Tennessee Teardown Schweinerücken mit Balsamico-Zwiebeln

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Tenesse Teardown Schweinerücken

Tennessee Teardown Schweinerücken klingt irgendwie gefährlich, ist es aber gar nicht. Tennessee Teardown ist ein BBQ-Rub von Ankerkraut, mit folgenden Zutaten: Paprika edelsüß, Roh-Rohrzucker, Meersalz, Senfmehl, Knoblauch, Zwiebel, Schwarzer Pfeffer, Sellerie, Oregano, Kreuzkümmel, Thymian, Koriander, Piment.

Ich habe ein 1,4kg Stück Schweinerücken am Vortag großzügig mit dem Rub eingerieben, vakuumiert und über nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

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Zubereitet habe ich den Rücken im Monolith Keramikgrill bei etwa 150 Grad indirekter Hitze. Auf den Deflektorstein vom Monolith habe ich eine Edelstahlschale mit Wasser gestellt. Das Wasser sorgt für ein feuchtes Klima im Grill und verhindert das Austrocknen des Grillguts. Positiver Nebeneffekt: der Deflektorstein bleibt sauber, da der Fleischsaft ins Wasser tropft.

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Geräuchert habe ich mit einem Scheit Apfelholz auf aus dem eigenen Garten. Der Scheit wird einfach auf die glühenden Kohlen gelegt und gibt dann für etwa 1 Stunde Rauch ab. Apfelholz sorgt für ein mildes, süssliches Raucharoma.

Aufsteigender Rauch im Monolith Tennessee Teardown Schweinerücken mit Balsamico-Zwiebeln-Tennessee Teardown Schweinerücken-TennesseTeardownSchweineruecken03

 

Nach etwa 60 Minuten Grillzeit habe ich den Schweinrücken zum ersten Mal mit BBQ-Sauce glasiert. Ich habe mich für die fruchtige BBQUE-Original Sauce entschieden mit Preiselbeeren, Apfelmus, Bier und Honig.

Schweinerücken mit BBQUE Original glasiert Tennessee Teardown Schweinerücken mit Balsamico-Zwiebeln-Tennessee Teardown Schweinerücken-TennesseTeardownSchweineruecken04

 

Etwa 30 Mnuten später habe ich den Schweinerücken ein weiteres Mal mit der BBQ-Sauce glasiert. Die Sauce karamellisiert leicht und sorgt für einen fruchtig süßen Geschmack am Fleisch.

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Nach ca. 2 Stunden waren 64 Grad Kerntemperatur erreicht und ich habe den Schweinerücken vom Grill genommen. Gerade Schweinerücken wird sehr schnell trocken, da sollte man mit der Kerntemperatur nicht zu hoch gehen. Ziel ist es hier einen zarten und saftigen Braten zu bekommen.

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Serviert habe ich den Schweinerücken mit ein paar Jalapeno Poppers und Balsamico-Zwiebeln.

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Fazit: Schweinerücken ist ja oft fade, wird schnell trocken und bei Vielen ist er nicht gerade beliebt. Dieser Tennessee Teardown Schweinerücken war jedoch zart und saftig und hatte richtig Geschmack. Der Rub ist eine minimale Schärfe und harmoniert perfekt mit der fruchtigen BBQUE-Sauce. Und die Balsamico-Zwiebeln machen eh aus fast jedem Essen ein kulinarisches Highlight. So schmeckt auch Schweinerücken! 🙂

11 Kommentare

  1. Hallo,

    ich würde den TT Schweinerücken gerne auf einem Weber One Touch 57 smoken.
    Bin mir nur nicht sicher wegen der Temperatur. Würdest du den Grill auch auf 150 Grad einregeln?

    Grosses Lob an dieser Stelle an deine Seite! Ichs schaue bald täglich vorbei!

    • Du kannst den Schweinerücken auch bei 120 Grad machen, oder auch bei 200 Grad. Kommt drauf an, wie viel Zeit du investieren willst. Je niedriger die Temperatur je zarter wird das Fleisch. 150 Grad sind ein guter Mittelwert.

