Sweet Apple Ribs heißt der brandneue BBQ-Rub von Ankerkraut! Ein Rub, der anders aussieht als gewohnt. Er ist deutlich heller als eine typische Grillgewürzmischung, da in diesem Rub kein Paprika vorhanden ist. Neben Meersalz, Rohrzucker, Pfeffer, Senf, Knoblauch und Zwiebel ist echtes Apfelpulver die Hauptzutat.

Sweet Apple Ribs

Wie der Name des Rubs es bereits hergibt, sind Ribs das ideale Einsatzgebiet dieses Rubs. Daher wurde der Rub auch auf St. Louis Cut Spare Ribs von Yourbeef gestestet. Fruchtig riecht der Rub, der Apfel kommt dezent durch, Knoblauch und Zwiebel dominieren jedoch beim ersten Geschmackstest des puren Rubs. Doch BBQ-Rubs isst man ja eher selten pur und der Geschmack auf dem Fleisch ist letztendlich viel wichtiger. Wenn man Sweet Apple Ribs auf die Ribs aufträgt, macht sich der Apfelduft recht schnell bemerkbar. Was ja auch logisch ist, denn das getrocknete Apfelpulver kann sein Aroma erst so richtig mit der Feuchtigkeit der Ribs entfalten. Wenn der Rub 30 Minuten auf die Ribs eingewirkt hat und die Oberfläche durchgezogen ist, dann kommt das Apfelaroma richtig intensiv durch. Riechen tut das in jedem Fall sehr vielversprechend.

Sweet Apple Ribs Sweet Apple Ribs - Dry Ribs mit Apfelchutney-sweet apple ribs-Sweet Apple Ribs 01
St. Louis Ribs mit Sweet Apple Ribs

 

Dry Ribs

Üblicherweise werden Rippchen am Ende mit Barbecue-Sauce glasiert. Wenn die Sauce in den letzten 30-60 Minuten auf die Rippchen aufgetragen wird und dann karamellisiert, ist die BBQ-Sauce der bestimmende Geschmacksfaktor der Ribs. Man muss Spare Ribs jedoch nicht immer mit BBQ-Sauce bestreichen. Vor allem, wenn man den würzigen Geschmack des Rubs schmecken möchte, kann man auch sogenannte „dry ribs“ machen, also trockene Rippchen ohne Glasur, wo der Rub geschmacklich mehr zur Geltung kommt. Dry Ribs sind vor allem in den USA in der Gegend um Memphis äußerst populär, woher auch der Ausdruck Memphis style dry ribs stammt.

 

Für die Sweet Apple Ribs werden folgende Zutaten benötigt:

Zubereitet habe ich die Ribs in einem Watersmoker, bei dem unten 7 kg Kokoko Eggs in Minion-Methode zum glühen gebracht wurden. Auf den Kohlen wurden Apfel- und Kirschholzchunks verteilt, um den Rippchen das nötige Raucharoma zu verpassen. Zur Kontrolle der Gartemperatur wurde ein Fühler des Maverick ET-733 Funkthermometers auf den Grillrost geklemmt.

Rippchen im Watersmoker Sweet Apple Ribs - Dry Ribs mit Apfelchutney-sweet apple ribs-Sweet Apple Ribs 02
Die Apfelrippchen werden im Watersmoker zubereitet

 

Die „süßen Apfelrippchen“ werden dann bei 120 Grad Celsius für 5-6 Stunden geräuchert. Zwischendurch wurden sie jede Stunde mit Apfelsaft besprüht. Ziel ist es, zarte Rippchen zu bekommen, die aber noch ein wenig Biß haben und nicht sofort vom Knochen fallen. So war zumindest der Plan…
Doch ein Familienmitglied möchte einfach immer weiche Rippchen haben, bei denen man die Knochen ausschütteln kann und so wanderte die kleinere der beiden Leitern mit einem Schluck Apfelsaft für zwei Stunden in Alufolie und wurde zur 3-2-1 Rippe.

