Ein perfekter Pizzateig ist Grundvoraussetzung für eine perfekte italienische Pizza. Ich habe schon zahlreiche Rezepte ausprobiert und bleibe doch immer wieder bei einem Rezept hängen. Für den typisch italienischen Pizzateig braucht man ja eigentlich nur Wasser, Mehl, Hefe und ggf. etwas Olivenöl. In meinen Pizzateig kommen zusätzlich noch ein paar Kräuter, die den Geschmack wunderbar abrunden.

Folgende Zutaten werden für ca. 6 große Pizzen benötigt:

Perfekter Pizzateig: Das richtige Mehl ist entscheidend!

Wichtig ist, dass man das richtige Mehl für den perfekten Pizzateig verwendet. Ich empfehle italienisches Pizzamehl Tipo 00. Das italienische Pizzamehl hat einen deutlich höheren Klebereiweissanteil, als handelsübliches deutsches Weizenmehl nach Typ 405 oder 550. Bei deutschem Weizenmehl liegt der Klebereiweissanteil (Gluten) bei 7-9%, während er bei italienischem Pizzamehl Tipo 00 zwischen 12 und 14% liegt.
Der hohe Klebereiweisswert sorgt dafür, dass man den Pizzateig leichter verarbeiten kann und er sich leichter ausrollen lässt. Ihr kennt das ja sicherlich auch, dass sich ein ausgerollter Teig immer wieder zusammenzieht. Je höher der Glutenanteil im Pizzateig, je elastischer ist der Teig und je weniger zieht er sich zusammen.
Italienisches Pizzamehl Tipo 00 ist leider in deutschen Supermärkten recht selten zu bekommen. Man bekommt es im Großmarkt (z.B. Metro oder Handelshof), oder auch im Versand bei Amazon.

Zunächst mischt man alle Zutaten zusammen und bröselt die frische Hefe hinein. Der echte italienische Pizzabäcker knetet seinen Teig von Hand – ca. 10 Minuten lang! Ich bin dafür zu faul und lasse das meine Kenwood Cooking Chef machen. Zunächst kurz auf niedriger Stufe, so dass sich alle Zutaten des Pizzateiges gut miteinander vermischen. Dann mehrere Minuten auf „Vollgas“, damit es ein richtig geschmeidiger Teig wird.

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Alle Zutaten werden in der Kenwood Cooking Chef verrührt

 

Dann lässt man den Teig an einem warmen Ort ca. 1,5 bis 2 Stunden gehen. Auch das lasse ich meine Cooking Chef machen, denn dank Induktionsplatte kann ich hier auf’s Grad genau die Temperatur einstellen. Wichtig ist, das man dem Teig auch wirklich die nötige Zeit gibt, damit er sich entfalten kann. Das Volumen des Teiges sollte sich in etwa verdoppeln.

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Der Teig muss anschliessend 1,5 – 2 Stunden gehen

 

Anschliessend kann man Pizzateig portionieren. Sollte der Teig jetzt noch zu klebrig sein, kann man einfach Hände und Arbeitsfläche leicht bemehlen und der Teig lässt sich wieder problemlos verarbeiten. Ich mache meist recht große Pizzen von ca. 32cm Durchmesser. Dafür nehme ich dann etwa 220 Gramm Teig je Pizza. Aus dem Pizzateig bekomme ich dann 6 Pizzen.

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Aus dem Teig bekommt man 6 große Pizzen

 

Die einzelnen Portionen kann man problemlos bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern. Ich packe die Teigkugeln dazu in kleine Gefrierbeutel (1 Liter) und verschliesse sie mit einem Clip. Man kann sie auch einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen.

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Im Gefrierbeutel kann man den Pizzateig bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern

 

Die Pizza rolle ich dann mit dem Nudelholz dünn aus. Ich habe mir dazu extra ein rundes Pizzabrett mit 33cm Durchmesser zugelegt, so dass ich immer gleich große Pizzen bekomme. Wichtig ist hier, dass man das Brett immer gut bemehlt, denn sonst klebt der Pizzateig an und man bekommt die Pizza nicht mehr vom Brett. Während des Ausrollens sollte man daher immer mal wieder etwas Mehl unter den Teig geben, denn nichts ist ärgerlicher als eine fertig belegt Pizza, die dann auf dem Holzbrett festklebt.

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Auf einem runden Holzbrett wird der Pizzateig ausgerollt

 

Ist der Pizzateig dünn ausgerollt (ca. 3mm dick), kann man ihn nach Wunsch belegen. Bitte immer wie folgt vorgehen: Erst die Pizzasauce, dann der Käse und dann der Belag. Bitte nicht den Belag unter dem Käse begraben!

