ist ja immer noch gut Fett dran an den Rippchen, schneidet man das ziemlich viel ab oder sollte man das eher dran lassen?

          • Vtl. habe ich einfach zu viel Fett weggeschnitten, so dass es zu trocken wurde. Beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall nur die ganz dicken Fettstücke abschneiden und den Rest dran lassen. Die Temp. werde ich auch mal etwas absenken auf rund 110° und dann nochmal testen.

      16. Hallo Thorsten, vielen Dank für den tollen Artikel. Wir haben das gestern einmal nachgegrillt und waren begeistert. Witzig fand ich auch, dass ich tatsächlich dem Metzger mit einer Grafik erklären musste was die Baby Back Ribs sind. (Hierzulande ist das leider tatsächlich ein massives Problem. Selbst bei Bacon ist man hier schon überfordert …) Wir hatten eigentlich vor, aus dem -1 ein -0.5 ohne Glasieren zu machen. Allerdings ließen die Beilagen dann auf sich warten (wurden von Gästen mitgebracht) und so blieben die Rippen eine Stunde ohne Glasieren im Grill. Das war entgegen meiner Erwartung überhaupt kein Problem.

        Welcher Rub es bei uns war, und wir wir die Kugel auf Temperatur gehalten haben, habe ich in unserem Blog dokumentiert: https://www.cooking-couple.de/blog/3-2-1-ribs-aus-dem-greek-fire/

        Liebe Grüße & Ich würde mich freuen wenn du auch bei uns mal reinschaust 🙂

      17. Hallo Thorsten,

        „Die Ribs sollten jetzt butterweich sein und förmlich vom Fleisch abfallen.“

        … sollte es hier nicht heißen „das Fleisch vom Knochen“ abfallen. 🙂 Wer sich mit deinen leckeren Rezepten beschäftigt und die Tutorials berücksichtigt, wird wohl nie vom „Fleisch fallen“

        /* klugscheisser modus: off */

        Liebe Grüße
        Benjah

      18. Hallo Thorsten,
        eine Frage „meiner einer“ – bei dem St. Louis cut bleiben die „tipps“ ja übrig – verwendet Ihr diese genauso wie die mittlere Partie, oder habt Ihr hier eine bessere Verwendung?

      19. Hallo Thorsten,
        ich habe den Tipp von Dir befolgt und mit den Zeiten etwas gespielt. Momentan gefällt mir die 4-1-1 Methode mit am besten, da das Fleisch noch eine tolle Konsistenz aufwist und nicht völlig auseinander fläddert. Schaun wir mal – heute Abend wird gekostet – Stay tuned.

      20. Hallo Thorsten,

        ich möchte mich demnächst auch mit einem Gasgrill und Räucherbox an die Ribs wagen.
        Nun habe ich mir vorgenommen die Ribs in Phase 1 in einer „Wanne“ mit einem Rost hochkant zu garen.
        Wenn ich dann in Phase 2 die Ribs hinlege und die Wanne mit Apfelsaft o.ä. fülle, würden die Ribs vermutlich zu einem Teil im A-Saft schwimmen. Wäre da schlecht für die Ribs? Sollte ich vielleicht nur den Raum zwischen Wanne und Rost füllen und dann lieber hin und wieder etwas Saft nachfüllen? Würde mich über Rückmeldung freuen.

      21. Die Anleitung ist klasse und ich habe die 3-2-1 schon zig mal gemacht.
        Allerdings sprühe ich alle ca 30-45 Minuten die Ribs während der Phase 1 mit der identischen Flüssigkeit ein, die ich auch für die Phase 2 verwende. meistens wenn ich die Ribs dann auch im IKEA Halter drehe.
        Einen Minion-Ring nehme ich auch nicht sondern nur die Kohlebehälter.

        Gutes Gelingen,

        Torsten

      22. Hallo,
        hat jemand Erfahrungen mit den Ribs von yourbeef gemacht? Ich würde gerne für 6 Personen grillen. Wie viele sollte man da bestellen? Ich glaube 6 Stk. wären etwas viel, da eine Rippe ja ein Kampfgewicht von ca. 1,5 kg aufweist.

        Ich hätte jetzt so 2-3 Stück bestellt.. käme ich damit hin?

