Cajun-Gewürz selber machen ist nicht schwer. Wir zeigen dir ein authentisches Rezept, wie du diese geniale Südstaaten-Gewürzmischung selber machen kannst.
Cajun-Gewürz selber machen
Cajun-Gewürz ist eine der aromatischsten, vielseitigsten und beliebtesten Gewürzmischungen der amerikanischen Südstaatenküche. Es verbindet kräftige Paprikanoten, warme Kräuteraromen und eine angenehme Schärfe, die sich hervorragend für Gemüse, Fleisch, Fisch und besonders Garnelen eignet. Gerade beim Grillen sorgt Cajun-Rub für eine würzige, leicht karamellisierte Kruste und intensiviert den natürlichen Geschmack des Grillguts.
In diesem Beitrag erfährst du, was Cajun-Gewürz ausmacht, wie du es in wenigen Minuten selbst mischst, wie du es perfekt einsetzt und welche Gerichte besonders davon profitieren. Außerdem gibt es eine FAQ-Sektion für die häufigsten Fragen rund um Cajun-Würze.
Was ist Cajun-Gewürz?
Cajun-Gewürz stammt aus der Küche der Cajun-Bevölkerung in Louisiana, die französische, kreolische und südamerikanische Einflüsse verbindet. Typisch für Cajun-Küche ist die Kombination aus:
- Paprika (gerne auch geräuchertes Paprikapulver)
- Knoblauch
- Zwiebel
- Kräutern wie Thymian und Oregano
- Pfeffer
- einer angenehmen Schärfe durch Cayenne
Cajun-Gewürz ist aromatisch, würzig, leicht rauchig und pikant, ohne zu überladen zu sein. Es eignet sich besonders gut zum Marinieren, Rubben, Würzen und Braten. Die Schärfe dieser Gewürzmischung wird in erster Linie durch den Cayennepfeffer bestimmt.
Rezept für Cajun-Gewürz
Folgende Zutaten werden benötigt (ergibt ca. 80 Gramm):
- 3 TL Paprika edelsüß
- 3 TL Salz
- 2 TL schwarzer Pfeffer
- 2 TL Rohrzucker
- 2 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL Oregano
- 1 TL Thymian
- 1 TL Cayennepfeffer

Schritt 1: Alle Zutaten abmessen
Zunächst werden alle Zutaten abgemessen. Wir verwenden in der Regel Teelöffel oder Esslöffel, um die einzelnen Zutaten abzumessen. Wir verwenden hier Teelöffel für ein kleines Glas. Wer größere Mengen machen möchte, misst mit Esslöffeln oder Tassen ab. Wichtig ist nur, dass das Verhältnis stimmt.
Schritt 2: Alle Zutaten miteinander vermischen
Am einfachsten ist es, wenn alle Zutaten in ein ausreichend großes Schraubglas gegeben werden. Dann einfach gut schütteln, bis sich alle Gewürze gut miteinander vermischt haben.
Tipp: Den Cayennepfeffer erst zum Schluss dazugeben und ggf. erstmal mit einer geringeren Menge anmischen, denn Cayenne sorgt für die Schärfe in dieser Gewürzmischung. Da das Schärfeempfinden individuell unterschiedlich ist, sollte man mit einer geringen Menge Cayenne starten (z.B. einem halben Teelöffel) und dann erstmal probieren, wie scharf es ist. Nachschärfen geht immer, aber wenn es einmal zu scharf ist, bekommt man die Schärfe nicht so einfach wieder raus.

