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Eine gegrillte Dorade ist – vorausgesetzt sie wird richtig zubereitet – eine echte Delikatesse. Sie hat festes, weißes Fleisch, wenig Gräten und sie eignet sich daher ideal für die Zubereitung auf dem Grill.

Gegrillte Dorade

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Die Goldbrasse (auch Meerbrasse) gehört zur Familie der Brassen und ist ein beliebter Speisefisch, der im Mittelmeer beheimatet ist. Die reinrassigen Raubfische können bis zu 70 cm lang und bis zu 3 kg schwer werden. Im Handel findet man in erster Linie Fische aus Aquakultur, welche in Griechenland, Italien, Spanien, Israel und der Türkei gezüchtet werden.

Doraden sind in deutschen Fischtheken meist als ganze Fische mit Kopf, etwa 25 cm lang und meist 400-600 Gramm schwer anzutreffen. In der Regel sind sie bereits “grillfertig”. Das bedeutet, das die Innereien entnommen sind und die Fische bereits entschuppt sind. Dennoch sollte man sie vor der Zubereitung nochmal gründlich mit kaltem Wasser abwaschen und auf Schuppen kontrollieren, denn die Schuppen sind sehr hart und ungenießbar.

Das feste Fleisch der Doraden hat ein tollen Eigengeschmack und sollte keinesfalls überwürzt werden. Zum Würzen sind frische Kräuter, etwas Zitrone, Olivenöl, Salz und Pfeffer vollkommen ausreichend.

Für die gegrillte Dorade werden folgende Zutaten verwendet:

Aus Olivenöl, Salz, Pfeffer, dem Saft einer halben Zitrone und den Kräutern wird eine Marinade angerührt. Die andere Hälfte der Zitrone wird in Scheiben geschnitten. Nachdem die Dorade gründlich gewaschen wurde, werden die Hautseiten etwas eingeschnitten, so dass der Fisch die Marinade besser aufnehmen kann. Die Dorade wird innen und außen mit der Marinade eingepinselt und die Zitronenscheiben werden mit ein paar Kräutern in den Bauch den Dorade gegeben.

In der Zwischenzeit wird der Grill auf direkte und indirekte Hitze vorbereitet. Wir haben die Dorade auf einem Weber Kugelgrill gegrillt, welcher auf eine Zwei-Zonen-Glut vorbereitet wird. Dafür wird ein guter halber Anzündkamin voll Holzkohlebriketts durchglühen gelassen. Wenn die Briketts durchgeglüht sind, werden sie auf eine Seite des Kugelgrills gekippt, so dass eine Hälfte mit direkter und eine Hälfte mit indirekter Hitze entsteht. Gerade bei der Zubereitung von Fisch auf dem Grill sollte man darauf achten, dass die Hitze nicht zu hoch ist, da er außen schnell verbrennt und dann innen noch nicht durch ist.

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Die gegrillte Dorade wird mit Zitrone und Kräutern gefüllt gegrillte dorade-GegrillteDorade01-Gegrillte Dorade mit Zitronen-Kräutermarinade
Die gegrillte Dorade wird mit Zitrone und Kräutern gefüllt

 

Die Dorade wird dann von beiden Seiten bei mittlerer Hitze (ca. 160°C) etwa 4 Minuten gegrillt und dann in den indirekten Bereich gelegt. Bei geschlossenem Deckel wie die Dorade noch weitere 20 Minuten indirekt gegart. Mit Hilfe eines Einstichthermometers (z.B. Inkbird IHT-1P) sollte die Kerntemperatur gelegentlich gemessen werden. Die gegrillte Dorade ist fertig, wenn sie eine Kerntemperatur von 56°C Celsius erreicht hat. 2-3 Grad mehr schaden auch nicht, jedoch sollte man nicht über 60 Grad hinaus gehen, da die Dorade dann trocken wird und eine gummiartige Konsistenz bekommen kann.

Hat man kein Thermometer zur Hand, kann man auch den “Rückenflossen-Test” machen. Sobald sich die Rückenflosse leicht abziehen lässt, ist der richtige Garpunkt erreicht.

Gegrillte Dorade gegrillte dorade-GegrillteDorade02-Gegrillte Dorade mit Zitronen-Kräutermarinade
Gegrillte Dorade ist eine echte Delikatesse

 

Gegrillte Dorade ist schnell und einfach zubereitet. Mit ein paar Kräutern und etwas Zitrone gelingt ohne großen Aufwand eine echte Delikatesse. Das feste und aromatische Fleisch löst sich leicht von den Gräten und ist sehr schmackhaft.

Tipp: Ein paar (wirklich nur wenige!) fruchtige Räucherchips (Apfel oder Kirsch) auf der Glut sorgen für ein leckeres und dezentes Raucharoma, was wunderbar zur Dorade passt.

