Los geht es mit den Kartoffeln. Diese sollten festkochend sein und werden in gesalzenem Wasser gekocht. Wir lassen die Schale dran, da wir einen rustikalen Salat machen. Wer möchte, kann die Kartoffeln aber auch schälen. Die Kochzeit hängt von der Größe der Kartoffeln ab und liegt bei etwa 20-25 Minuten. Die Kartoffeln sollten durchgegart sein, aber auch nicht zu weich gegart werden, dass sie zerfallen. Um herauszufinden, ob die Kartoffeln gar sind, kann man einfach mit einem spitzen Messer oder einer Gabel eine Garprobe machen und in die Kartoffel stechen. Wenn sie von alleine vom Messer oder der Gabel rutscht, dann ist sie gar. Auch die Eier werden gekocht. Diese sollten 8-9 Minuten gekocht werden, damit auch das Eigelb fest ist. Wenn die Kartoffeln fertig gekocht sind, werden sie abgegossen und mit kaltem Wasser abgeschreckt, um zu verhindern, dass sie nachgaren und ggf. zu weich werden. Wir legen sie auch gerne in Eiswasser, um den Garprozess sofort zu stoppen. Anschließend werden die Kartoffeln in mundgerechte Stücke bzw. Scheiben geschnitten. Große Kartoffeln einfach halbieren und dann in Scheiben schneiden.
Wichtig ist, dass alle Kartoffeln möglichst gleichmäßig Röstaromen bekommen. Daher braucht es viel Fläche um die Kartoffeln zu braten. Bei einer größeren Kartoffelmenge wird es da in einer Pfanne auf dem Herd schwierig, bzw. dauert recht lange, da man die Kartoffeln nacheinander braten müsste. Wir haben unsere Bratkartoffeln daher auf dem Moesta One Feuerplattengrill gebraten. Der hat genug Fläche, um auch mehrere Kilogramm Kartoffeln gleichzeitig anzurösten. Der Moesta One wird für 20-30 Minuten mit Holz vorgeheizt. Die Feuerplatte wird anschließend gut eingeölt und die Kartoffeln werden auf der Platte verteilt. Dann werden die Kartoffeln sofort gewürzt. Wir nutzen dafür das Aioli-Pfeffer-Salz von Ankerkraut. Das besteht in erster Linie aus Meersalz, etwas weißem Pfeffer und Knoblauch. Für uns die perfekte Mischung für diesen Bratkartoffelsalat. Wer das Salz nicht hat, kann die Kartoffeln aber auch einfach nur salzen und später den fertigen Kartoffelsalat nochmal nachwürzen.
Die Bratzeit der Kartoffeln hängt in erster Linie von der Temperatur in der Pfanne, bzw. in diesem Fall der Feuerplatte ab. Wir haben unsere Kartoffeln etwa 5-6 Minuten je Seite bei mäßiger Hitze gebraten, so dass sie eine schöne Kruste ausbilden können. Das ist, was Geschmack gibt. Nach ein paar Minuten wird auch der Bacon auf die Feuerplatte gegeben. Da die Baconstreifen recht dünn sind brauchen sie nicht so lange wie die Kartoffeln. Wer unseren Bratkartoffelsalat jedoch in der Pfanne am Herd macht, sollte den Bacon zuerst braten, oder ihn in der Mikrowelle knusprig zubereiten. Während die Kartoffeln und der Bacon braten, werden die Eier gepellt und in Stücke geschnitten. Die Zwiebel wird abgezogen und fein gewürfelt.
Wenn die Kartoffeln und der Bacon knusprig gebraten sind, kann der Bratkartoffelsalat auch schon zusammengestellt werden. Der knusprige Bacon wird mit einem Messer klein gehackt. Kartoffeln, Bacon, Eier, Mayonnaise, Senf, Dill, gewürfelte Zwiebel werden zusammen in eine Schüssel gegeben. Die Bratkartoffeln sind dabei idealerweise noch warm, denn das sorgt dafür, dass der Bratkartoffelsalat besonders schön cremig wird und sich alle Aromen gut miteinander verbinden. Alles gut miteinander vermengen, probieren und zuletzt wird der Bratkartoffelsalat ggf. noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit ein wenig gehackter Petersilie dekoriert.
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