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Gebratene Wareniki in Salbeibutter

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Gebratene Wareniki sind gefüllte Teigtaschen, die aus der slawischen Küche stammen. In diesem Rezept zeigen wir euch, wie man Wareniki selber macht.

Gebratene Wareniki

Wareniki sind traditionell im Gebiet der ehemaligen Sowjetunion beheimatet. In der Ukraine sind Wareniki ein Nationalgericht und werden dort auch Warenyky und Pyrohy genannt. Sie sind teilweise identisch mit den polnischen Pierogi, allerdings sind Wareniki etwas größer geformt und bieten eine breitere Auswahl an traditionellen deftigen und auch süßen Füllungen. Wir haben uns für eine klassische Kartoffel-Zwiebel Mischung entschieden, die mit knusprig gebratenen Zwiebeln und Bacon getoppt wird. Die halbmondförmigen Teigtaschen werden meist in Salzwasser gekocht, oder im Dampf gegart. In diesem Rezept zeigen wir euch eine etwas andere Zubereitungsart, denn wir braten die Wareniki zusätzlich an. Das sorgt für noch mehr Geschmack!

Folgende Zutaten werden für den Teig benötigt (4 Portionen):

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  • 350 g Mehl Typ 405
  • 140 ml Milch
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Meersalz
  • Butter zum Anbraten
  • 6 Salbeiblätter

Für die Füllung und das Topping:

  • 700 g Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g Speckwürfel
  • 30 g Butter
  • 2 TL Meersalz
  • ½ TL 9 Pfeffer Symphonie
  • 10 g Schnittlauch
  • 1 EL Ölivenöl
  • 4 EL Schmand / saure Sahne
Alle Zutaten für gebratene Wareniki auf einen Blick gebratene wareniki-Wareniki Teigtaschen Ukraine 01-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Alle Zutaten für gebratene Wareniki auf einen Blick

 

Zubereitung der gebratenen Wareniki

Wir beginnen mit der Vorbereitung des Teiges, denn dieser muss im Kühlschrank etwas auskühlen. Dafür wird das Ei mit einem halben Teelöffel Salz und der Milch in einer Küchenmaschine verquirlt und anschließend langsam das Mehl hinzugefügt. Das Ganze wird nun für ca. 10 Minuten ordentlich verknetet, bis sich ein geschmeidiger Teig gebildet hat, der sich von selbst vom Schüsselrand löst. Anschließend wird der Teig in Frischhaltefolie eingewickelt und für ca. 45 Minuten in den Kühlschrank gelegt.

Der Teig wird geknetet gebratene wareniki-Wareniki Teigtaschen Ukraine 02-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Der Teig wird geknetet

 

Die Zwiebeln werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Während der Teig ruht, geht es auch direkt am Grill weiter. Zubereitet haben wir die gebratenen Wareniki auf dem Enders Monroe Black Pro Gasgrill. Auf dem Seitenkocher wird das Wasser für die Kartoffeln erhitzt und in der Grillkammer wird eine gusseiserne Pfanne aufgeheizt, in der Zwiebeln und Speckwürfel angebraten werden. Die ungeschälten Kartoffeln werden für 20-25 Minuten im Salzwasser gekocht. Die Zwiebeln und die Speckwürfel werden bei mittlerer Hitze für ca. 7-8 Minuten in etwas Öl goldbraun angebraten.

Speck und Zwiebeln werden angebraten und die Kartoffeln werden gekocht gebratene wareniki-Wareniki Teigtaschen Ukraine 03-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Speck und Zwiebeln werden angebraten und die Kartoffeln werden gekocht

 

Wenn die Zwiebeln und der Speck fertig sind, wird die Pfanne vom Grill genommen, so dass beides auskühlen kann. Wenn auch die Kartoffeln gar sind, werden diese gepellt, in einen Topf gegeben, mit einem Teelöffel Salz und dem halben Teelöffel Pfeffer, sowie der Butter zu einer cremigen, aber nicht zu weichen Masse gestampft.

Die Kartoffeln werden zerstampft gebratene wareniki-Wareniki Teigtaschen Ukraine 04-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Die Kartoffeln werden zerstampft

 

Anschließend werden noch zwei gute Esslöffel der angeschwitzten Zwiebeln mit in die Kartoffeln gegeben. Fertig ist die Füllung für unsere Wareniki.