  2. Tolles Rezept! Gibt es für die Bbq-Sauce eine Alternative? Die ist hier in Südtirol absolut nicht zu kriegen. Nicht mal online 🙁

  3. Moin!

    ich habe heute vor deinen schweinerücken zu grillen! leider wurde mir vor kurzem mein weber grillthermometer entwendet und ich kann die kerntemperatur nicht messen :-(! mein schweinerücken hat 1kg und ich würde ihn gerne ca 4 stunden grillen. hättest du einen anhaltspunkt, wie lange ich ihn grillen müsste und bei welcher temperatur? oder sollte ich dann auch lieber auf deine 150 grad + 2 stunden gehen?

    mfg

    • Ich würde mal schätzen, das du mit 120 Grad Gartemperatur in etwa ans Ziel kommen solltest. Ohne Thermometer ist es aber schwer, da sich jedes Stück Fleisch anders verhält und die Garzeiten immer nur Richtwerte sind.

  4. Hallo Thorsten,
    wir haben Dein mega leckeres Rezept gestern in die Tat umgesetzt und es hat jeden der Gäste von den Socken gehauen, so lecker war es.
    Allerdings haben wir Halsgrat (Nacken) genutzt, da dieser etwas saftiger ist.
    Dieser wurde mit dem Rub großzügig eingerieben, ca 24Std unter Vakuum im Kühlschrank gelagert, wobei das RUB perfekt ins Fleisch ziehen konnte; anschließend wurde bei ca 170° 2,5Std indirekt gegrillt (unter Zugabe von „Axtschlag Räucherchips Cherry Kirsche“ bis die Kerntemperatur von 50° erreicht war).
    Dazu gab es deine karamellisierten Balsamicozwiebeln und Rosmarienkartoffel (mit Knoblauch und frischem Rosmarin aus eigenem Anbau)

    Das Ergebnis nach dem Mahl … 4kg Schweinsbrodn inkl Beigaben waren fast vollständig weggeputzt (von 8 Personen 😮 ) … danach mussten natürlich einige Flüssigverdauerlies herhalten 😉

    Dank Deiner ausführlichen & sehr leckeren Rezepte war dies ein absolut gelungener Spätsommerabend :)))

    • Ergänzung:
      Nachdem der Braten in Alufolie verpackt ca 15 Minuten ruhen durfte, life der Bratensaft beim Anschnitt förmlich aus dem Braten … Schweinsbrodn mega-saftig halt und mit Kerntemperatur von 72°C perfekt durch 🙂

      • Mein Rezept für die Rosmarienkartoffeln:
        (ca 8 Personen)

        Für die Zubereitung der Rosmarinkartoffeln wird zuerst die Ölmarinade vorbereitet.
        Dazu mildes Olivenöl mit grobes Meersalz, kleingeschnittenem frischen Knoblauchzehen und die abgestreiften Nadeln von 10 Stängeln frischen Rosmarin in einer Schüssel zu einer Marinade verrühren, dabei mit Salz nicht zu sparsam sein.

        Kleine Jungkartoffeln ungeschält mit Bürste putzen/abwaschen und längst vierteln, sodas schöne Kartoffelspalten entstehen.
        Anschließend die Kartoffeln zur Ölmarinade in die Schüssel geben und mit dem Öl vermischen, damit die Rosmarinkartoffeln ringsum mit Öl bedeckt sind.

        Den Backofen auf 200 ° C vorheizen.
        Auf ein Backblech ein großes Stück Backpapier legen.
        Die marinierten vermischten Kartoffeln auf das Blech geben und verteilen.
        Das befüllte Backblech mittig in den auf 200 °C vor geheizten Backofen einschieben und mit Umluft ca 30 Minuten goldbraun backen.

        Anschließend Frisch zum Braten serviert … die anwesenden Gäste waren restlos begeistert 🙂

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