        Besten Dank im Voraus und viele Grüße

        • Hallo Dennis, wenn es noch Beilagen gibt, reicht ein Strang pro Person aus. Vielleicht einen zur Sicherheit als Reserve bestellen, dann wären das 4 Stück.
          Die Ribs von Yourbeef sind übrigens großartig!

          • Hallo Thorsten,
            vielen Dank für die Antwort!

            4 Stangen für 6 Personen reichen also aus und sind nicht zu viel? Das wären ja 4-6kg Fleisch – hört sich ziemlich viel an…
            Es soll auch Beilagen dazu geben, deshalb dachte ich, dass 2-3 Stangen sogar reichen?

            Übrigens klasse Blog! Ich habe schon mehrere Rezepte nachgegrillt und bin begeistert – Daumen hoch!

          • In den Ribs sind ja auch ’ne Menge Knochen. Das ist ja kein pures Fleisch. Dazu gibt es etwas Garverlust, Fett schmilzt, etc.
            Also normalerweise reicht eine St.Louis Rippe für zwei Personen (also 3 insgesamt). Wenn es aber gute Esser sind, würde ich eine 4.Rippe machen als Backup (man weiss ja nie). Schmeckt übrigens auch am nächsten Tag noch aufgewärmt, falls was übrig bleibt.

      23. Hallo Thorsten, vielen Dank für die guten Berichte. Wir haben das Jahr 2017 mit den Ribs eingeläutet. War mein erster Versuch, und es war perfekt.
        Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr.

      24. Hallo Thorsten!
        Erstmal ein dickes Lob für Deine tolle Seite. Ich habe vorgestern 2 Leitern Babybacks in meiner Weber Kugel gemacht. Bisher hab ich Ribs immer nach der 321 Methode gemacht. Diesmal war ich etwas unter Zeitdruck. Ich hab sie gerubt, 57er Weber mit Minionring eingereglt auf 110 Grad. Hat ca. 50 min gedauert. Dann zwei Hand voll gewässerte Weber Hickorychips auf dem Minionring verteilt, Auflaufform mit Wasser untergestellt und dann die Ribs für 2,5 Stunden gesmokt. Dann in einer Auflaufform mit Alufolie abgedeckt und für 1 h und 15 min gedämpft. Beim Dämpfen hatte ich die Lüfter oben und unten komplett auf. Die Temperatur war relativ konstant bei 155 Grad. Glasiert hab ich gar nicht.
        Was soll ich sagen, die Konsistenz der Ribs war perfekt. Sie ließen sich leicht vom Knochen lösen und hatten trotzdem noch Biß, obwohl die Garzeit insgesamt so kurz war. Auch die Rauchnote war genau richtig. Ich mag es eher dezent. Meinst du es liegt an der geringen Menge oder an der relativ hohen Temperatur beim Dämpfen?
        Beste Grüße von der anderen Rheinseite aus Rheinberg!
        Achim

      25. Hallo,

        auch für dieses Rezept ein dickes Lob, habe es heute ausprobiert! Einfach genial!!! Nix mehr mit vorkochen! Hatte gestern abend die Silberhaut entfernt und folgenden Rub benurtzt: „Memphis Pit BBQ Slow & Low; Grill Mates von McCormick“, danach ab in Klarsichtfolie und in den Kühlschrank. Heute um 13:30 Uhr auf den eingeregelten Weber Kugelgrill im Kirsch- und Hickory Rauch für 2,5 Std., dann 1 3/4 Std. in Alufolie (3-fach) mit nem guten Schuss Bier, zum Schluß 45 glazed mit HP Hot BBQ Sauce mit 1/5 Anteil Ahornsirup. Die sahen nicht nur saulecker aus, das waren sie auch. Ein tolles Rezept und dank des Minionrings Kinderleicht 🙂 LG Timo

      26. hab’s gestern wieder probiert. 3h smoken, dann 2h in einen topf mit gitter unten. über den topf hab dann erstmal eine doppelte lage alufolie gelegt, dann den deckel fest aufgedrückt. damit war das dicht. und man hat’s auch gemerkt dass sich das ausgezahlt hat weil es sehr schön rausdampfte als ich den deckel wieder abgenommen habe.
        die ribs waren nach den 5h auch super zart und fielen vom knochen.
        das einzige „problem“ dass ich sehe ist die glazing phase. mir kommt vor, dass die ribs dann wieder eintrocknen und das fleisch massiv an saftigkeit verliert. ich hab sie also mit bbq sauce bestrichen, und nach 20min ergab der test dass sie trocken wurden. daher hab ich sie dann wieder in den topf getan, und dort belassen bis wir gegessen haben. waren hervorragend. und eben wieder saftig.
        normalerweise kommen sie ziemlich weich und unansehnlich aus der dämpferphase. aber da ich auf die wasserschale verzichtet habe dürfte sich in den ersten 3h eine recht gute kruste gebildet haben, die dann nur mehr leicht abtrocken musste.