Die Füllung für die Wareniki ist fertig gebratene wareniki-Wareniki Teigtaschen Ukraine 05-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Die Füllung für die Wareniki ist fertig

 

Jetzt geht es mit dem Teig weiter. Dieser wird auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz ca. 1,5 – 2 mm dünn ausgerollt und anschließend mit einem runden Gegenstand kreisförmig ausgestochen. Wir empfehlen hier ein Ravioli-Former (z.B. von Westmark), welche es in drei verschiedenen Größen gibt. Wir haben hier die mittlere Größe mit 12 cm Durchmesser verwendet. Mit der Unterseite lässt sich der Teig ausstechen, welcher dann einfach in die Presse gelegt wird und man hat so die perfekte Größe der Teigtaschen. Jetzt wird etwa 1,5 EL der Kartoffelmasse in die Teigtasche gegeben. Der Rand wird leicht mit etwas Wasser benetzt und mithilfe des Ravioliformers zugeklappt und fest gepresst.

Die Wareniki werden gefüllt und zusammengepresst gebratene wareniki-Wareniki Teigtaschen Ukraine 06-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Die Wareniki werden gefüllt und zusammengepresst

 

Die fertig geformten Wareniki werden jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Wenn alle Teigtaschen gefüllt und zusammengepresst sind, geht es auch schon am Grill, bzw. Kochtopf weiter. Die Wareniki werden jetzt ins heiße, aber nicht mehr kochende Wasser gegeben und für ein paar Minuten sieden gelassen.

Die Wareniki werden im heißen Wasser gegart gebratene wareniki-Wareniki Teigtaschen Ukraine 07-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Die Wareniki werden im heißen Wasser gegart

 

Nach ein paar Minuten schwimmen unsere Wareniki an der Oberfläche und dann sind die Teigtaschen auch schon fast fertig. Zumindest, wenn man sie klassisch serviert, denn dann würden sie jetzt mit einem Klecks Schmand oder saurer Sahne serviert.

Gebratene Wareniki in Salbeibutter gebratene wareniki-Gebratene Wareniki 01-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Gebratene Wareniki in Salbeibutter

 

Da jedoch Röstaromen auch bei Wareniki für mehr Geschmack sorgen, werden die Teigtaschen jetzt noch angebraten. Dafür wird etwas Butter in der Pfanne erhitzt und für den Geschmack kommen noch ein paar Salbeiblätter hinzu. Bei mittlerer Hitze werden die Wareniki für 3 Minuten je Seite goldbraun angebraten. Vor dem Servieren wird die flüssige Butter noch über die gebratenen Teigtaschen geträufelt. Wer möchte, kann natürlich auch das klassische Schmand-Topping mit Zwiebeln und den Speckwürfeln noch über die gebratenen Wareniki geben. Auch das passt perfekt dazu.

Gebratene Wareniki gebratene wareniki-Gebratene Wareniki-Gebratene Wareniki in Salbeibutter
Gebratene Wareniki

 

Gebratene Wareniki sind ein absolut geniales Gericht aus der slawischen Küche, die sowohl gekocht, als auch gekocht und gebraten sehr gut schmecken. Vor allem die gebratene Variante der Salbeibutter sorgt nochmal für den besonderen Geschmack. Probiert unsere gebratene Wareniki unbedingt mal aus und lasst uns gerne euer Feedback zu dem Rezept in den Kommentaren da.

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Letzte Aktualisierung am 16.04.2024 / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Partnerprogramm

Das Rezept zum Ausdrucken:

Wareniki Teigtaschen gebratene wareniki-Gebratene Wareniki-Gebratene Wareniki in Salbeibutter

Gebratene Wareniki

Gebratene Wareniki sind gefüllte Teigtaschen, die aus der slawischen Küche stammen. In diesem Rezept zeigen wir euch, wie man Wareniki selber macht.
5 von 1 Bewertung
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten
Gesamtzeit: 50 Minuten
Keyword: Gebratene Wareniki
Portionen: 4 Portionen

Zutaten

Für die Füllung und das Topping:

