Moesta BBQ verspricht mit ihrem Pizzaring die perfekte Pizza vom Grill. Grund genug für mich den Moesta Pizzaring auf meinem 57er Napoleon-Kugelgrill zu testen. Doch warum überhaupt ein Pizzaring? Reicht ein normaler Pizzastein im Kugelgrill nicht aus?

Der Moesta Pizzaring

Grundsätzlich kann man natürlich in jedem geschlossenen Grill eine Pizza backen. Das Problem an der Sache ist jedoch eine konstant hohe und vor allem gleichmäßige Temperatur von mindestens 350 Grad Celsius hinzubekommen. Bei einem Grill mit geschlossenem Deckel hat man ausserdem den Nachteil, das man die Pizza nicht sieht und den Deckel öffnen muss, um zu sehen wie weit die Pizza bereits gegart ist. Dabei fällt dann die Temperatur wieder ab und man hat wieder das Problem mit der gleichmäßig hohen Hitze.

Der Moesta Pizzaring bietet folgende Vorteile:

  1. Besonders große Hitze mit konstant hoher Temperatur ohne Schwankungen
  2. Freie Sicht auf die Pizza. Man kann zuschauen wie die Pizza gart ohne den Deckel zu heben.
  3. Typischen Holzofen-Geschmack durch die Zugabe von Holz
Moesta-BBQ Der Moesta Pizzaring im Test-Moesta Pizzaring-MoestaBanner
MoestaBBQ mehr als Grillen!

 

Der Moesta Pizzaring im Test

Der Pizzaring ist aus hochwertigem Edelstahl gefertigt und der Zusammenbau ist kinderleicht. Man muss lediglich die Griffe anschrauben, den Ring an den Enden zusammenschrauben und das mitgelieferte Thermometer einschrauben. Optional bietet Moesta BBQ auch Zubehör wie Pizzasteine, Pizzaschieber, Pizzabanden, Smokebanden und einen Verschluss für die Öffnung so das man im Moesta-Pizzaring auch Smoken kann.

Nachdem ich den Ring zusammengebaut habe, habe ich den Pizzastein mit der Pizzabande direkt mal testweise aufgelegt. Die Pizzabande wird einfach hinter den Pizzastein gesteckt und mit einem Gewindestift fixiert. Diese Pizzabande sollte sich im weiteren Testverlauf als wirklich sinniges Zubehör erweisen, da diese Pizzabande verhindet, das man die Pizza zu weit in den Grill schiebt. Direkt hinter der Pizzabande befinden sich später die glühenden Kohlen und ohne die Pizzabande schiebt man die Pizza auch schonmal schnell zu weit nach hinten in den Grill.

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Der Aufbau des Moesta Pizzaringes

 

Wenn jetzt der Deckel aufgelegt ist, ist das „Setup“ auch schon fertig. Mit wenigen Handgriffen macht aus einem normalen Kugelgrill einen Pizzaofen der für hohe Temperaturen von fast 500 Grad C geeignet ist.

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Perfekte Pizza dank Temperaturen bis zu 500 Grad

 

Nachdem ich den Pizzaring aufgesetzt habe, wollte ich natürlich auch direkt loslegen und ich habe einen Anzündkamin voll Holzkohlebriketts zum Glühen gebracht und in den hinteren Teil des Kugelgrills gekippt. Wichtig ist hier, das die Kohle wirklich nur am Rand liegt und nicht unter dem Pizzastein, denn sonst könnte die Pizza von unten verbrennen.
Um wirklich hohe Temperaturen zu erreichen und um auch wirklich im Holzfeuer Pizza zu backen, habe ich 4 Scheite Nussbaumholz auf die glühenden Kohlen gelegt.

Der Grill wird für den Moesta Pizzaring vorbereitet Der Moesta Pizzaring im Test-Moesta Pizzaring-MoestaPizzaring03
Holzscheite sorgen für hohe Hitze

 

Jetzt wird der Moesta Pizzaring inkl. Pizzastein aufgesetzt und der Deckel vom Kugelgrill wird aufgelegt. Nach etwa 10 Minuten sollten mindestens 350 Grad anliegen und der Grill ist bereit für die erste Pizza.

Der Kugelgrill mit Pizzaring von Moesta-BBQ ist einsatzbereit Der Moesta Pizzaring im Test-Moesta Pizzaring-MoestaPizzaring04
Bereit für den ersten Einsatz

 

Das Deckelthermometer war am Anschlag und über 400 Grad C lagen an. Jetzt war die Zeit gekommen um die erste Pizza aufzulegen. Den Pizzateig habe ich nach meinem „perfekten“ Pizzateigrezept gemacht. Pizza Margherita mit Tomatensauce und Mozzarella.

Pizza Margherita bevor sie in den Grill kommt Der Moesta Pizzaring im Test-Moesta Pizzaring-MoestaPizzaring06
Pizza Margherita für den ersten Versuch

 

Da der Moesta-Pizzaring vorne offen ist, hat man immer einen Blick auf die Pizza und kann zuschauen wie die Pizza gart. Da ich die Kohle nur im hinteren Bereich des Grills platziert habe, habe ich die Pizza nach etwa 3 Minuten Backzeit um 180 Grad gedreht, damit sie gleichmäßig gart.

Blick in den Grill durch den Moesta-Pizzaring Der Moesta Pizzaring im Test-Moesta Pizzaring-MoestaPizzaring07
Nach 3 Minuten Backzeit wird die Pizza um 180 Grad gedreht

 

Nach etwa 6 Minuten war die Pizza fertig und ich habe noch etwas Basilikum-Öl (einfach Basilikumblätter in etwas Olivenöl mörsern) über die fertig gebackene Pizza gegeben.

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Pizza Margeritha mit Basilikum-Öl

 

Die Pizza hat geschmeckt wie beim Italiener. Der Boden war dünn und knusprig, der Belag einfach aber sehr lecker mit dem Basilikum-Öl. Für meinen ersten Versuch mit dem Pizzaring von Moesta BBQ bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden. Ich habe insgesamt drei Pizzen hintereinander gebacken und das war wirklich kinderleicht. Die Temperatur war sehr konstant und selbst nach einer Stunde waren immer noch über 300 Grad im Grill. Man könnte also problemlos 10 oder 15 Pizzen hintereinander wegbacken.
Mit dem Pizzaschieber vor dem Grill fühlt man sich wie ein kleiner Italiener. 😉
Es macht wirklich Spaß mit dem Moesta Pizzaring Pizza zu backen. Das Komplettset ist mit 159 Euro kein Schnäppchen, aber dafür ist auch alles dabei (Pizzastein, Pizzabande, Pizzaschieber), was man braucht um eine perfekte Pizza zu backen.

2 Kommentare

  1. Den Mozzarella nie schneiden! In stücke rupfen, dann zerläuft er viel besser, als wenn er in platten scheiben auf die Pizza kommt 🙂

    Sieht gut aus

  2. Das ist ja mal wirklich eine coole Idee eine Pizza zu backen. Ist ja eigentlich ein Pizzagrill. Tolle Idee und toll beschrieben. Diese Seite muss ich mir merken.
    LG
    Lena

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