      27. Hi Thorsten,
        erst einmal ein großes Lob und Danke für Deine Seite und die Anleitungen.
        Mittlerweile gibt es bei mir fast nur noch „long jobs“ Und das ist das Problem, spontan ist anders. Kann man die Ribs nach der Dämpfphase abkühlen lassen und einfrieren? Wenn spontan Besuch kommt auftauen und glasieren? Würde dann sicher ein wenig mehr Zeit brauchen, da sie ja wieder auf Temperatur kommen müssen.

        • Hi Jörn, ja das geht sogar problemlos. Oft friere ich die Ribs mach der 2.Phase ein und wenn bedarf ist, auftauen, glasieren und genießen!

      28. Hallo Thorsten!
        Ich habe eine Frage: Ist die 3-2-1 Methode nur für die Baby Back oder auch für die St. Louis Ribs geeignet?
        Da die St. Louis Ribs ja fleischiger sind, bin ich mir nicht ganz sicher. Ich will diese demnächst ausprobieren.
        Vielen Dank für eine Rückantwort.

        • Hallo Johann, ja das ist ideal für den St. Louis Cut. Für Baby Backs finde ich die Folienphase mit 2 Stunden fast zu lang.

      29. Ich bin schwer begeistert und pappsatt! Ich bin Anfänger was das Grillen mit einer Kugel angeht und heute war Ribs Premiere. Ich habe sie nach dieser Anleitung plus der für den Minionring gemacht. Es hat super geklappt und die Ribs waren der Hammer und wirklich meeeegalecker! Rub war Magic Dust von Ankerkraut und Apfelsaft verwendet. O-Ton meines Schwagers, der mit meiner Schwester „Test-Esser“ war: „das waren die besten Ribs, die ich je außerhalb Amerikas gegessen habe!“.

      30. Irgendwie lustig dass manche Griller meinen anderen aufzwingen zu müssen was richtig ist.

        Wenn Jemand die ribs fall off the bone möchte, soll er sie doch so essen.
        Das ist übrigens auch in den USA der bevorzugte Garzustand bei Ribs.

        Ja danke ich kenne US BBQ und zwar nicht nur aus Bücher und erzählungen. Die Amis lieben fall off the bone.

        • Niemand will hier irgendjemandem etwas aufzwingen. Die 3-2-1 Methode komt halt ursprünglich aus den USA und dort sind die Rippen schnell mal doppelt und dreifach so groß wie hier. Und dann sind die Ribs bei 3-2-1 auch eben nicht komplett verkocht, wie es bei den meisten deutschen Zuschnitten der Fall ist. Jeder mag es anders.

      31. Hallo Torsten

        Ich möchte heute zum ersten Mal die Rippchen nach der 3-2-1 Methode grillen. Eine Frage hab ich an dich. Muss man die Position der Rippchen in der ersten Phase verändern (tauschen)?
        Meine Bedenken sind das das vordere Rippchen schwarz wird weil es zu nah an dem Ring steht.

        • Hallo, nein die Position muss nicht geändert werden. Bei den niedrigen Temperaturen wird so schnell nichts schwarz.

      32. Absolut super beschrieben! Ich bin so fasziniert davon daß ich diese Ribs vielleicht heuer im Mai noch probiere zu machen und das ganze gleich auf Video mitdrehen. Allerdings muß ich mir erst alles kaufen, da recherchiere ich gerade ob es meine Minirente überhaupt verkraftet. *lach* . Eine Frage hätte ich dazu an die Fachkräfte mit Erfahrung in puntko Briketts: Grillies von Profagus oder Kokoko Eggs von McBrikett? Ziemlich gleich teuer sind sie, sind sie auch gleich gut? Über eine Antwort würde ich mich freuen!