3-2-1 Ribs Sweet Apple Ribs - Dry Ribs mit Apfelchutney-sweet apple ribs-Sweet Apple Ribs 03
Eine Rippe wurde zur 3-2-1 Rippe und Folie gepackt

 

Die 3-2-1 Rippe wurde anschliessend mit einer süßen BBQ-Sauce glasiert, während die „trockene“ Rippe insgesamt 6 Stunden bei 120 Grad im Smoker war. Die 3-2-1 Rippe war dann letztendlich auch wirklich FOTB (Falling of the bone) und schon beim herausnehmen aus dem Smoker fielen die ersten beiden Knochen aus der Rippe. Diese Rippe war definitiv overcooked, aber wenn die Frau Gemahlin es so wünscht, dann wird das so gemacht. 🙂

 

6-0-0 Sweet Apple Ribs mit Apfelchutney

Die 6-0-0 Rippe wurde dann nach 6 Stunden aus dem Smoker genommen und zwischen den Knochen auseinander geschnitten. Diese Ribs hatten noch etwas Biß, liessen sich aber so gerade vom Knochen ziehen – also quasi genau wie perfekte Spare Ribs sein müssen. Über die einzelnen Stücke wurde dann etwas Apfel Chutney geträufelt.

Sweet Apple Ribs Sweet Apple Ribs - Dry Ribs mit Apfelchutney-sweet apple ribs-Sweet Apple Ribs 06
Sweet Apple Ribs mit Apfelchutney

 

Das Apfelchutney passt perfekt zu den Sweet Apple Ribs, da es eine gewisse Säure mitbringt, die ideal zum Schweinefleisch passt. Aber auch ohne das Chutney schmecken die Rippchen dezent nach Apfel. Aber auch die Knoblauch- und Zwiebelnote kommt geschmacklich deutlich durch. Ribs mal anders als gewohnt – ohne Paprika im Rub und ohne BBQ-Sauce als Glasur. Für mich eine wirklich klasse Kombination mit dem Apfelchutney, die es definitiv häufiger geben wird! Der Sweet Apple Ribs BBQ-Rub aus dem Hause Ankerkraut bringt Abwechselung in den Gewürzschrank!

 

Das Rezept zum ausdrucken:

Ankerkraut Sweet Apple Ribs
Sweet Apple Ribs
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Das Apfelchutney passt perfekt zu den Sweet Apple Ribs, da es eine gewisse Säure mitbringt, die ideal zum Schweinefleisch passt. Aber auch ohne das Chutney schmecken die Rippchen dezent nach Apfel. Aber auch die Knoblauch- und Zwiebelnote kommt geschmacklich deutlich durch. Ribs mal anders als gewohnt – ohne Paprika im Rub und ohne BBQ-Sauce als Glasur.
    Portionen Vorbereitung
    4 1 Stunde
    Kochzeit
    6 Stunden
    Portionen Vorbereitung
    4 1 Stunde
    Kochzeit
    6 Stunden
    Ankerkraut Sweet Apple Ribs
    Sweet Apple Ribs
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      Portionen Vorbereitung
      4 1 Stunde
      Kochzeit
      6 Stunden
      Portionen Vorbereitung
      4 1 Stunde
      Kochzeit
      6 Stunden
      Zutaten
      • 2 Leitern St. Louis Style Ribs (zu je 1 kg)
      • Sweet Apple Ribs BBQ-Rub
      • Apfelsaft
      • Apfelchutney
      Portionen:
      Anleitungen
      1. Die „süßen Apfelrippchen“ werden bei 120 Grad Celsius für 5-6 Stunden unter Zugabe von Apfel- und Hickoryholz geräuchert. Zwischendurch wurden sie jede Stunde mit Apfelsaft besprüht. Ziel ist es, zarte Rippchen zu bekommen, die aber noch ein wenig Biß haben und nicht sofort vom Knochen fallen.
      2. Die Rippchen werden nach 6 Stunden aus dem Smoker genommen und zwischen den Knochen auseinander geschnitten. Die Rippchen sollten noch etwas Biß haben, aber sich gerade so vom Knochen ziehen lassen. Über die Rippchen wird dann etwas Apfelchutney geträufelt.
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      1 Kommentar

      1. Wieder einmal restlos Begeistert. Da ich kein Freund von BBQ- Sauce bin, haben wir noch nie Spare Ribs gegrillt. Nachdem ich dieses Rezept gefunden habe, stand fest das dass ausprobiert werden muss und es hat uns einfach super geschmeckt. Das Apfel Chutney ist zwar ein wenig aufwendig aber auch hier hat sich der Aufwand gelohnt und ist ein Must have. Vielen Dank für die tollen Rezept.

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