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Steak pur: Vier Ribeye-Steaks im Vergleich (ARG – IRL – USA – AUS)

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[Werbung] Steak pur heißt das Motto in diesem Beitrag! Vier Ribeye-Steaks im Vergleich. Hier dreht sich alles um das Ribeye-Steak. Wir grillen vier Ribeye-Steaks aus Argentinien, Irland, Australien und den USA und zeigen euch deren Besonderheiten.

Ribeye-Steaks im Vergleich

Steak pur heißt die Devise in diesem Vergleich der Ribeye-Steaks. Wir grillen vier Ribeye-Steaks aus den USA, aus Australien, aus Irland und Argentinien und zeigen euch deren Besonderheiten. Dabei werden alle Steaks identisch gegrillt, alle Steaks sind jeweils rund 300 g gleich schwer und alle Steaks werden ausschließlich mit Salzflocken gewürzt. Wir vergleichen in diesem Beitrag vier Ribeye-Steaks aus dem Hause Albers Food. Folgende Kandidaten gehen ins Rennen:

  • Ojo de Agua Ribeye aus Argentinien
    In den feuchten und fruchtbaren Weiten der Pampa Húmeda züchtet der Schweizer Popstar Dieter Meier („Yello“) auf den über 70.000 Hektar seiner Farm Ojo de Agua (Auge des Wassers) Hereford- und Angus-Rinder in absoluter Freiheit und ganzjähriger Weidehaltung. Sie entwickeln binnen 24 Monaten ohne Hormone oder Wachstumsbeschleuniger langsam und nachhaltig eine perfekte, natürlich gewachsene Muskulatur – beste Voraussetzung für vollmundiges, zartes und saftiges Weidefleisch. Der volle und authentische Geschmack Argentiniens.
  • Greater Omaha Ribeye aus Nebraska (USA)
    Der Nationalstolz Amerikas: Die USA sind die Steak-Nation der Welt, an ihrem Fleisch müssen sich alle anderen messen lassen. Auf den unendlichen Steppen und Weiden im US-Bundesstaat Nebraska leben die Rinderherden in für europäische Verhältnisse unvorstellbarer Freiheit und liefern perfektes Fleisch für die amerikanische Steakkultur. Das Fleisch dazu kommt von den kraftstrotzenden Angus- und Hereford-Rindern aus dem mittleren Westen – ausgesucht von den Profis der Greater Omaha Packers Company.
  • John Stone dry-aged Ribeye aus Irland
    Mildes Klima, satte Weiden bis zum Horizont – und dann vier Wochen ins Trockene! Auf der Grünen Insel liegt das Paradies für Weiderinder. Die schier unendlichen Wiesen an der nordwestlichen Spitze Europas sind wie geschaffen für die natürliche Aufzucht von Rindern. Durch das vom Golfstrom verwöhnte ozeanisch-milde Klima können die Rinder in Irland fast das ganze Jahr unter dem Himmel grasen. Das freie und selbstbestimmte Umherziehen mit der Herde und die natürliche Ernährung aus Gräsern und Kräutern verhilft ihrem Fleisch zu einzigartigem Geschmack und Textur. In den gewaltigen Trocken-Räumen von John Stone reift es zu einem Juwel unter den Steaks heran.
  • Jack’s Creek Black Angus Ribeye aus Australien
    Black Angus Rinder liefern Fleisch mit hervorragendem Eigengeschmack. Vor allem, wenn sie so frei und natür­lich leben wie auf der Jack’s Creek Farm. Die aus­tra­li­sche Züch­ter­fa­mi­lie War­moll lei­tet das Fami­li­en­un­ter­neh­men in den Wei­ten von New South Wales schon in der drit­ten Gene­ra­tion. Die Rin­der wach­sen in dem ange­nehm gemä­ßig­ten Klima in kom­bi­nier­ter Weide– und Getrei­de­auf­zucht frei von jeg­li­cher Che­mie oder künst­li­cher Fut­ter­zu­sätze auf und ent­wi­ckeln dabei ein sen­sa­tio­nell mar­mo­rier­tes, wohl­schme­cken­des Spitzenfleisch.
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Vier Ribeye-Steaks im Vergleich

 