      33. Hallo Thorsten,
        vielen Dank für die Anleitung, ich habe das mal versucht 1:1 umzusetzen. Das war mein allererster „low&slow“ Versuch überhaupt deshalb habe ich mich stur an das Rezept gehalten (Ribs, Axtschlag Räucherholz, Kokoko Eggs, Maverick Thermometer etc. alles wie in der Anleitung). Auch wenn ich etwas Probleme mit der Temparatur hatte – in Phase 1 kam ich trotz vorherigem Einregeln auf 120° nicht über 100° hinaus, habe dann ein paar durchgeglühte Kohlen zum Beginn der Phase 2 dazugelegt, danach hatte ich ca. 130°, in Phase 3 ging´s dann unerklärlicherweise auf bis zu über 140°, habe Phase 3 dann entsprechend nach 35-40 Minuten beendet. Das Ergebnis war aber dennoch sensationell!!! Muss noch ein bisschen üben dann probiere ich das pulled pork 🙂

        • Hallo Michael, man öffnet den Grill ja immer mal wieder und in Phase drei bekommen die Kohlen durch das öffnen des Deckels immer wieder Frischluft und dann steigt die Temperatur auch gerne mal an.

          • Hallo Thorsten, gestern gab´s die 2. Runde 3-2-1 ribs. Was soll ich sagen, mit der Temperatursteuerung hat das viel besser geklappt. In der Räucherphase hatte ich konstante 105° (höher wollte der Grill nicht und ich wollte nicht an der Einstellung rumspielen); in Phase 2 und 3 waren es absolut konstante 125° die nur bei Windböen mal ein bisschen geschwankt haben. Ich glaube so langsam habe ich „meine“ Einstellung gefunden. Das Ergebnis war übrigens genauso lecker wie beim ersten Mal. Voraussichtlich nächstes Wochenende werde ich mir dann mal Dein Rezept für´s pulled pork vornehmen 🙂

      34. Vielen Dank für die gute Beschreibung – perfekt beschrieben für einen Grill Anfänger. Ergebnis ist sehr lecker – das wichtigste ist, einfach mal anfangen.

      35. Hallo,
        Möchte gerne diese ribs am gasgriller ausprobieren.
        Muss man die ribs am gasgriller bei Phase 1 (räucherphase) auch 3 Stunden am grill lassen? Lg

        • Hallo Philipp, ja auch da sollten sie 3 Stunden in Phase 1 auf dem Grill bleiben. Gelegentlich Räucherholz nachlegen…

      36. Hallo Thorsten,
        am Wochenende werde ich mich das erste mal dran geben und 3-2-1 Rips versuchen zu grillen.
        Mit deiner super Anleitung hoffe ich das sie mir gelingen.
        Hab da aber noch zwei fragen. Die Chunks von Axtschlag erscheinen mir sehr groß. Nimmst du die so, oder zerkleinerst du die noch und worauf bezieht sich dann die Stückzahl 2-3 Holzstücke? Wird in der dritten Phase auch wieder Räucherholz aufgelegt?

        Gruß, Christian

      37. Hi Thorsten,
        super Anleitung, super Seite, welche ich schon länger sehr interessiert verfolge, da ich großteils auf das hier empfohlene Equipment zurückgreife. Jetzt mal ne Frage:

        Wie lange benötigst Du nach dieser Vorgehensweise für das Einregeln und wo genau platzierst Du das Maverick?

        Ich hatte im Deckel-Thermometer ca. 125°C und das Maverick zeigte 90° C an.
        Letztlich nicht schlimm, hat alles geklappt, aber ich war etwas verwundert (klar im Deckel oben wärmer…), aber die Diff war doch recht groß. Lüftung unten voll auf, ober ca. 2/3 offen.
        Freu mich auf Feedback.
        Grüße Andreas

        • Hallo Andreas, ja es ist normal, dass das Deckelthermometer 30-40 Grad mehr anzeigt, als auf dem Rost. Daher sollte man auch immer auf Rosthöhe messen. Ich platziere den Fühler immer im indirekten Bereich möglichst nah am Grillgut.

      38. habe auch die Ribs nach dem Rezept auf einem Toronto XXL gemacht!
        3h bei 120-130 Grad! Indirekt ! mit etwas Weber Pork Smoking Blend gesmokt!
        Danach 2h in Alufolie mit ne schluck Apfelsaft!
        Und dann nochmal 1h mit BBQ Sauce getrocknet !
        Fleisch war echt OK aber das ganze war etws zu süß für unseren Geschmack!
        Woher kam das süße ? Vom Holz / Gewürz oder Apfelsaft?