Anleitungen

  • Wir beginnen mit der Vorbereitung des Teiges, denn dieser muss im Kühlschrank etwas auskühlen. Dafür wird das Ei mit einem halben Teelöffel Salz und der Milch in einer Küchenmaschine verquirlt und anschließend langsam das Mehl hinzugefügt. Das Ganze wird nun für ca. 10 Minuten ordentlich verknetet, bis sich ein geschmeidiger Teig gebildet hat, der sich von selbst vom Schüsselrand löst. Anschließend wird der Teig in Frischhaltefolie eingewickelt und für ca. 45 Minuten in den Kühlschrank gelegt.
  • Die Zwiebeln werden geschält und in kleine Würfel geschnitten. Während der Teig ruht, geht es auch direkt am Grill weiter. Zubereitet haben wir die gebratenen Wareniki auf dem Enders Monroe Black Pro Gasgrill. Auf dem Seitenkocher wird das Wasser für die Kartoffeln erhitzt und in der Grillkammer wird eine gusseiserne Pfanne aufgeheizt, in der Zwiebeln und Speckwürfel angebraten werden. Die ungeschälten Kartoffeln werden für 20-25 Minuten im Salzwasser gekocht. Die Zwiebeln und die Speckwürfel werden bei mittlerer Hitze für ca. 7-8 Minuten in etwas Öl goldbraun angebraten.
  • Wenn die Zwiebeln und der Speck fertig sind, wird die Pfanne vom Grill genommen, so dass beides auskühlen kann. Wenn auch die Kartoffeln gar sind, werden diese gepellt, in einen Topf gegeben, mit einem Teelöffel Salz und dem halben Teelöffel Pfeffer, sowie der Butter zu einer cremigen, aber nicht zu weichen Masse gestampft. Anschließend werden noch zwei gute Esslöffel der angeschwitzten Zwiebeln mit in die Kartoffeln gegeben. Fertig ist die Füllung für unsere Wareniki.
  • Jetzt geht es mit dem Teig weiter. Dieser wird auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz ca. 1,5 - 2 mm dünn ausgerollt und anschließend mit einem runden Gegenstand kreisförmig ausgestochen. Wir empfehlen hier ein Ravioli-Former (z.B. von Westmark), welche es in drei verschiedenen Größen gibt. Wir haben hier die mittlere Größe mit 12 cm Durchmesser verwendet. Mit der Unterseite lässt sich der Teig ausstechen, welcher dann einfach in die Presse gelegt wird und man hat so die perfekte Größe der Teigtaschen. Jetzt wird etwa 1,5 EL der Kartoffelmasse in die Teigtasche gegeben. Der Rand wird leicht mit etwas Wasser benetzt und mithilfe des Ravioliformers zugeklappt und fest gepresst.
  • Die fertig geformten Wareniki werden jetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gelegt. Wenn alle Teigtaschen gefüllt und zusammengepresst sind, geht es auch schon am Grill, bzw. Kochtopf weiter. Die Wareniki werden jetzt ins heiße, aber nicht mehr kochende Wasser gegeben und für ein paar Minuten sieden gelassen. Nach ein paar Minuten schwimmen unsere Wareniki an der Oberfläche und dann sind die Teigtaschen auch schon fast fertig. Zumindest, wenn man sie klassisch serviert, denn dann würden sie jetzt mit einem Klecks Schmand oder saurer Sahne serviert.
  • Da jedoch Röstaromen auch bei Wareniki für mehr Geschmack sorgen, werden die Teigtaschen jetzt noch angebraten. Dafür wird etwas Butter in der Pfanne erhitzt und für den Geschmack kommen noch ein paar Salbeiblätter hinzu. Bei mittlerer Hitze werden die Wareniki für 3 Minuten je Seite goldbraun angebraten. Vor dem Servieren wird die flüssige Butter noch über die gebratenen Teigtaschen geträufelt. Wer möchte, kann natürlich auch das klassische Schmand-Topping mit Zwiebeln und den Speckwürfeln noch über die gebratenen Wareniki geben. Auch das passt perfekt dazu.
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Frank Thurau
Frank Thurau
Frank kam Ende 2014 über diverse Youtube-Kanäle zum Grillen und Backen und ist seitdem Feuer und Flamme am Grill und in der Backstube. Seine Leidenschaft für diese Themen bringt er seit September 2016 regelmäßig als Autor für BBQPit.de ein.

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