Als Schnitzelfleisch verwenden wir Schweinerückenschnitzel. Schweinerücken hat meist einen dünnen Fettrand. Dieser kann erhalten bleiben, da er für Geschmack und Saftigkeit sorgen. Die Schnitzel sollten nicht zu dünn geklopft werden, da das japanische Schnitzel deutlich dicker als ein klassisches Wiener Schnitzel ist. 1 - 1,5 cm Dicke sind hier ideal. Die Schnitzel werden dann von beiden Seiten gesalzen und optional auch gepfeffert. Pfeffer ist beim Schnitzel kein Muss, aber es passt geschmacklich einfach sehr gut.
Weiter geht es mit einer klassischen Panierstraße. In einem tiefen Teller werden die Eier verquirlt, in einen Teller kommt das Mehl und in den dritten Teller das Panko. Dann werden die Schnitzel zunächst bemehlt, dann durch das Ei gezogen und zuletzt kommen sie in die Schale mit dem Panko. Darin werden sie solange gewendet, bis sie komplett mit Panko bedeckt sind.
Wenn alle Schnitzel paniert sind, geht es an der Pfanne weiter. Wir haben dafür Rapsöl in einer gusseisernen Pfanne (Petromax Feuerpfanne Essential Line fp30) auf 170 °C erhitzt und die Schnitzel dann im heißen Öl frittiert. Die Schnitzel werden pro Seite etwa je drei Minuten frittiert, bis sie von beiden Seiten goldbraun und knusprig sind. Im Anschluss werden sie aus der Pfanne genommen und um Abtropfen auf etwas Küchenpapier gelegt.
Typischerweise wird Tonkatsu in Streifen geschnitten, damit es besser mit Stäbchen gegessen werden kann. In der Regel wird es auf Reis oder mit japanischem Krautsalat serviert. On top wird die Tonkatsu-Sauce gegeben und wer möchte, gibt noch etwas geröstetem Sesam darüber.
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