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Der optische Unterschied

Die vier Ribeye-Steaks wurden schonend aufgetaut und einige Stunden vor dem Grillen aus dem Vakuum geholt und auf Küchenpapier abgetropft. Rein optisch unterscheiden sich die Steaks schon recht deutlich. So hat beispielsweise das argentinische Oja de Agua Ribeye das ausgeprägteste Cap (Spinalis Dorsi). Dabei handelt es sich um den äußeren Muskel, der sich um den sogenannten Longissimus Dorsi legt. Es ist übrigens ein Irrglaube, dass das Ribeye seinen Namen vom typischen Fettauge in der Mitte hat. Der Name kommt vom Longissimus Dorsi. Der runde Muskel in der Mitte wird auch „Eye of Ribeye“ genannt.
Bei der Marmorierung muss das irische Ribeye im Vergleich zu den anderen Steaks leichte Abstriche machen. Dafür ist die Farbe etwas dunkler und tiefrot. Das australische Jack’s Creek Ribeye hat zusammen mit dem argentinischen Ojo de Agua die intensivste Marmorierung und beim australischen Fleisch ist das Fett strahlend weiß.
Grundsätzlich muss man jedoch dazu sagen, dass es sich bei Fleisch um ein Naturprodukt handelt und die Marmorierungen immer unterschiedlich ausfallen können. Genau, wie beispielsweise auch der Anteil des Caps. Wird ein Steak mehr aus dem Teil Richtung Roastbeef geschnitten, wird das Cap immer weniger ausgeprägt, wie man es hier beispielsweise beim Greater Omaha Ribeye sehen kann, welches auch schon fast als Roastbeef-Steak durchgehen könnte.

Die Steaks unterscheiden sich optisch recht deutlich ribeye-steaks im vergleich-Steak Pur 4 Ribeye Steaks Vergleich 02-Steak pur: Vier Ribeye-Steaks im Vergleich (ARG – IRL – USA – AUS)
Die Steaks unterscheiden sich optisch recht deutlich

 

Zubereitet haben wir alle Steaks auf unserer Burnout Lux Outdoorküche auf der Sizzle Zone des Gasgrills. Die Steaks wurden hintereinander gegrillt und es wurde mit dem dicksten Steak begonnen. Nachdem es von beiden Seiten für jeweils zwei Minuten gegrillt wurde, kam es in den indirekten Bereich und das nächste Steak wurde gegrillt.

Die Steaks werden auf der Sizzle Zone gegrillt ribeye-steaks im vergleich-Steak Pur 4 Ribeye Steaks Vergleich 03-Steak pur: Vier Ribeye-Steaks im Vergleich (ARG – IRL – USA – AUS)
Die Steaks werden auf der Sizzle Zone gegrillt

 

So konnten wir sicherstellen, dass alle Steaks am Ende den gleichen Garpunkt haben. Zielkerntemperatur war 56°C, so dass die Steaks medium sind.

Steak nach Steak wird gegrillt ribeye-steaks im vergleich-Steak Pur 4 Ribeye Steaks Vergleich 04-Steak pur: Vier Ribeye-Steaks im Vergleich (ARG – IRL – USA – AUS)
Steak nach Steak wird gegrillt

 

Nachdem alle vier Steaks gegrillt wurden, werden sie nochmal alle von beiden Seiten kurz über die heiße Sizzle Zone gezogen, damit die Kruste besser wird. Anschließend wird der Grill ausgeschaltet und alle Steaks ruhen vor dem Anschnitt im geschlossenen Grill.

Die Steaks ruhen nach dem Grillen auf der Sizzle Zone ribeye-steaks im vergleich-Steak Pur 4 Ribeye Steaks Vergleich 05-Steak pur: Vier Ribeye-Steaks im Vergleich (ARG – IRL – USA – AUS)
Die Steaks ruhen nach dem Grillen auf der Sizzle Zone

 

Nach 5 Minuten Ruhephase, haben wir alle vier Steaks übereinander gelegt und dann angeschnitten. Der Garpunkt ist in jedem Fall bei allen Steaks perfekt geworden! Doch wie schmecken sie Steaks?

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Vier Ribeye-Steaks im Vergleich

 

Welches Ribeye-Steak schmeckt am besten?

Wir haben die Steaks anschließend in dünne Tranchen geschnitten und lediglich mit Salzflocken gewürzt. Verkostet wurden die Steaks von drei Personen und erstaunlich war, dass alle drei Personen einen anderen Favoriten hatten. Alle Ribeye-Steaks im Vergleich wurden durch die Bank sehr gut bewertet.

Das argentinische RibEye konnte mit Zartheit und einer würzigen Note überzeugen, während das amerikanische Ribeye eher sanft und buttrig schmeckt. Beim irischen dry aged Beef konnte man den intensiven Geschmack des dry aging herausschmecken. Das australische Black Angus war in diesem Vergleich das zarteste Steak mit einem hervorragenden Eigengeschmack. Einen wirklichen Gewinner gibt es daher nicht. Alle Ribeye-Steaks in diesem Vergleich sind absolut empfehlenswert und wir können es nur empfehlen, sich mal durch das Sortiment von Albers Food zu probieren und den persönlichen Favoriten zu finden. Hier findet ihr alle Ribeye-Steaks von Albers Food in der Übersicht.