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Etwa 3mm dünn sollte er sein

 

In diesem Fall habe ich eine Pulled Pork Pizza gemacht. Dabei habe ich den Pizzateig mit BBQ-Sauce bestrichen, anschliessend mit geriebenen Emmentaler belegt und als Topping gab es reichlich Pulled Pork und ein paar Jalapeño-Scheiben für etwas Schärfe. In dieser Kombination einer meiner Lieblingspizzen.

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Perfekter Pizzateig: dünn. luftig und knusprig sollte er sein

 

Die perfekte Pizza auf dem Kugelgrill gelingt mit dem Moesta Pizzaring. Echtes Holzfeuer und Temperaturen um die 400 Grad sorgen dafür, dass die Pizza mindestens genau so gut wird, wie beim Italiener. Innerhalb von nur 5-6 Minuten ist die Pizza fertig. Der Boden ist wunderbar knusprig und dünn, genau so wie es sein soll. Hier findet ihr meinen Testbericht zum Pizzaring von Moesta BBQ.

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Die perfekte Pizza vom Grill mit dem Moesta Pizzaring

 

Das ist mein perfekter Pizzateig. Mit dem richtigen Pizzamehl Tipo 00 gelingt die perfekte Pizza garantiert. Die Kräuter im Pizzateig sorgen für einen wunderbar dezenten Geschmack, der perfekt zu einer italienischen Pizza passt. Das Olivenöl gibt einen feinen Geschmack im Pizzateig und sorgt für geschmeidigen Teig. Probiert diesen Teig mal aus, ihr werdet begeistert sein. Mein Italiener um die Ecke kann es nicht besser. Dafür sieht er mich jetzt seltener. 🙂

 

Das Rezept zum ausdrucken:

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      Zutaten
      • 800 g Pizzamehl (Tipo 00)
      • 400 ml Wasser (lauwarm)
      • 1 Würfel Hefe
      • 60 ml Olivenöl
      • 2,5 TL Salz
      • 1 Prise Zucker
      • 1 TL Oregano (getrocknet)
      • 1 TL Majoran (getrocknet)
      Portionen: Portionen
      Anleitungen
      1. Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und gut durchkneten. Der italienische Pizzabäcker macht das per Hand. Eine Küchenmaschine tut's aber aber auch. Der Teig sollte 5-10 Minuten durchgeknetet werden und anschliessend 90-120 Minuten gehen.
      2. Dann wird der Teig portioniert. Für große Pizzen mit 32 cm Durchmesser nimmt man ca. 220 g Teig. Diese Teiglinge lassen sich in einem Gefrierbeutel auch problemlos bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern.
      3. Die Teiglinge mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Dabei immer wieder Mehl drunter geben, damit der Teig nicht anhängt.
      4. Der Teig wird etwa 3 mm dünn ausgerollt und kann dann nach Wunsch belegt werden.
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      34 Kommentare

      1. hattest du nicht mal eine kitchen aid? was ist mit der passiert, dass du jetzt eine kenwood küchenhilfe besitzt? du hast die doch wohl nicht klein bekommen.

        • Die Kenwood bietet noch ein paar mehr Funktionen und ist insgesamt leistungsstärker. Vor allem beim Wolfen von Fleisch merkt man das. Da ist die Kitchen Aid schnell heiss gelaufen. Und die Induktionsplatte ist auch sehr praktisch. Daher das „Update“. 🙂

      2. Vielen Dank für das Rezept. Werd es mit dem Mehl bei Andronacco versuchen.
        Habe einen Thermomix. Wie machst Du das bei Deiner Kenwood mit dem gähren?Wieviel Grad und wie lange? Vielleicht bekomme ich das mit dem TM auch hin. Warmer Ort ist nämlich immer gar nicht so einfach.

      3. Ein Pizzamehl Typo 00 von der Marke Aurora gibt’s bei uns im Edeka.
        Ein Tipp noch zum verarbeiten des Teiges: wenn man möchte, dass der Teig die typischen Blasen wirft, sollte man kein Nudelholz verwenden, sondern den Teig mit den Fingern auseinander drücken. Dann bleibt mehr von den Gärgasen im Teig, wodurch die knusprigen Blasen imTeig besser entstehen.

