Katsu Sando ist das beliebte japanische Schnitzel-Sandwich mit einem Tonkatsu, Krautsalat und der beliebten Tonkatsu-Sauce. Was dieses Sandwich so besonders macht und wie man es perfekt zubereitet, zeigen wir dir in diesem Rezept.
Katsu Sando
Wir lieben Sandwiches aller Art und ein ganz besonderes Sandwich aus Japan stellen wir euch in diesem Rezept vor, das Katsu Sando mit knusprigem Tonkatsu-Schnitzel, Spitzkohl-Salat und fruchtig-würziger Tonkatsu-Sauce. Das Katsu Sando ist ein Paradebeispiel für die japanische Fähigkeit, westliche Ideen zu adaptieren und zu perfektionieren.
Ursprung und Geschichte
Das Katsu Sando entstand in Japan während der Meiji-Zeit (ab 1868), als westliche Esskultur ins Land kam. Inspiriert vom europäischen Schnitzel-Sandwich, passten japanische Köche das Rezept an lokale Zutaten und Geschmacksvorlieben an. Sie nutzten Panko für die Panade und servierten das Schnitzel zwischen weichen weißen Sandwichscheiben, oft mit Tonkatsu-Sauce und etwas Kohl. In den 1920er- bis 1930er-Jahren wurde das Schnitzel-Sandwich zu einem beliebten Snack in japanischen Kaufhäusern und Bahnhöfen. Es gilt bis heute als klassisches Bento-Element, das schnell, praktisch und unglaublich lecker ist.

Geschmackliche Eigenschaften des Katsu Sandos
Das japanische Schnitzel-Sandwich ist dabei nicht nur ein einfaches Schnitzelbrot, denn es überzeugt durch mehrere Ebenen des Geschmacks:
- Crunch: Die Panko-Panade sorgt für ein knuspriges, leicht luftiges Mundgefühl.
- Umami: Tonkatsu-Sauce und Sojasauce liefern Tiefe und Herzhaftigkeit.
- Süße: Eine dezente Süße der Sauce und des Brotes sorgt für Harmonie.
- Frische: Dünne Kohlstreifen oder Gurke bringen Leichtigkeit und Frische ins Sandwich.
- Textur: Weiches, fluffiges Sandwichbrot ist der perfekte Kontrast zum knusprigen Schnitzel.
Rezept für das Katsu Sando
Wir machen in diesem Rezept ein klassisches Katsu Sando mit einem Schweineschnitzel (Tonkatsu). Wir nutzen für unser Tonkatsu die Schweineschnitzel vom Schwarzwälder Kräuterschwein. Dabei handelt es sich um Schnitzel aus dem Schweinerücken, die zwar plattiert sind, aber keinesfalls so dünn wie ein typisches Wiener Schnitzel. Somit sind diese Schnitzel das perfekte Ausgangsprodukt für dieses Sandwich. Wie man das perfekte japanische Schnitzel zubereitet haben wir im Tonkatsu-Rezept ausführlich beschrieben. Wer lieber Hähnchen mag, kann natürlich auch Hähnchenschnitzel verwenden und ein Chicken Katsu zubereiten.
Folgende Zutaten werden für zwei Katsu Sandos benötigt:
- 2 Tonkatsu-Schnitzel
- 4 Scheiben Weißbrot
- 100 g japanischer Krautsalat
- 2 TL Senf
- 3 EL Tonkatsu Sauce
- 25 g Butter (zum Anrösten des Brotes)

Schritt 1: Das Sandwich-Brot anrösten
Wir starten mit einer Pfanne (Petromax Feuerpfanne fp30 Essential Line) und zerlassen darin etwas Butter. Das Brot wird vom Rand befreit und dann von beiden Seiten goldbraun angeröstet.

Schritt 2: Das Brot wird mit Senf bestrichen und belegt
Wenn das Brot von beiden Seiten angeröstet ist, wird zunächst die Unterseite mit dem Senf bestrichen. Dann wird das Tonkatsu auf das Brot gelegt. Das Schnitzel wird dann großzügig mit der Tonkatsu-Sauce bestrichen und on top kommt etwas japanischer Krautsalat.

