Die Fette Kuh in Köln – Deutschlands Burger-Imbiss Nr.1?

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Die Fette Kuh in Köln

Die Fette Kuh in Köln wurde im November 2011 eröffnet und serviert handgemachte Burger, Fritten, Salate und Steaks. Im Jahr 2014 wurde der Kölner Kult-Imbiss sogar im Gault Millau erwähnt. Es ist nicht ganz einfach, an einen Burger der Fetten Kuh zu kommen. Man muss etwas Geduld mitbringen, denn die Leute stehen dort Schlange, um einen der begehrten Burger zu bekommen.

Die Fette Kuh

Für das Fleisch der Burger wird nur frisches Rindfleisch aus der Region verwendet. Das Fleisch von niederrheinischen Weiderindern wird täglich frisch gewolft. Die Buns werden nach eigenem Rezept von einer Bäckerei gebacken. Alle Saucen, bis auf Ketchup und Senf sind hausgemacht.
Die Karte umfasst 12 Burger, die wahlweise mit 200 g, 120 g oder als Veggie-Burger serviert werden. Es sind echte Highlights dabei, wie beispielsweise der Pata Negra Burger: Ein schwarzer Burger mit Iberico-Schinken, Rucola und Trüffel-Mayo. Als Beilagen kann man zwischen handgeschnittenen Fritten. Knoblauchfritten, Chili-Cheese-Fritten, Coleslaw und Maiskolben wählen. Auch Steakliebhaber kommen auf ihre Kosten. In der Fetten Kuh werden Steaks Ribeye- und Rumpsteaks in Prime-Qualität serviert.
Erwähnenswert ist auch die umfangreiche Getränkekarte. Es gibt Softdrinks und Limonaden aus dem Hause Fritz und Thomas Henry und eine umfangreichen Bierauswahl von Kölsch, Pils, Weißbier bis hin zu hochwertigen Craft-Bieren. Mittlerweile gibt es mit dem „Fetten IPA“ sogar ein hauseigenes Craft-Bier. Ein West Coast Imperial mit fünf amerikanischen Hopfensorten für ein fruchtiges Aroma.

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Die Fette Kuh in der Kölner Südstadt

 

Ist es nur ein übertriebener Hype oder sind die Burger in der Fetten Kuh wirklich so gut?

An einem Sonntag-Mittag im Februar, als ich auf der Durchreise war, machte ich einen Zwischenstopp in der Kölner Südstadt. Es war kurz vor 12 Uhr und die Fette Kuh war gerade dabei die Türen zu öffnen. Ich hatte Glück, bekam einen Parkplatz direkt vor der Tür und musste nicht anstehen.

Nach kurzem Blick auf die Karte entschied ich mich für den Burger der Woche – medium gegrillt – mit Aioli, Champignons, Bacon und Gorgonzola (9,90€). Dazu Chili Cheese Fries (5€) und eine Fritz Kola (2,50 €). Ich bezahlte, holte mir eine Cola aus dem Kühlschrank und nahm Platz an einem der (noch) freien Tische. In der Fetten Kuh ist Platz für etwa 25-30 Personen. Der Laden ist durchaus stylisch, aber ohne SchnickSchnack.

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Warten auf den Burger…

 

Nach gut 10 Minuten waren Burger und Chili-Cheese-Fritten fertig. Die Fritten wurden in einer schmiedeeisernen Pfanne serviert. Eine mächtige Portion mit ordentlich Chili und Käse. Ob ich mich da mal nicht übernommen habe? Schliesslich war da ja auch noch der Burger – 200 Gramm saftiges Beef auf einem wunderbar softem Bun mit Champignons, Aioli und Bacon.

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Die Fette Kuh ein Paradebeispiel für geniale Burger!

 

Die Fette Kuh überzeugt auf ganzer Linie

Die Fritten waren sehr lecker und hatten eine angenehme Schärfe. Die Portion war mehr als reichhaltig. Als Beilage war mir das schon deutlich zu viel. Das ist eine volle Mahlzeit. Da braucht man eigentlich keinen Burger mehr, um satt zu werden. Doch ich war ja wegen dem Burger hier und dieser war ganz klar das Highlight! Saftiges Beef und geniale Toppings, die diesen Burger zu einem absolut genialen Geschmackserlebnis gemacht haben.
Um mich herum füllt sich die „Fette Kuh“. Es ist 12:15 Uhr und der Laden ist randvoll und an der Theke hat sich eine Schlange gebildet. Jetzt kann ich verstehen, warum sich die Leute für einen Burger die Beine in den Bauch stehen. Die Burger in der „Kuh“ sind es einfach wert. Es war ohne Zweifel eine der besten Burger, die ich je gegessen habe. Nein, es war sogar bis dato der beste Burger, den ich jemals in einem Burger-Restaurant gegessen habe. Ein tolles Bun, saftiges Beef und geniale Toppings! Ob man hier die besten Burger Deutschlands bekommt, vermag ich zwar nicht zu beurteilen, aber ich denke die Fette Kuh ist hier ganz weit vorne. Viel mehr geht in Sachen Burger wirklich nicht…

