Wir grillen Miso-Honig-Schweinefiletspieße mit Frühlingszwiebeln. Wie man diese genialen Grillspieße zubereitet, zeigen wir euch in diesem Rezept.
Miso-Honig-Schweinefiletspieße mit Frühlingszwiebeln
Wir lieben Grillspieße aller Art und unsere Miso-Honig-Schweinefiletspieße verbinden zartes Schweinefilet mit der intensiven Würze japanischer Miso-Paste, der Süße von Honig und dem frischen Aroma von Frühlingszwiebeln. Auf dem Grill karamellisiert die Marinade leicht und sorgt für eine aromatische Röstaromen, während das Schweinefilet im Inneren saftig und zart bleibt.
Die Kombination aus Umami, Süße, Säure und Röstaromen macht diese Schweinefiletspieße zu etwas Besonderem. Sie sind schnell vorbereitet, eignen sich hervorragend für den Grill und bringen gleichzeitig einen Hauch asiatischer Küche auf den Teller.
Was ist Miso?
Miso ist eine traditionelle japanische Würzpaste, die hauptsächlich aus fermentierten Sojabohnen, Salz und Koji hergestellt wird. Koji ist ein mit dem Schimmelpilz Aspergillus oryzae kultiviertes Getreide, das für die Fermentation verantwortlich ist. Je nach verwendeten Zutaten, Fermentationsdauer und Herstellungsweise gibt es zahlreiche unterschiedliche Miso-Sorten.
Für unser Rezept verwenden wir helle Miso-Paste, welche häufig auch als Shiro Miso bezeichnet, verwendet. Helles Miso ist vergleichsweise mild und besitzt eine leicht süßliche, cremige und weniger intensive Würze als dunklere Miso-Sorten. Die wichtigste Eigenschaft der Paste ist jedoch das ausgeprägte Umami-Aroma.
Wie schmeckt Miso-Paste?
Miso lässt sich geschmacklich nur schwer mit einer einzelnen klassischen Würzzutat vergleichen. Wir beschreiben es gerne als „asiatisches Maggi“, wobei diese Bezeichnung der Paste nicht wirklich gerecht wird. Miso-Paste schmeckt salzig, würzig, leicht erdig, fermentiert und ausgesprochen herzhaft. Helle Miso-Paste ist etwas weniger herzhaft als dunkle Miso-Paste, hat dafür aber auch eine dezente natürliche Süße.
Neben Salz bringt Miso zusätzlich eine intensive aromatische Komplexität ins Gericht. Das Schweinefilet schmeckt dadurch nicht einfach nur „gewürzt“, sondern bekommt ein deutlich volleres und herzhaftes Aroma.
Das sogenannte Umami wird häufig als fünfte Geschmacksrichtung neben süß, sauer, salzig und bitter beschrieben. Es sorgt für einen herzhaften, lang anhaltenden Geschmack und ist unter anderem auch in gereiftem Käse, Fleischbrühe, Pilzen, Tomaten und Sojasauce zu finden. Bei unseren Schweinefiletspießen ist Miso deshalb der aromatische Kern der Marinade.
Warum passt Miso so gut zu Schweinefilet?
Schweinefilet ist zart, mager und ist geschmacklich eher zurückhaltend. Daher ist es hervorragend geeignet als Träger für kräftige Marinaden, wie beispielsweise der hier verwendeten Miso-Honig-Marinade. Die Miso-Paste liefert Würze und Umami, während der Honig für Süße sorgt. Der Reisessig bringt eine leichte Säure ins Spiel und verhindert, dass die Marinade zu schwer wirkt. Dijon-Senf sorgt für zusätzliche Würze und eine leichte Schärfe.
Rezept für Miso-Honig-Schweinefiletspieße
Wir verwenden für dieses Rezept Schweinefilet vom Schwarzwälder Kräuterschwein.
Folgende Zutaten werden benötigt:
- 1 Schweinefilet vom Schwarzwälder Kräuterschwein
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
Für die Miso-Honig-Marinade:
- 45 g helle Miso-Paste
- 30 g Honig
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Dijonsenf
- 1 TL Sesamöl
- 1 TL Sesam
- 1 Prise schwarzer Pfeffer

Schritt 1: Das Schweinefilet wird pariert und in Stücke geschnitten
Das Schweinefilet wird trocken getupft und von Sehnen und etwaigen Fettauflagen befreit. Dann wird der Länge nach einmal halbiert und in gleich große Streifen geschnitten. Die Streifen sollten etwa 2 cm breit sein.

Schritt 2: Die Marinade wird angerührt
Die Miso-Paste wird mit dem Honig, dem Senf, dem Essig, dem Sesamöl, dem Pfeffer und dem Sesam verrührt. Etwa ein Drittel der Marinade wird in ein kleines Schälchen beiseite gestellt, denn damit werden die Spieße beim Grillen nochmal bestrichen.

