Am 14.November 2014 eröffnete in Berlin der vermutlich exklusivste Beefclub der Welt. Der Goldhorn Beefclub in der Mommsenstraße ist Berlins erste Anlaufstelle, wenn es um gute Steaks geht.

Josh Jabs, HaJaTec und der Goldhorn Beefclub

Inhaber Hartmut „Josh“ Jabs ist ein Mann der Superlative. Was er anpackt setzt Maßstäbe. Er hat es mit dem längsten Grillspieß der Welt ins Guinness Buch der Rekorde geschafft und seine Luxus-Holzkohlegrills der Marke „HaJaTec“ gelten als Rolls Royce unter den Grills. Mit dem Goldhorn Beefclub hat er ein Ziel: Er möchte das beste Steakhaus der Welt betreiben!

Ich kenne Josh Jabs jetzt schon einige Jahre von diversen Grillveranstaltungen, wo er mit seinen HaJaTec-Grills vor Ort war, doch in den Goldhorn Beefclub habe ich es erstmals im Januar 2016 geschafft. Seitdem gehört ein Besuch im Beefclub für mich zum Pflichtprogramm, wenn ich in der Hauptstadt bin!

Goldhorn Beefclub Berlin Goldhorn Beefclub Berlin - Auf dem Weg zum besten Steakhouse der Welt?-goldhorn beefclub-Goldhorn Beefclub Berlin Eindruecke 14
Josh Jabs vor seinen Reifeschränken im Goldhorn Beefclub Berlin

 

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Beefclub?

Der Goldhorn Beefclub eröffnete am 14. November 2014 sein Pforten. Es handelt sich um einen Club, der in erster Linie seinen Clubmitgliedern zur Verfügung steht. Die Club-Mitgliedschaften gibt es in drei Stufen und kosten mehrere tausend Euro jährlich und dafür bekommen Clubmitglieder Einiges geboten. So gibt es beispielsweise einen privaten Shuttleservice, der den Gast auch nachts um 3 Uhr abholt, wenn er denn Lust auf ein Steak hat, eine persönliche Assistentin oder individuelles Steakbesteck.
Man muss jedoch kein Clubmitglied sein, sondern kann auch mit einer kostenlosen Tagesmitgliedschaft in die Welt der perfekten Steaks hineinschnuppern. Im Beefclub kommt natürlich gegrilltes Fleisch auf den Tisch, was auf den exklusiven HaJaTec Holzkohlegrills zubereitet wird.

Tomhawk auf HaJaTec Holzkohlegrill Goldhorn Beefclub Berlin - Auf dem Weg zum besten Steakhouse der Welt?-goldhorn beefclub-Goldhorn Beefclub Berlin Eindruecke 10
Gegrillt wird auf HaJaTec Holzkohlegrills

 

In Sachen Fleisch gibt es hier nur das Beste: Beef in Prime-Qualität von Wagyu, Kobe, Ozaki, Black Angus, Irish Hereford, Charolais bis hin zu Iberico Schweinefleisch und Mieral-Geflügel. Aber auch Edelfische, Hummer und Kaviar sind erhältlich.

Beefclub Berlin Goldhorn Beefclub Berlin - Auf dem Weg zum besten Steakhouse der Welt?-goldhorn beefclub-Goldhorn Beefclub Berlin Eindruecke 01
Der Gastraum ist edel eingedeckt

 

Der Goldhorn Beefclub ist stilvoll eingerichtet. Es gibt rund 70 Sitzplätze. Gold, Braun und Schwarz dominieren das Interieur, die Gäste sitzen an rustikalen Holztischen mit hochwertigen Accessoires. Es gibt eine Raucherlounge mit Humidor für die passende Zigarre nach dem Essen. Eine große, in den Raum integrierte, Bar lädt zum Verweilen bei einem guten Cocktail ein. Die Scheiben sind abgedunkelt, so dass man von außen nicht hineinsehen kann und Geschäftsleute und Prominente diskret speisen können. Herzstück im Gastraum ist der im Februar 2016 fertiggestellte Reifeschrank, an dem sich der Gast sein Steak aussuchen kann. Hier ruhen Werte mehrerer Kleinwagen.

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Der Blick in den Reifeschrank lässt die Herzen von Fleischliebhabern höher schlagen

 

Mein Menü im Goldhorn Beefclub

Als ich im Januar 2016 das erste Mal im Goldhorn Beefclub zu Gast war, habe ich es mir natürlich auch nicht nehmen lassen, die ein oder andere Leckerei zu probieren. Als Vorpeise ging es los mit einer gemischten Platte mit Tartar und Wachtelei, Iberico-Röllchen und Steak-Spießen, gefolgt von einem sensationellen Gänseragout als Zwischengang. Als Hauptgang gab es ein Wagyu RibEye-Steak mit getrüffeltem Kartoffelpüree. Das Dessert aus verschiedenen Schoko-Köstlichkeiten setzte dem Ganzen die Krone auf.

