Am 28.März 2016 erschien im Plassen-Buchverlag die Burger-Bibel von den Autoren Alexandra Krokha, Alexander Melendez und Marcel Risker. Die Fotos wurden von Emil Levy Z. Schramm ins rechte Licht gesetzt. Hinter den Autoren verbergen sich die Berteiber vom Burger City Guide, einer große Burger-Community.

Die Burger-Bibel im BBQPit-Test

Wer sich ein Burgerbuch kaufen möchte, der kann aus einem mittlerweile sehr reichhaltigem Fundus an Burgerbüchern wählen. Gefühlt kommt aktuell jede Woche ein neues Burgerbuch auf den Markt und irgendwie hat jedes dieser Burgerbücher seinen eigenen Reiz. Erst kürzlich erschien das neue Meisterwerk Burger Unser, über das ich ebenfalls eine Rezension geschrieben habe.

Die Burger-Bibel hat insgesamt 208 Seiten und kommt in einem Hardcover-Einband daher. Auf dem schwarzen Cover ist der schraffierte Buchtitel mit Spot-Lack hervorgehoben, was für ein recht edles Erscheinungsbild sorgt. Beim ersten Durchblättern fällt auf, dass auch die Fotos recht dunkel gehalten sind. Eine Vielzahl der Burger ist vor einem dunklem Hintergrund abgelichtet worden und die Burger sind meist nur einseitig angeleuchtet, so dass eine Seite des Burgers häufig einen Schatten wirft. Vermutlich ist das so gewollt. Mir kommen die – ansonsten sehr ansprechenden – Fotos jedoch teilweise etwas zu dunkel rüber. Aber das ist letztendlich Geschmackssache.

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Die Geschichte des Burgers wird umfassend beschrieben

 

Das Burger Unser

Was darf auf den ersten Seiten der Burger-Bibel nach einem Vorwort von Burger Liebhaber Reiner Calmund nicht fehlen? Natürlich das Burger Unser:

Burger Unser auf dem Teller
Geheiligt werde dein Fleisch
Dein Geschmack komme
Dein Genuss geschehe
Wie auf der Karte
So auch im Magen
Unseren täglichen Burger gib uns heute
Und vergib uns unseren Hunger
Wie auch wir vergeben unseren Hungrigen
Und führe uns nicht in Versuchung
Sondern erlöse uns von schlechten Burgern
Denn dein ist das Fleisch
Und die Soße
Und die Saftigkeit
In Unwiderstehlichkeit
MAMPF

 

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24 Burger-Rezepte laden zum Nachmachen ein

 

Die Burger-Bibel ist in 7 Kapitel aufgeteilt:

  1. Die Geschichte des Burgers – Ja wer hat den Burger eigentlich erfunden? Es gibt mehrer Theorien, die allesamt in der Burger-Bibel erwähnt werden. Auch der Fast Food-Boom und die Rollen von McDonalds und Burger King in der Geschichte des Burgers werden beleuchtet. Ein sehr gutes Kapitel auf insgesamt 16 Seiten!
  2. Burger-Lexikon – Was ist was? Im 2.Kapitel wird dem Leser reichlich Grundwissen vermittelt. Es geht um die Fleischreifung, um die Verwendung der richtigen Zuschnitte, um das richtige Anbraten für die perfekte Kruste, um das perfekte Patty und das perfekte Bun. Es gibt in diesem Kapitel 5 Bun-Rezepte und 14 Soßen-Rezepte, angefangen von selbstgemachtem Ketchup und Mayo, bis hin zu Trüffel-Aioli und Chili-Cheese-Soße ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.
  3. Burger-Rezepte – Das Herzstück eines jeden Burger-Buches sind natürlich die Burger-Rezepte. Die Burger-Bibel serviert hier insgesamt 24 Burger. Vom klassischen Burger über Chicken-Burger, Pulled Pork Burger, Surf’n’Turf Burger bis vegan ist aus allen Bereichen etwas dabei.
  4. Burger-Beilagen – Bei den Beilagen steht natürlich die Kartoffel im Vordergrund. Hier widmen sich die Autoren jedoch nicht nur den Beilagen-Rezepten, sondern liefern zusätzlich allerlei Wissenswertes über die „tolle Knolle“ über Herkunft, Zubereitungstipps und sogar ein Ausflug zum Kartoffelbauern ist dabei. Der Rezeptteil umfasst Pommes in untrerschiedlichen Variation, Onion Rings, Coleslaw und Dips. Natürlich dürfen auch Süßkartoffel-Pommes nicht fehlen. Insgesamt gibt es hier 9 Rezepte.
  5. Do-it-yourself – Im „Selbermach-Teil“ wird beschrieben, was man alles braucht, um einen perfekten Burger zu braten, warum man das Fleisch für den perfekten Burger selber wolfen sollte, mit welchen Fleischzuschnitten man das machen sollte und welche Pfanne man für ein ideales Bratergebnis verwenden sollte.
  6. Promis verraten ihre burgerlichen Vorlieben – Dieses Kapitel hätten die Autoren sich nun wirklich sparen können. Hier kommen C-Promis aus dem Dschungelcamp zu Wort, wie Micaela Schäfer, Georgina Fleur, Fiona Erdmann und Jay Khan. Und wenn eine Georgina Fleur dann antwortet: „Am liebsten esse ich Burger vom Roomservice“, dann gute Nacht Burger-Deutschland! Das Beste an diesem Kapitel: Glücklicherweise werden hier nur 5 Seiten verschwendet…
  7. Deutschlands 20 beste Burger-Läden – Solche Top-Listen sind ja immer subjektiv zu betrachten. Die Auswahl der Burger-Läden ist gut, jedoch finde ich es bedenkenlich, dass hier nicht ein Burger-Laden aus Köln vorkommen soll – really? Liebe Autoren, wart ihr schonmal in der Fetten Kuh, oder bei Karl Hermanns?

 

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Aich Beilagen-Rezepte kommen in der Burger-Bibel nicht zu kurz

 

Die Burger-Bibel im Detail:

  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: books4success (28. März 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3864703484
  • ISBN-13: 978-3864703485
  • Größe: 20,2 x 2,5 x 25,6 cm

Die Burger-Bibel ist ein gutes und empfehlenswertes Burgerbuch, was in erster Linie mit umfangreichem Basiswissen und Hintergrundinfos punkten kann. Leider leistet sich das Buch auch ein paar „Aussetzer“, wie die Promi-Berichte. Die Burger-Rezepte sind sehr ansprechend und laden zum „Nachbauen“ ein. Sehr gut sind die zahlreichen Soßen, Dips, Buns und Beilagenrezepte. Ich habe in der „Bibel“ zahlreiche Inspirationen für künftige Burger gefunden. Trotz einiger Kritikpunkte ist die Burger-Bibel ein wirklich gelungenes Buch und gehört zu den top Burger-Büchern in Deutschland. Für Burgerliebhaber ist es sowieso ein Pflichtkauf. 😉
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