Gegrillte Dorade zum Ausdrucken:

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Gegrillte Dorade
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Eine gegrillte Dorade ist – vorausgesetzt sie wird richtig zubereitet – eine echte Delikatesse. Sie hat festes, weißes Fleisch, wenig Gräten und sie eignet sich daher ideal für die Zubereitung auf dem Grill.
    Portionen Vorbereitung
    1 Portion 10 Minuten
    Kochzeit
    25 Minuten
    Portionen Vorbereitung
    1 Portion 10 Minuten
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    25 Minuten
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    Eine gegrillte Dorade ist – vorausgesetzt sie wird richtig zubereitet – eine echte Delikatesse. Sie hat festes, weißes Fleisch, wenig Gräten und sie eignet sich daher ideal für die Zubereitung auf dem Grill.
      Portionen Vorbereitung
      1 Portion 10 Minuten
      Kochzeit
      25 Minuten
      Portionen Vorbereitung
      1 Portion 10 Minuten
      Kochzeit
      25 Minuten
      Zutaten
      • 1 frische Dorade
      • 1 Zitrone
      • 1/2 TL Rosmarin
      • 1/2 TL Thymian
      • 1/2 TL Meersalz
      • 1 Prise Pfeffer
      • 2 EL Olivenöl
      Portionen: Portion
      Anleitungen
      1. Aus Olivenöl, Salz, Pfeffer, dem Saft einer halben Zitrone und den Kräutern wird eine Marinade angerührt. Die andere Hälfte der Zitrone wird in Scheiben geschnitten. Nachdem die Dorade gründlich gewaschen wurde, werden die Hautseiten etwas eingeschnitten, so dass der Fisch die Marinade besser aufnehmen kann. Die Dorade wird innen und außen mit der Marinade eingepinselt und die Zitronenscheiben werden mit ein paar Kräutern in den Bauch den Dorade gegeben.
      2. In der Zwischenzeit wird der Grill auf direkte und indirekte Hitze vorbereitet. Wir haben die Dorade auf einem Weber Kugelgrill gegrillt, welcher auf eine Zwei-Zonen-Glut vorbereitet wird. Dafür wird ein guter halber Anzündkamin voll Holzkohlebriketts durchglühen gelassen. Wenn die Briketts durchgeglüht sind, werden sie auf eine Seite des Kugelgrills gekippt, so dass eine Hälfte mit direkter und eine Hälfte mit indirekter Hitze entsteht. Gerade bei der Zubereitung von Fisch auf dem Grill sollte man darauf achten, dass die Hitze nicht zu hoch ist, da er außen schnell verbrennt und dann innen noch nicht durch ist.
      3. Die Dorade wird dann von beiden Seiten bei mittlerer Hitze (ca. 160°C) etwa 4 Minuten gegrillt und dann in den indirekten Bereich gelegt. Bei geschlossenem Deckel wie die Dorade noch weitere 20 Minuten indirekt gegart. Mit Hilfe eines Einstichthermometers (z.B. Inkbird IHT-1P) sollte die Kerntemperatur gelegentlich gemessen werden. Die gegrillte Dorade ist fertig, wenn sie eine Kerntemperatur von 56°C Celsius erreicht hat. 2-3 Grad mehr schaden auch nicht, jedoch sollte man nicht über 60 Grad hinaus gehen, da die Dorade dann trocken wird und eine gummiartige Konsistenz bekommen kann. Hat man kein Thermometer zur Hand, kann man auch den "Rückenflossen-Test" machen. Sobald sich die Rückenflosse leicht abziehen lässt, ist der richtige Garpunkt erreicht.
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      6 Kommentare

      1. Danke für das Rezept.
        Gibt’s irgendeinen Trick, wie man das ankleben der Haut am Rost verhindern kann. Bei mir klebt das immer wie Teufel und beim umdrehen bleibt die meiste Haut am Rost. (Genesis II 310-GBS)…
        Danke für den tollen Blog

        • Hallo Udo, ich würde den Rost mit Öl einreiben und auch die Dorade mit etwas Öl bepinseln.

      2. Wieder mal ein Rezept was vorzüglich geschmeckt hat und super gelungen ist! Habe die dorade nach dem direkten Grillen in den Rippchen Halter gestellt. Hat super funktioniert.

      3. Ich finde es ja ganz nett, dass ihr Apfelchips empfehlt. Passt prinzipiell super zu Fisch.

        Aber: wenn ich ne Dorade kurz angrille, dann indirekt lege, dann ist sie relativ schnell -je nach Temp- fertig. Fisch oder Fleisch braucht aber 45 min + x um Raucharomen aufzunehmen und merklich schmeckbar zu machen…

        Smokechips lohnen sich nur bei nem Longjob…

        • Hallo Ralf, warum sollte Fleisch oder Fisch 45 Minuten brauchen um Raucharomen aufzunehmen? Fleisch und Fisch nehmen immer Rauch auf. Bei Fisch braucht man nicht viel Rauch, da er einen feinen Eigengeschmack hat und selbst wenige Minuten im Rauch machen sich bemerkbar.

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