 

Datum des Besuches: 01.März 2015 gegen 12 Uhr

Adresse:
Die Fette Kuh
Bonner Str. 43
50677 Köln

Telefon: 0221 – 376 277 75
Internet: http://www.diefettekuh.de/
E-Mail: info@diefettekuh.com

Öffnungszeiten: 12:00 bis 23:00 Uhr (Dienstag Ruhetag)
Kartenzahlung sowie Tischreservierungen sind nicht möglich.

9 Kommentare

  1. Ich war zweimal dort essen, und bin weder begeistert noch anggeistert. Die Dritten weit über den Punkt, das Fleisch mag zwar von regionalen Bauern kommen. Aber bin ist hier nicht’s. Für die Südstadt ok, willst richtig geile auch mit Bio gedrehte Bürger essen, solltest du bei deinem nächsten Trip „Freddy Schilling“ ansteuern. Bio lecker geil, Saucen selbst gemacht. Und stellt sich täglich der Studentenhorde mit Leichtigkeit. Jetzt sogar zweimal in Köln. Bei der fetten Kuh hatte ich nur das Gefühl bald selbst als solche zu enden, so hat es getrimmt und war auch kein Geschmackserlebnis.

    • Klar ist Freddy Schilling auch ein super Burgerladen. Aber dafür die Fette Kuh zu dissen ist echt daneben.
      Schon echt witzig das es bei dir in der Kuh kein Geschmacksrrlebnis war.

  2. Die Fette Kuh ist bisher auch mein Favorit in Köln, noch knapp vor Freddy Schilling. Schade ist halt, dass man in beiden Läden nicht „gemütlich in Ruhe“ sitzen und essen kann, das fänd ich ja noch toll. Dagegen waren allerdings andere gehypte Kölner Burger-Läden, wo man fancy sitzen konnte – zwischen Bäumen oder mit Tablets 😉 – leider eher enttäuschend.
    Die Fette Kuh hat auch immer ausgefallene Wochen-Burger und Craft beer. Mich haben sowohl Bun, Patty (und dass ich mal gefragt wurde, wie ich den überhaupt gegrillt haben will! Gibt es nämlich leider auch nicht überall) und Saucen (und die Auswahl insgesamt, nicht überladen aber für jeden etwas) überzeugt und das nette Personal. Leider muss ich dafür durch die halbe Stadt gondeln, deshalb fänd ich halt Reservierungen toll.

  3. Super Laden, definitiv der beste Burger in Köln. Freddy Schilling ist zwar gut, aber nichts besonderes im Vergleich. Die Fette Kuh macht da einiges besser. Vor allem der Pastrami Burger mit der Blaubeer BBQ Sauce ist der Hammer.

    Insgesamt ist die Fette Kuh für mich auf Platz 2 in Deutschland, ganz knapp hinter Bob & Mary aus Düsseldorf. Dort ist die Auswahl zwar nicht so groß oder ausgefallen wie in der Fetten Kuh, allerdings gewinnt hier das noch saftigere Fleisch und der noch luftigere Bun den Direktvergleich. Absolute Perfektion.

    Bei der Fülle an Burgeräden in Köln und Düsseldorf ist es auch beeindruckend, dass sowohl die Fette Kuh, als auch Bob & Mary der Konkurrenz komplett davonlaufen (What’s Beef, Richie ’n‘ Rose, Stier Royal, Freddy… sind lecker, aber erreichen nicht diese Klasse).

  4. War heute da. Gab nen großen BBQ Bacon Cheeseburger mit Chillicheesefries.
    Machen um 12 auf und da war schon Schlange stehen angesagt.
    Hat sich aber vollends gelohnt und das Essen war nach 15-20 min fertig.
    Ich bezeichne mich als sehr guten Esser….das war echt sättigend.
    Qualität super. Bedienung sehr nett.

    Eine ganz klare Empfehlung meinerseits.
    Immer wieder gerne Fette Kuh!

    @Thorsten: neues Logo? Nicht schlecht aber ich persönlich fand das alte besser.

  5. Hallo, nachdem ich vor einiger Zeit deinen Bericht gelesen hatte, wollte ich unbedingt in die Fette Kuh. Der Zufall meinte es gut und ich verbrachte nun zwei Tage in Köln-Zeit genug, um einen Besuch dort einzuplanen.
    Was soll ich sagen, die besten Burger ever!
    Und weil es so gut war, mussten wir heute zum Abschied nochmals hin 😉
    Nun muss ich das Buch ordern.
    Danke für den Tipp und deine wirklich zutreffende Bewertung!

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