 

Was soll ich sagen? Ohne Übertreibung: Dieses Menü war schlichtweg das Beste, was ich jemals gegessen habe! Es hat einfach alles gepasst und jede Kleinigkeit hat einfach großartig geschmeckt.

  • Das Tartar: Wahnsinnig-gut!
  • Das Steak: Perfekt!
  • Das getrüffelte Kartoffelpüree: nicht von dieser Welt!
  • Das Gänseragout: Ein Geschmackserlebnis sonder Gleichen!
  • Das Dessert: Die absolute Krönung!

Hier noch ein paar mehr Eindrücke:

 

Auch der Service im Goldhorn Beefclub ist ein echtes Highlight. Man wird schon am Eingang freundlich begrüßt und wie ein König behandelt. Es wird einem nahezu jeder Wunsch von den Augen abgelesen. Ich habe in noch keinem anderen Restaurant einen solch guten und auferksamen Service erlebt. Auch Gastgeber Josh Jabs gibt einem jederzeit das Gefühl zu Gast bei Freunden zu sein. Ich kann einen Besuch im Goldhorn Beefclub jedem Berlin-Besucher nur empfehlen. Auch die Preise sind nicht übertrieben, wie man es vielleicht vermuten könnte. So kostet beispielsweise ein 1000 g schweres US-Tomahawk Steak 105 Euro, ein 500 g US Black Angus Filetsteak 69 Euro, oder ein 500 g US-RibEye für 65 Euro. Das sind Preise wie in jedem anderen guten Steakhouse.

Ein Besuch lohnt sich!

Ich kann nicht beurteilen, ob es sich um das beste Steakhouse der Welt handelt, da mir noch ein paar Top-Adressen zum Vergleich fehlen, aber ich kann sagen, dass das was in hier serviert wird, kulinarisch einfach ganz großes Kino ist! Ein Besuch im Goldhorn Beefclub gehört für mich mittlerweile bei jedem Berlin-Besuch einfach dazu. Probiert es aus, es lohnt sich!

 

8 Kommentare

      • Du leistest dir das beste Fleisch, du gehst in ein Nobel-Restaurant, testest neues Spielzeug für den Mann… da stellt sich mir die Frage schon.
        Du musst mir nachsehen, ich habe noch kein Einkommen (erst ab September) und da wirkt dein Blog wie ein Schlaraffenland auf mich.

        • Ich habe ein ganz normales durchschnittliches Einkommen. Ich lege natürlich Wert auf gute Ernährung und hochwertige Produkte und gebe dafür sicherlich auch recht viel Geld aus. Den Goldhorn Beefclub kann ich mir auch nicht jeden Monat leisten, dafür muss ich auch Geld beiseite legen. Aber ich gönne mir auch gerne mal sowas. 1-2 im Jahr geht das schon. Wobei ich bei meinem letzten Besuch im Beefclub auch „nur“ einen Wagyu-Burger für 28€ gegessen habe.
          Ich esse auch nicht jeden Tag ein teures Steak, sondern maximal 1-2 pro Woche. Auch hier stehe ich auf dem Standpunkt, besser weniger, aber dafür hochwertig, als täglich Discounterfleisch. Man muss halt Prioritäten setzen. 😉

        • Im Normalfall werden viele Blogger eingeladen oder zumindest deutlich vergünstigt eingeladen.
          Insofern hat das Einkommen damit wenig zu tun, es ist in letzter Konsequenz auch seine Arbeit mit der er Geld verdient 🙂

          • Und gerade das was Thorsten sagt, sollten sich viele Leute zum Herzen nehmen: besser weniger, aber dafür hochwertig, als täglich Discounterfleisch.

  1. Sorry Retro, aber es geht hier nun mal nicht um 08/15 Grillerei oder Test einer McDonald’s Filiale. Für sowas wurde der Blog wohl nicht ins Leben gerufen und dafür gibt es andere Seiten. Außerdem gibt es auch genügend Beiträge für den kleinen Geldbeutel. Mach weiter so Thorsten 🙂

  2. Ich finde es nur fair, wenn jemand, der sich so viel Mühe macht uns allen ausgefallen Ideen (mit viel zeitlichem Aufwand und Herzblut) zu präsentieren, von ‚Partnern‘ eingeladen wird und das entsprechende Equipment zur Verfügung gestellt bekommt. Win-Win-Situation: Werbung für die Firmen, Torsten kann in Ruhe und ohne riesigen finanziellen Einsatz arbeiten und wir alle erfreuen uns an seinen (im übrigen kostenlosen!!!!) Ideen. Weiter so! Ich bin dankbar für deine Ideen und verspüre nicht den Hauch von Neid.

    P.S der eine haut 70 Euro in der Disco auf den Kopf, der andere gönnt sich eben ein feines und edles Steak. Jeder setzt da eben Prioritäten.

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