        • Hi Thorsten, da hast du vollkommen Recht. Ein echter Iraliener macht das natürlich mit der Hand. Aber da bekomme ich den Teig nicht so schön dünn und gleichmäßig hin. Wenn man den Teig mit dem Nudelholz ausrollt und dann nochmal 15 Minuten stehen lässt, wird er aber auch schön luftig. 🙂

      4. Also ich habe fast den identischen Teig gemacht (hab einen Thermomix und dort ein spezielles TM Rezept gefunden, was aber quasi identisch von den Zutaten ist), aber bin wahnsinnig geworden.
        Erst ist der Teig an der Arbeitsfläche fest geklebt, dann habe ich ihn nicht auf den Schieber bekommen (Holzschieber, der beim Stein dabei war) und dann nicht vom Schieber in den Ofen.
        Die erste Pizza wurde eine Calzone, die zweite ziemlich unansehnlich.
        Geschmacklich wirklich spitze, aber der Vorgang ging gar nicht.
        Was ist Dein Geheimnis? Viel Mehl und das Pizzabrett? Ich denke Du schiebst (oder ziehst?) die Pizza direkt vom Brett auf den Stein?

        Und wie bekommt man die Pizza einfach raus? Ist bei mir auch festgeklebt, was aber an ausgetretener Sauce ec. gelgen haben könnte bzw. dem Desaster vorher.

        • Man muss immer mit viel an Händen und Arbeitsfläche arbeiten. Dann klebt auch nichts an. Ich habe einen extra großen Pfannenwender. Damit hole ich die Pizza raus. Oder aber mit einer Pizzaschaufel.

      5. Servus,

        sag mal, wie bekommst du die Pizza vernünftig auf den Pizzaschieber und ebenso auch von diesen auf den Pizzastein?

        Ich habe auch den Moesta BBQ Pizzaring und verzweifele fast dabei die frische Pizza auf den Schieber zu bekommen und von dort wieder runter…es klebt und ich komme mit dem Pizzaschieber nicht unter die Pizza ohne diese zu beschädigen. Ich habe es auch mit Mehl versucht jedoch hat das nur bedingt geklappt da der frische Teig das Mehl auf dem Pizzaschieber „wegschiebt“.

        Um einen Tipp wäre ich Dir sehr dankbar.

        Gruß
        Marc

        Ha

        • Huhu,

          mit weizengriess udn mehl auf der schaufel geht das perfekt :), und schön mit ruck also nicht zaghaft anschieben sonst wird das nix …. lg ps:hab auch den moesta ring

      6. Hallo,

        der Teig ist echt genial. Meine Frage ist nun, wie bekomme ich auf dem 57er Weber eine Temparatur über 300 Grad. Ich habe es letztes Wochenende mit Buchenholz probiert, aber ausser dass die Nachbarn Hustenanfälle bekomnen haben, ist nichts passiert.

        Ahoi

        Michael

      7. Als “ Gleitmittel“ für den Teig empfehle ich Hartweitzengries auf der Arbeitsfläche und dem Pizzaschieber. Gleichzeitig ein hervorragender Zusatz für den Pizzateig, siehe Moesta-Teigrezept. So mache ich meine Pizzen schon seit Langem im Moesta- Pizzaring und mich sieht , leider, kein Italiener mehr.

      8. Nicht vergessen, überschüssiges Gries immer vom Pizzastein vor der nächsten Pizza abfegen, sonst gibts Verbranntes.

        • Ich nehme reine Buchenholzkohle. Außerdem ist es empfehlenswert Holzscheite auf die Glut zu legen. Aber es stimmt schon, dass die Hitze nicht so sehr lange hält. Pizza geht aber auch recht schnell, so dass das kein Problem sein sollte.

      9. Ich rolle den Pizzateig aus lege ihn ohne Belag auf den heißen Stein lasse ihn da ne Minute, nun ist er fest und kann einfach gewendet werden, also wenden mit Olivenöl und darin eingelegtem Knoblauch bestreichen und normalen Belag drauf machen, die Pizza klebt nirgends fest und wird beim auf den Grill legen nicht zur Calzone

      10. Hi Thorsten,

        toller Blog, ich bin ein großer Fan!
        Ich habe aber auch noch eine Frage zum Teig, leider vertrage ich Olivenöl nicht so gut. Gibt es irgendwelche Alternativen dazu?