Schritt 3: Abfüllen und lagern
Das fertige Cajun-Gewürz sollte im Idealfall in einem luftdicht verschlossenem Schraubglas, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, gelagert werden. Je nachdem wie frisch die verwendeten Einzelgewürze sind, hält sich die Cajun-Gewürzmischung problemlos bis zu 12 Monaten.
Wie schmeckt Cajun-Gewürz?
Cajun-Würze hat ein komplexes, kräftiges Aroma, das sofort an Louisiana und die Südstaatenküche erinnert:
- würzig durch Paprika und Knoblauch
- kräuterig-herb durch Oregano und Thymian
- pfeffrig-scharf durch schwarzen Pfeffer und Cayenne
- ausbalanciert durch eine minimale süße Note des Rohrzuckers
Anwendungstipps für Cajun-Gewürz
Wir lieben dieses Cajun-Gewürz und nutzen es schon seit vielen Jahren. Damit du das Maximum aus dieser Mischung herausholst, hier ein paar bewährte Einsatzmöglichkeiten:
- Für Fleisch & Grillgerichte: Perfekt als Dry Rub für Hähnchenbrust, Drumsticks, Spareribs oder Schweinenacken (Pulled Pork). In Öl eingerührt als Marinade
- Für Garnelen und Meeresfrüchte: Das Gewürz ist ideal für Seafood aller Art. Cajun-Shrimp oder Cajun-Garnelen gehören zu den beliebtesten Rezepten aus Louisiana.
Mit etwas Öl kurz in der Pfanne braten. Dann eine Cajun-Butter über die Garnelen geben und fertig ist ein geniales Seafood-Gericht! - Für Beilagen: Einfach über Pommes, Bratkartoffeln, Wedges, Onion-Rings, Grillgemüse oder Süßkartoffeln streuen. In Butter schwenken und über Maiskolben geben. In Jambalaya-Reis oder Cajun-Pasta einrühren
- Für Burger & Sandwiches: Als Gewürzmischung im Hackfleisch für Burger-Patties, in Mayonnaise, Frischkäse, saure Sahne oder einfach in Butter einrühren und zum Bestreichen von Burger Buns und Sandwiches nutzen.

FAQ – Häufige Fragen zum Cajun-Gewürz
Ist Cajun-Gewürz scharf?
Die Südstaatenküche lebt durch intensive Aromen und auch die Schärfe. Die Schärfe kommt hauptsächlich von Cayennepfeffer und lässt sich so auch dosieren. Wer es mild mag, kann die Cayenne-Menge reduzieren.
Kann ich die Mischung auch ohne Zucker machen?
Ja, Zucker ist optional. Er sorgt aber für eine schöne Röstnote und balanciert das Aroma aus.
Wozu passt Cajun-Gewürz besonders gut?
Zu Garnelen, Hähnchen, Kartoffeln, Reisgerichten, Grillgemüse und Sandwiches. Es ist unglaublich vielseitig. Auch in Eintöpfen oder Chili con Carne macht es sich sehr gut!
Wie lange hält selbstgemachtes Cajun-Gewürz?
Richtig gelagert (trocken, dunkel, luftdicht) kann es problemlos bis zu 12 Monaten aufbewahrt werden. Meist sogar länger. Die Haltbarkeit ist auch abhängig von der Frische der verwendeten Einzelgewürze.
Kann ich Cajun-Gewürz auch fertig kaufen?
Wer keine Lust hat, die Gewürzmischung selber anzumischen, kann es auch fertig kaufen. Wir empfehlen die Cajun-Gewürzmischung der Spicebude. Mit dem Rabattcode BBQPIT gibt es dort sogar 10% Rabatt.
Das Rezept zum Ausdrucken:

Zutaten
- 3 TL Paprika edelsüß
- 3 TL Salz
- 2 TL schwarzer Pfeffer
- 2 TL Rohrzucker
- 2 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL Oregano
- 1 TL Thymian
- 1 TL Cayennepfeffer
Anleitungen
- Zunächst werden alle Zutaten abgemessen. Wir verwenden in der Regel Teelöffel oder Esslöffel, um die einzelnen Zutaten abzumessen. Wir verwenden hier Teelöffel für ein kleines Glas. Wer größere Mengen machen möchte, misst mit Esslöffeln oder Tassen ab. Wichtig ist nur, dass das Verhältnis stimmt.

- Am einfachsten ist es, wenn alle Zutaten in ein ausreichend großes Schraubglas gegeben werden. Dann einfach gut schütteln, bis sich alle Gewürze gut miteinander vermischt haben.Tipp: Den Cayennepfeffer erst zum Schluss dazugeben und ggf. erstmal mit einer geringeren Menge anmischen, denn Cayenne sorgt für die Schärfe in dieser Gewürzmischung. Da das Schärfeempfinden individuell unterschiedlich ist, sollte man mit einer geringen Menge Cayenne starten (z.B. einem halben Teelöffel) und dann erstmal probieren, wie scharf es ist. Nachschärfen geht immer, aber wenn es einmal zu scharf ist, bekommt man die Schärfe nicht so einfach wieder raus.

- Das fertige Cajun-Gewürz sollte im Idealfall in einem luftdicht verschlossenem Schraubglas, vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt, gelagert werden. Je nachdem wie frisch die verwendeten Einzelgewürze sind, hält sich die Cajun-Gewürzmischung problemlos bis zu 12 Monaten.

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