Los geht es mit der Marinade für die Nackensteaks. Dafür wird das Öl mit dem BBQ-Rub, dem Salz, dem Senf und dem Honig verrührt.
Weiter geht es mit dem Schweinenacken. Aus dem 1 kg schweren Stück haben wir vier etwas gleich dicke Steaks zu je 250 g Gewicht geschnitten. Die Steaks kommen in eine Schale und werden mit der zuvor angerührten Marinade vermengt. Um das Marinieren zu intensivieren haben wir den CASO One Touch Pro Handvakuumierer verwendet. Die Steaks werden im Vakuumbehälter mariniert und vakuumiert. Ganz ohne Vakuumbeutel. Der vakuumierte Behälter wird dann in den Kühlschrank gegeben.
Wenn die Steaks eine Stunde in der Marinade waren, geht es weiter am Grill. Zubereitet haben wir das komplette Rezept auf dem Enders UNIQ 4 IK Cruster Gasgrill. Wir beginnen mit den Zwiebeln. Dafür wird eine gusseiserne Pfanne auf dem Grill aufgeheizt und die Butter wird darin zerlassen. Anschließend werden die Zwiebeln bei mittlerer Hitze glasig gedünstet. Nach etwa 10 Minuten, wenn die Zwiebeln weich sind, wird die Miso-Paste, der Rohrzucker, das Wasser und die Sojasauce mit in die Pfanne gegeben. Die Zwiebeln werden weitere 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze karamellisieren gelassen. Dabei immer gut durchrühren, bis die Zwiebeln glänzen.
Während die Zwiebeln zubereitet werden, können auch die marinierten Nackensteaks aufgelegt werden. Dafür haben wir die rechten beiden Brenner auf mittlere Hitze aufgeheizt und die Steaks dann aufgelegt. Die Steaks werden je Seite etwa 4-5 Minuten bei geschlossener Haube gegrillt, bis sie Röstaromen von beiden Seiten und eine Kerntemperatur von etwa 75 °C haben.
Miso-Zwiebeln und Nackensteaks sollten im Idealfall in etwa gleichzeitig fertig werden. Die Zwiebeln kann man aber auch problemlos warmhalten. Wenn die Steaks fertig sind werden sie vom Grill genommen und 3-4 Minuten ruhen gelassen. Dann werden sie in etwa 4-5 mm dünne Scheiben geschnitten und die Miso-Zwiebeln werden als Topping auf das Steak gegeben.Tipp: Die Nackensteaks mit karamellisierten Miso-Zwiebeln schmecken am besten in einem rustikalen Roggenbrötchen.
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