      39. Hi servus tolle Anleitung bin seit 12:00 dran ….. habe gerade phase 2 eingeleitet mit Köstritzer ….. da dürfen Sie jetzt 1,5 h schwitzen dann noch ne neue bbq sauce probieren und dann gibt es kein halten mehr hab zwischendurch noch mit gequollenen Jacky Stückchen etwas gebremst …
        Setup: Thüros 2 mit Aufsatz und BbQ Haube und Wasserschale

      40. Hallo Thorsten, klasse Step-by-Step Anleitung mit vielen hilfreichen Tipps – gestern die ersten Ribs auf diese Art zubereitet… geschmacklich einfach nur super. Auch die Gewürz- und Mengenangaben für den Rub (Magic Dust)… toll. Ich bin wirklich begeistert!

        Folgende Frage habe ich an dich: welche Erfahrungen hast du bei der Zubereitung nach o.a. Art im Voraus gemacht, d.h. lassen sich die Ribs z.B. einen Tag vorher räuchern (1) und dämpfen (2)? Um die Ribs dann erst am nächsten Tag zu finalisieren/glasieren (3), wenn die Gäste kommen? Auf diese Art liese sich eine größere Menge im Voraus vorbereiten.

        Danke schon mal vorab und viele Grüße

        – Stephan

        • Hallo Stephan, ja das geht problemlos. So kannst du sogar größere Mengen vorbereiten und einfrieren. Müssen dann nur nochmal warm gemacht und glasiert werden…

      41. Hallo,
        Ich plane am Wochenende ein paar Rips zu machen.
        Jedoch möchte ich sie nicht glasieren da die Geschmäcker der Gäste doch stark unterschiedlich sind.
        Entfällt dann Phase 3 oder mach ich sie trotzdem und dann ohne Glasur?

        • Hallo Andre, ich würde mir die Ribs einfach anschauen, wenn sie aus der Folie kommen und dann ggf, nochmal für ein paar Minuten zum „trocknen“ auf den Grill legen.

      42. Hallo, super anleitung. Habe nur eine frage. Muessen die Rippchen in der ersten Phase mit der Fleischseite nach oben oder unten? oder soll man sie nach 1,5 h mal drehen?

        • Hallo Patrick, ich lege sie immer mit der Fleischseite nach oben auf den Rost. Gedreht werden müssen sie nicht.

      43. Hallo Thorsten!
        Ich möchte einfach nur DANKE sagen!

        Das sind die besten Ribs die ich je gegessen habe! Super Anleitung!
        Bitte mach weiter so!!

      44. Habe es heute nach deiner Anleitung gegrillt. Es war einfach nur ein Traum!
        Finde deine Seite echt toll, alle wichtigen Dinge sind kurz und prägnant erklärt.
        Hatte meine tollsten Rippchen, wie in Amerika!
        Und die Rezepte Funktionieren. Weiter so 🙂

      45. Hallo,

        möchte heute die 3-2-1-Methode zum ersten mal im Gasgrill mit Räucherchips testen.
        Kann ich die 2. Phase auch anstatt in Alufolie verpackt im Backofen mit einem Bratschlauch hinbekommen? Was lege ich in den Bratschlauch, damit die Ribs nicht im Apfelsaftschwimmen?

        Schöne Grüße

        Almo

      46. Hallo Thorsten,

        super Artikel und alles verständlich beschrieben. Ich möchte demnächst das erste mal selber Ribs zubereiten und habe mich diesbezüglich hier und auch auf anderen Blogs umgeschaut. Werde auf alle Fälle nach deiner hier beschriebenen Methode vorgehen, hätte aber mal noch eine Frage zur Vorbereitung, die ich von einem anderen Blog aufgeschnappt habe.

        Dort wird das Fleisch vorher noch eine Nacht in Ananassaft mit 1EL Rub pro Liter eingelegt (alternativ auch Orangensaft, Apfelsaft oder Apfelwein), damit die Ribs schön zart und mürbe werden.

        Mich würde interessieren wie du das siehst? Also ist dieser Schritt wirklich notwendig um das Fleisch schön zart zu bekommen, oder sollte dies nicht die Zubereitungsmethode an sich erledigen?

        Bin gespannt auf dein Feedback.

        VG Michael

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