Yakitori-Spieße: Geschichte, Herkunft und Kultur des japanischen Klassikers. Erfahre alles über Tradition, Grillkunst und Tipps zur perfekten Zubereitung.
Die Hähnchenbrust wird mit einem scharfen Messer in lange Streifen oder Würfel geschnitten. Dabei darauf achten, dass möglichst alle Stücke gleichmäßig dick sind. Das Geflügel wird dann auf die gewässerten Spieße gesteckt und leicht gesalzen. Außerdem werden die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe geschnitten.
Für die Tare-Sauce wird der Ingwer geschält und fein gerieben. Die Knoblauchzehe wir abgezogen und fein gehackt. Sojasauce, Mirin, Sake, Zucker, Knoblauch und Ingwer wird dann in einem kleinen Topf verrührt und kurz aufgekocht. Auf niedriger Stufe wird die Sauce für ca. 15 Minuten leicht köcheln gelassen und einreduziert. Dabei gelegentlich umrühren. Die Sauce soll leicht sirupartig und glänzend werden. Sie sollte den Löffel dünn überziehen. Wenn dieser Punkt erreicht ist, wird die Sauce vom Herd genommen und etwas abkühlen lassen. Etwa ein Drittel der Sauce in eine Schale geben und die Hähnchenspieße werden damit dünn bepinselt. Den Rest als Dip bzw. zum späteren Glasieren beiseite stellen.Tipp: In Japan wird dieselbe Tare oft über Jahre "weitergeführt". Sie wird nach jedem Grillabend mit frischen Zutaten aufgekocht und gewinnt so immer mehr Tiefe.
Gegrillt werden die Yakitori-Spieße über direkter Hitze. Wer es ganz authentisch machen will, verwendet japanische Binchotan-Holzkohle. Da die Tare-Sauce zuckerhaltig ist, sollten die Spieße regelmäßig gewendet werden, da die Marinade sonst zu schnell dunkel wird. Je nach Dicke brauchen die Spieße nur wenige Minuten auf dem Grill. Kurz bevor die Spieße vom Grill genommen werden, werden sie noch 1-2 Mal mit der Tare-Sauce glasiert.
Vor dem Servieren werden die Spieße nochmal mit etwas Tare-Sauce bestrichen. Die restliche Sauce wird als Dip dazu gestellt. Die Yakitori-Spieße werden dann noch mit etwas geröstetem Sesam, Chiliflocken und den Frühlingszwiebelringen bestreut.
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