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Thorsten Brandenburg
Thorsten Brandenburg
Thorsten ist einer der erfolgreichsten Griller Europas. Mit seinem Team BBQ Wiesel wurde er Deutscher Grillmeister der Amateure 2014, Deutscher Vize-Grillmeister der Profis 2015, Vize-Europameister 2016 und Grill-Weltmeister 2017! Im Januar 2013 startet er BBQPit.de und teilt dort seine Grill-Leidenschaft mit der großen weiten Welt. ;)

3 Kommentare

  1. Interessante Beiträge, sehr informativ für mich als privater Griller eine Anregung/Anreiz die nächste Stufe anzustreben

  2. Hallo Thorsten,

    schönes Fleisch hast Du in diesem Bericht getestet. Ich bin seit vielen Jahren auf deiner Seite unterwegs und habe sehr viele gute Rezepte und Anregungen gefunden, und auch sehr viel gelernt.
    Danke und Respekt für Deine Arbeit.
    Aber.
    Einen Vergleichstest zu veranstalten mit Fleisch das (fast) ausschließlich um die halbe Welt gekarrt wird, nur weil Dein Sponsor dieses Fleisch am gewinnbringendsten vermarkten kann, ist traurig.
    Ich bin auch Unternehmer und muss sehen wo ich mein Geld her bekomme.
    Glaubhaft wäre der Vergleich jedoch wenn auch das gute Fleisch verkostet würde das in Europa gezüchtet wird.
    Chianina, Charolais, Galloway, Simmentaler…… usw.
    Natürlich haben diese alten Rassen keinen sooo coolen Ruf.
    Nur wenn ich gutes Fleisch auch in Zukunft essen möchte ( und ich liebe Fleisch ) sollten wir uns eventuell Gedanken darüber machen wieweit unser Fleisch transportiert wird und womit es gemästet wird. (Mais, Soja Monokultur)
    Ich will niemanden bevormunden.
    Jeder soll essen was Ihn oder Sie glücklich macht.
    Und mit meinen < 50 Jahren habe ich auch nicht mehr den Glauben die Welt noch großartig zu verändern.
    Wichtig finde ich nur, wenn jemand öffentlich und mit Deinem Einfluss, über irgendetwas berichtet objektiv bleiben sollte. Stichwort Glaubwürdigkeit.
    Nix für Ungut, ist meine Meinung.
    Frohes Fest

    Martin

    • Hallo Martin, ich habe doch mit keiner Silbe behauptet, dass ich hier den ultimativen Steaktest gemacht habe. Ich habe lediglich vier unterschiedliche RibEye-Steaks von Albers Food miteinander verglichen. Das habe ich gemacht, da mich viele Leser nach den unterschieden der einzelnen Cuts gefragt haben. Natürlich kann man kritisieren, dass das Fleisch um den Globus geschifft wird, aber ganz ehrlich: Es kommt so viel aus Schrott Asien, da machen ein paar vakuumierte Rückenstränge, die in einen Kühlcontainer mit auf den Frachter gepackt werden, den Braten nicht fett. Letztendlich sind es halt auch hochwertige Lebensmittel, die uns einen gewissen Genuss (Luxus) ermöglichen. Ich kann aber auch jeden verstehen, der das nicht möchte und lieber Fleisch aus Deutschland konsumiert.
      Das Problem ist nur, dass es kaum wirklich gutes Fleisch aus Deutschland gibt, was auch verlässlich in gleichbleibender Qualität für jedermann verfügbar gemacht wird. In Deutschland gibt es halt kaum echte Fleischwirtschaft, sondern zu 98% Millchwirtschaft und daraus bekommst du am Ende des Tages halt kein wirklich gutes Steak. Natürlich gibt es da Ausnahmen und Bauern, die es immer wieder versuchen und sich sehr bemühen. Das ist auch lobenswert, aber die können halt auch keine Mengen liefern, geschweige es für jeden zugänglich zu machen. Ich habe hier bei mir ums Eck eine sehr nachhaltige Charolais Rinderzucht. Das Problem ist aber, dass die Tiere nur 8-10 Tage abgehangen werden und dann in Fleischpakete portioniert werden. Die Steaks daraus sind leider nix. Und wenn du den Züchter darauf ansprichst, warum er es denn nicht länger reifen lässt: „Ja dann verliere ich zu viel Masse“. Das ist leider kein Einzelfall. Daher ist es sehr schwierig in Deutschland wirklich gutes Rindfleisch in gleichbleibender Qualität dauerhaft zur Verfügung zu stellen. Wenn es das so oft geben würde, wäre das amerikanische, australische oder südamerikanische Rindfleisch nicht so stark vertreten. Dann bräuchten wir die ganzen Online-Versender auch nicht.

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