        Grüße

      11. Bester Pizzateig ever! Habe es am ersten Tag im Backofen bei 285 Grad erfolgreich getestet und am Tag danach auf dem Pizzastein im Gasgrill. Der erreichte an dem Tag aber nur 250 Grad, was trotzdem reichte. Nach 6 Minuten war alles perfekt. Der Teig wird irre dünn und knusprig und trägt trotzdem stabil den Belag. Geschmacklich super! Bin voll des Lobes und DANKE!!!
        Den Teig am zweiten Tag hatte ich ja nun schon einen Tag im Kühlschrank liegen und das Ausrollen war sehr beschwerlich, da er sich, wie Gummi, immer wieder zusammenzog. Ich werde ihn beim nächsten mal früher aus dem Kühlschrank holen und warten, dass er Zimmertemperatur hat. Vielleicht klappt das dann besser. Beim frischen Teig am Vortag gab es keinerlei Probleme.
        Mein Tipp: Ich hatte immer Backpapier unter der rohen Pizza und habe sie mit 1 cm Abstand rund um die Pizza abgeschnitten, damit es im Grill kein Feuer fängt. Dann auf ein großes normales Küchenbrett und dann ganz easy auf den Pizzastein gezogen. Ergebnis: PERFEKT!

      12. Hallo , was verwendest du für eine bbq Sauce,von welcher Marke? Und warum muss da unbedingt Olivenöl rein? Kann man die auch ohne Olivenöl machen?

        • Hallo Laura, ich verwende gerne BBQ-Saucen von Stonewall Kitchen und BBQUE. Nimm einfach deine Lieblingssauce… 🙂
          Das Olivenöl sorgt für eine geschmeidie Konsistent und einen feinen Geschmack. In dieses Rezept gehört es mit rein.

      13. Hallo Thorsten,

        vorab Danke für deinen tollen Bloq. Durch Dich habe ich mich inspirieren lassen und neben „normalem“ Grillen auch Sachen wie Rippchen, Pulled Pork oder auch Nachtisch (Erdbeeren mit Marschmallows ) versucht und auch erfolgreich und bekömmlich gemeistert.

        Durch Zufall ( lief das Rezept war auf der Startseite zu finden ), bin ich nun auch auf deinen Pizzateig gestoßen. Für mich ist das Pizzagrillen meine Lieblingsdisziplin, egal ob Weber Kohlegrill oder mit zwei Pizzasteinen auf meinem Gasgrill, und daher habe ich mit viel Neugierde deinen Artikel durchgelesen.

        Ich persönlich nehme ein Rezept von Chefkoch, im Grunde sind die Rezepte aber von den Zutaten her sowieso eher gleich. Was nach meinen Recherchen bei dem Teig auch wichtiger ist, ist das lange Kneten des Teigs. Ich lasse diesen von der Küchenmaschine durchkneten und nehme mir im Nachgang nochmal 20 Minuten Zeit und knete den Teig per Hand nochmal durch.

        Auch bereite ich den Teig oft zwei Tage vorher zu und lasse diesen dann die zwei Tage im Kühlschrank stehen. Das gibt dem Teig nochmal einen anderen Geschmack, es ist auf jeden Fall ein Unterschied zu frisch zubereitetem Hefeteig zu schmecken!

        Da ich am Anfang auch sehr Probleme mit klebendem Teig hatte, habe ich auch mit Backpapier gearbeitet, den belegten Teig inklusive Backpapier auf den Pizzastein gelegt und nach einer guten Minute das Backpapier unter dem Teig weggezogen. Wenn man beim Italiener um die Ecke schaut, wird dort einfach mit sehr viel Mehl/Griess gearbeitet das der Teig an der Unterseite gesätigt ist. Dann klebt auch nichts mehr.

        Die Frage zur Pizzasauce ist zwar schon etwas länger her, aber ich nehme einfach passierte Tomaten, gebe dort Oregano hinzu und schmecke das mit Salz und Pfeffer ab.

      14. Sehr schönes Pizzateigrezept!
        Solltest du mal ganz viel Zeit haben, empfehle ich Dir Teig nach neapolitanischer Art. Das besondere daran ist, dass auf ca. 1.8 kg Tipo 00 Mehl 3 g (!) Bierhefe (oder 6 g frische Hefe) benutzt werden. Auf 1.8 kg Mehl kommen 1 liter Wasser und 55 g Salz. Außerdem gehört in diesen Pizzateig kein Olivenöl.
        Nach 2 h Gehzeit werden 250 g schwere Pizzakugeln geformt, welche dann nochmal 5 Stunden gehen (oder auch länger im Kühlschrank). Dann entwickelt der Teig einen ganz besonderen Geschmack. Außerdem als Tomatensauce einfach gute Dosentomaten (am besten San Marzano) mit Salz und Basilikum zerdrücken. Wenn man die Tomaten püriert, wird die Sauce zu wässrig und suppt durch den Pizzaboden. Befolgt man diese Sachen und nutzt den Moesta Pizza Ring entsteht so die perfekte Pizza, sodass man nur noch diese Pizza essen möchte.

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