US-RibEye Steak mit Flaming Dust BBQ-Rub

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Flaming Dust

Am Samstag den 14.09.2013 hat in Eindhoven das „Dutch Chili Fest“ stattgefunden. Dort gab es allerlei Interessantes rund um das Thema Chili zu sehen. Der Hauptgrund für unseren kleinen Familienausflug dorthin, war jedoch eher die „BBQ Corner“. So gabe es dort allerelei Leckereien vom Grill von den Teams Lowland Smokers, Flaming Pig BBQ, Pure BBQ, Stokes BBQ und True2BBQ. Besonders gefreut haben wir uns darauf unsere Freunde Jenny und Thomas von Flaming Pig BBQ aus Schweden zu treffen. Dort gab es nicht nur richtig leckere Pulled Pork-Wraps, sondern auch den neuen BBQ-Rub von Flaming Pig BBQ: Flaming Dust! Thomas hatte mir freundlicherweise eine Dose Flaming Dust zum testen mitgegeben.

Flaming Dust ist komplett neu und anders, als jeder andere bisher erhältliche BBQ-Rub. Schon der Geruch des Rubs erinnert eher an eine Tüte Lakritz. 😉
Die Zutatenliste liest sich auch recht ungewöhnlich: Fenchel, Anis, Lakritzpulver, Ingwer, geräucherter Paprika, Chili. Es ist kein Zucker und kein Salz enthalten. Denn Zucker und Salz gibt man selber hinzu. Auf 1,5 TL Flaming Dust gibt man 2 TL Salzflakes und 2 TL braunen Zucker und mischt es gut durch. Empfohlen wurde mir, den Rub auf einem Flanksteak zu testen. Doch da ich gerade kein Flank da hatte, habe ich es auf einem US-RibEye-Steak ausprobiert.

Flaming Dust US-RibEye Steak mit Flaming Dust BBQ-Rub-Flaming Dust-FlamingDust01

 

Da ich meine Steaks sonst eher puristisch mit Salzflakes und etwas Steakpfeffer esse, war ich natürlich skeptisch, den Rub auf meinem Steak auszuprobieren. Alleine schon der Duft von Fenchel, Anis und Lakritzpulver ist sehr ungewöhnlich. „Und damit soll ich mir mein Steak versauen?“ dachte ich mir noch… 😉
Aber nützt ja alles nichts. Ich war neugierig und wollte jetzt auch wissen, ob das schmecken kann.

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Ich habe das Steak beidseitig mit Flaming Dust eingerieben und dann rückwärts gegart. Zuerst habe ich das Steak bei 100 Grad im Backofen auf 48 Grad Kerntemperatur ziehen lassen und dann habe ich es noch kurz auf dem heissen Grill auf meinen GrillGrates gebrandet um ein paar Röstaromen zu bekommen. Der Duft vom Steak war schon recht interessant. Ein süßlicher Duft von Anis und Lakritz lag in der Luft. Nach kurzer Ruhephase habe ich das Steak dann angeschnitten. Ok, Garpunkt etwas versemmelt. Der Grill war nicht heiß genug und das Steak lag etwas zu lange drauf, wie man am grauen Rand erkennen kann. Innen war es jedoch noch schön rosa. Es war zart und saftig. 🙂

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Und der Geschmack: Völlig neue Aromen! Sowas kannte ich bisher noch nicht. Anis, Fenchel und Lakritz – man denkt es wäre zu intensiv, doch geschmacklich ist es absolut stimmt. Kein hervorstechender Geschmack einer Zutat, nein das Ganze harmoniert mit dem Rindfleisch und unterstützt den Fleischgeschmack. Ungewohnt, aber wirklich gut und mal was Anderes.
Pursiten werden sagen: Wie kann man nur?
Ich sage: Das muss man probiert haben, um sich selbst ein Bild zu machen!

Flaming Dust erscheint allerdings erst in Kürze offiziell. Wann Flaming Dust in Deutschland erhältlich sein wird, kann ich leider noch nicht genau sagen. Aber ich werde euch informieren: stay tuned! 😉

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