Breaking News: Gründer kaufen Ankerkraut von Nestlé zurück! Nach vier Jahren unter dem Dach von Nestlé kaufen die Gründer Anne und Stefan Lemcke ihr Gewürzunternehmen zurück.
Anne und Stefan Lemcke kaufen Ankerkraut zurück!
Diese Nachricht schlägt ein, wie eine Bombe. Vier Jahre ist es her, als die Gründer Anne und Stefan Lemcke ihr Unternehmen an Nestlé verkauft haben. Jetzt die Rolle rückwärts: Anne und Stefan Lemcke holen sich ihr Lebenswerk zurück!
Hier die offizielle Pressemitteilung:
Die Gründer der Gewürzmarke Ankerkraut, Anne und Stefan Lemcke, kaufen ihre Unternehmensanteile von Nestlé zurück. Beide Seiten haben sich einvernehmlich auf diesen Schritt verständigt. Mit der Rückkehr in Gründerhand beginnt für Ankerkraut ein neues Kapitel. Ziel ist es, die Marke künftig wieder unabhängig weiterzuentwickeln und dabei besonders an ihre ursprüngliche Identität und die unternehmerischen Wurzeln anzuknüpfen: Leidenschaft für Gewürze, Hands-on-Mentalität und eine enge Verbindung zur Community.
„Ankerkraut ist für uns mehr als ein Unternehmen – es ist unser Lebenswerk“, sagen Anne und Stefan Lemcke. „Wir haben in den vergangenen Jahren viel gelernt und bedanken uns für die konstruktive Zusammenarbeit mit Nestlé. Jetzt freuen wir uns darauf, die Marke wieder selbst weiterzuentwickeln und ein neues Kapitel für Ankerkraut aufzuschlagen.“
Nestlé hatte im Jahr 2022 die Mehrheit an Ankerkraut übernommen. Die Zusammenarbeit der vergangenen Jahre beschreiben beide Seiten als konstruktiv und partnerschaftlich. Der Rückkauf der Anteile basiert auf einem gemeinsamen Verständnis der zukünftigen Bedürfnisse und Positionierung von Ankerkraut. In Anbetracht einer veränderten Marktlage sind beide Seiten überzeugt, dass diese Entscheidung der Marke zusätzlichen unternehmerischen Spielraum verschafft, um die künftige Entwicklung des Unternehmens noch flexibler und schneller voranzutreiben.
„Die Zusammenarbeit war stets konstruktiv, vertrauensvoll und von gemeinsamen Zielen geprägt“, sagt Alexander von Maillot, Vorstandsvorsitzender von Nestlé Deutschland. „Wir unterstützen den Wunsch der Gründer nach größerer unternehmerischer Eigenständigkeit und wünschen dem Team von Ankerkraut
weiterhin viel Erfolg.“
Ankerkraut wurde 2013 in Hamburg gegründet und entwickelte sich in wenigen Jahren zu einer der beliebtesten Premium-Marken für hochwertige Gewürzmischungen Deutschlands. Die Produkte sind heute in mehreren europäischen Märkten erhältlich. Künftig wird das Unternehmen ohne externe Gesellschafter geführt: Neben den Gründern werden auch die langjährigen Geschäftsführer Timo Haas und Alexander Schwoch Anteile am Unternehmen halten und Ankerkraut weiterhin vom Standort Hamburg aus operativ führen. Damit bleibt die Kontinuität für Mitarbeitende, Handelspartner sowie Kundinnen und Kunden gewährleistet.
Über die finanziellen Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Was haltet ihr von diesem Schritt? Schreibt uns gerne eure Meinung dazu in die Kommentare.
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Ob sie den Imageschaden wieder gutmachen können bleibt abzuwarten.
Viele damalige Kunden sind abgewandert, darunter auch ich. Ich sehe auch keine Veranlassung zurückzukommen, Royal Spice und Co. haben auch gute Gewürze
Ankerkraut hatte schon seit der ersten Stunde die besten Gewürzmischungen. Der Verkauf der Mehrheitsanteile an Nestle war die logische Konsequenz die jeder gewählt hätte. Alles andere ist Doppelmoral und darin ist Deutschland extrem gut geworden. Umso erstaunlicher und lobenswerter, das die Gründer ihr Unternehmen zurückgekauft haben. Hut ab… ihr habt mich schon immer überzeugt und ich werde der Marke treu bleiben solange die Qualität passt…
Es bleibt abzuwarten wie sich Ankerkraut (weiter)entwickeln wird. Der „Markenschaden“ wird so schnell nicht aus den Köpfen der Verbraucher verschwunden sein. Für mich selbst ändert sich nix, da ich meine Gewürzmischungen lieber selbst „mische“ 😉
Die Verkaufs- und Rückkaufszahlen sind mir persönlich eigentlich egal. Wichtiger ist für mich einem Konzern den Rücken zu kehren, der nicht immer nur positive Schlagzeilen gemacht hatte.
Ich muss gestehen, als damals der Verkauf von Ankerkraut mitgeteilt wurde habe ich diese Gewürze bewusst nicht mehr gekauft.
Das sieht jetzt schon wieder anders aus und ich bin gespannt ob Ankerkraut wieder zu „alten Wuzeln“ zurück kehrt und mit neuen, spannenden Gewürzmischungen und Ideen aufwarten kann.
Spannend fände ich die Info, ob sie für den Rückkauf weniger zahlen als sie seinerzeit von Nestle bekommen haben. Aber das bleibt verständlicherweise vertraulich…
Mir persönlich gefallen die Gewürze von Pfeffersack & Söhne besser. Ankerkraut ist mir zu Mainsteamig geworden. Aber das ist natürlich sehr subjektiv.
Ja natürlich werden sie weniger bezahlt haben, sonst macht das ja auch keinen Sinn. Wir werden die Zahlen nie erfahren, aber ich vermute es ist nur ein Bruchteil vom damaligen Verkaufspreis. Der Markt ist ja jetzt auch ein ganz anderer.
Wird wohl unter Nestle nicht wie gewünscht performs haben…
Die Vermutung liegt nahe, sonst hätte Nestle sicher nicht verkauft…