Schritt 3: Das Katsu Sando wird zurechtgeschnitten und serviert
Wenn das Sandwich belegt ist, kommt die zweite angeröstete Scheiben on top und dann wird das Sandwich zum Servieren in Form geschnitten. Oft werden die Sandwiches so zurechtgeschnitten, dass kleine Rechtecke entstehen und man eine glatte Schnittkante sieht. Die Sandwiches werden so serviert, dass man die Schnittkante sieht. Wer mag, kann dann noch etwas Tonkatsu-Sauce über die Schnittfläche geben.

Das japanische Schnitzel-Sandwich ist vielseitig, denn es schmeckt warm und kalt. In Japan ist ein Snack für unterwegs, ein Lunch fürs Büro, Streetfood oder ein Teil eines Bentos.
FAQ – Die häufigsten Fragen zum Katsu Sando
Was ist ein Katsu Sando?
Es handelt sich um ein japanisches Sandwich mit paniertem Fleisch, meist Schwein oder Hähnchen, Krautsalat, Tonkatsu-Sauce und weichem Sandwichbrot.
Was unterscheidet Katsu Sando von einem normalen Sandwich?
Das Sando verwendet knusprig paniertes Fleisch, japanische Sauce und oft frische Kohlelemente, wodurch es eine einzigartige Textur- und Geschmackskombination hat.
Kann man ein Katsu Sando auch vegetarisch zubereiten?
Das geht schon, jedoch ist es dann kein authentische Sando mehr. Man kann es aber auch mit paniertem Tofu, Auberginen oder Seitan zubereitet werden.
Wie serviere ich das Katsu Sandwich richtig?
Möglichst frisch, am besten nicht zu lange liegen lassen, da die Panade sonst durchweicht. Optional mit Krautsalat und etwas frischer Zitrone als Beilage.
Ist Katsu-Sando typisch japanisch?
Ja, es entstand während der Meiji-Zeit in Japan und ist heute ein fester Bestandteil der modernen japanischen Küche und Bentos.
Fazit
Das Katsu Sando ist ein Paradebeispiel für die japanische Fähigkeit, westliche Ideen zu adaptieren und zu perfektionieren. Es vereint Crunch, Umami, Süße und Frische in einem handlichen Sandwich und ist sowohl als Snack als auch als Lunch ein Highlight. Noch dazu ist es optisch ein echter Hingucker. Wer die japanische Küche liebt, sollte das Katsu Sando unbedingt mal aus probieren – am besten frisch und mit selbstgemachter Tonkatsu-Sauce.
Das Rezept zum Ausdrucken:

Zutaten
- 2 Tonkatsu-Schnitzel
- 4 Scheiben Weißbrot
- 100 g japanischer Krautsalat
- 2 TL Senf
- 3 EL Tonkatsu-Sauce
- 25 g Butter (zum Anrösten des Brotes)
Anleitungen
- Wir starten mit einer Pfanne (Petromax Feuerpfanne fp30 Essential Line) und zerlassen darin etwas Butter. Das Brot wird vom Rand befreit und dann von beiden Seiten goldbraun angeröstet.

- Wenn das Brot von beiden Seiten angeröstet ist, wird zunächst die Unterseite mit dem Senf bestrichen. Dann wird das Tonkatsu auf das Brot gelegt. Das Schnitzel wird dann großzügig mit der Tonkatsu-Sauce bestrichen und on top kommt etwas japanischer Krautsalat.

- Wenn das Sandwich belegt ist, kommt die zweite angeröstete Scheiben on top und dann wird das Sandwich zum Servieren in Form geschnitten. Oft werden die Sandwiches so zurechtgeschnitten, dass kleine Rechtecke entstehen und man eine glatte Schnittkante sieht. Die Sandwiches werden so serviert, dass man die Schnittkante sieht. Wer mag, kann dann noch etwas Tonkatsu-Sauce über die Schnittfläche geben.

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