Wenn die Marinade fertig ist, wird sie zusammen mit dem Schweinefilet in eine Schüssel gegeben und alles wird gut miteinander vermengt. Dann wird das Schweinefilet für mindestens vier Stunden (besser über Nacht) abgedeckt im Kühlschrank mariniert.

Schritt 3: Die Spieße werden gesteckt
Nach der Marinierzeit werden die Frühlingszwiebeln in etwa 3 cm breite Stücke geschnitten. Schweinefilet und Frühlingszwiebeln werden dann abwechselnd auf Doppelspieße gesteckt. Doppelspieße verhindern, dass sich das Grillgut beim Wenden verdrehen kann.

Schritt 4: Die Miso-Honig-Schweinefiletspieße werden gegrillt
Zubereitet haben wir die Miso-Honig-Schweinefiletspieße auf dem Moesta ONE Feuerplattengrill. Der Grill wird mit Holzscheiten aufgeheizt, bis die Feuerplatte heiß ist. Dann wird etwas Öl auf der Platte verteilt und die Spieße werden von beiden Seiten jeweils 3-4 Minuten gegrillt.

Schritt 5: Die Spieße werden glasiert
Nachdem die Spieße zum ersten Mal gewendet wurden, werden sie mit der restlichen Marinade glasiert. Das klappt am besten mit einem Silikonpinsel. Aufgrund des Honig-Anteils karamellisiert die Marinade beim Grillen und sorgt so für den besonderen Geschmack.

Schritt 6: Anrichten und Servieren
Wenn die Spieße fertig gegrillt sind, werden sie vom Grill genommen uns sofort warm serviert. Optional können sie noch mit etwas geröstetem Sesam bestreut werden.

Fazit
Unsere Miso-Honig-Schweinefiletspieße mit Frühlingszwiebeln sind ein unkompliziertes Grillgericht mit ungewöhnlich viel Geschmack. Das milde Schweinefilet bildet die perfekte Grundlage für die intensive Miso-Paste, während Honig für Süße und eine aromatische Karamellisierung sorgt. Die Frühlingszwiebeln sorgen gleichzeitig für etwas Frische und auch Geschmack. Probiert diese genialen Miso-Honig-Schweinefiletspieße unbedingt mal aus und schreibt uns euer Feedback gerne in die Kommentare.
Das Rezept zum Ausdrucken:

Zutaten
- 1 Schweinefilet
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
Für die Miso-Honig-Marinade:
- 45 g helle Miso-Paste
- 30 g Honig
- 1 EL Reisessig
- 1 TL Dijonsenf
- 1 TL Sesamöl
- 1 TL Sesam
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
Anleitungen
- Das Schweinefilet wird trocken getupft und von Sehnen und etwaigen Fettauflagen befreit. Dann wird der Länge nach einmal halbiert und in gleich große Streifen geschnitten. Die Streifen sollten etwa 2 cm breit sein.

- Die Miso-Paste wird mit dem Honig, dem Senf, dem Essig, dem Sesamöl, dem Pfeffer und dem Sesam verrührt. Etwa ein Drittel der Marinade wird in ein kleines Schälchen beiseite gestellt, denn damit werden die Spieße beim Grillen nochmal bestrichen. Wenn die Marinade fertig ist, wird sie zusammen mit dem Schweinefilet in eine Schüssel gegeben und alles wird gut miteinander vermengt. Dann wird das Schweinefilet für mindestens vier Stunden (besser über Nacht) abgedeckt im Kühlschrank mariniert.

- Nach der Marinierzeit werden die Frühlingszwiebeln in etwa 3 cm breite Stücke geschnitten. Schweinefilet und Frühlingszwiebeln werden dann abwechselnd auf Doppelspieße gesteckt. Doppelspieße verhindern, dass sich das Grillgut beim Wenden verdrehen kann.

- Zubereitet haben wir die Miso-Honig-Schweinefiletspieße auf dem Moesta ONE Feuerplattengrill. Der Grill wird mit Holzscheiten aufgeheizt, bis die Feuerplatte heiß ist. Dann wird etwas Öl auf der Platte verteilt und die Spieße werden von beiden Seiten jeweils 3-4 Minuten gegrillt. Nachdem die Spieße zum ersten Mal gewendet wurden, werden sie mit der restlichen Marinade glasiert. Das klappt am besten mit einem Silikonpinsel. Aufgrund des Honig-Anteils karamellisiert die Marinade beim Grillen und sorgt so für den besonderen Geschmack.

- Wenn die Spieße fertig gegrillt sind, werden sie vom Grill genommen uns sofort warm serviert. Optional können sie noch mit etwas geröstetem Sesam bestreut werden.

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