Zunächst werden die Reisnudeln vorgekocht. Dabei etwa eine Minute unter der Packungsangabe bleiben, damit sie später nicht zu weich werden. Nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken und mit etwas Öl vermischen, damit sie nicht kleben.
In einer kleinen Schüssel Fischsauce, Tamarindenpaste, Palmzucker (vorher etwas klein hacken), Sojasauce und Limettensaft gründlich verrühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Die Sauce ist das Geheimnis des Gerichts, denn sie vereint Salz, Süße, Säure und Umami zu einem ausgewogenen Ganzen.Tipp: Erwärme die Sauce kurz in einem kleinen Topf auf dem Grill, um den Zucker perfekt zu lösen und die Aromen zu verbinden.
Pfanne oder Wok auf hohe Hitze vorheizen und etwas Öl in die Pfanne geben. Wenn das Öl heiß ist, die Garnelen kurz und heiß von beiden Seiten anbraten. Nicht zu lange, denn sonst werden sie zu trocken. Dann aus der Pfanne nehmen und warm beiseite stellen.
Jetzt kommt die gehackte Chili, die Karottenstreifen und die Frühlingszwiebeln ins heiße Öl. Rühre alles kräftig durch. Nach etwa 60 Sekunden wird das Gemüse an den Rand geschoben. Dann wird das Ei in die Mitte des Woks geschlagen und leicht verrührt. Wenn es beginnt zu stocken, wird es mit dem Gemüse verrührt.
Jetzt heißt es schnell arbeiten. Die abgetropften Reisnudeln kommen hinzu und die vorbereitete Sauce wird über die Nudeln gegossen. Bei hoher Hitze mit einem Woklöffel oder stabilen Wender die Nudeln ständig bewegen, damit sie gleichmäßig Farbe bekommen.Bei richtig hoher Hitze wird die Sauce leicht karamellisieren und es können Flammen am Rand überschlagen. Das ist das sogenannte "Wok hei": das unverwechselbare Aroma von Flamme, Hitze und Bewegung. Jetzt kommen die angebratenen Garnelen und die Mungbohnensprossen mit in den Wok. Alles kurz durchschwenken, bis die Sprossen warm, aber noch knackig sind.
Zum Schluss wird das Pad Thai sofort auf Tellern angerichtet werden, denn es sollte dampfend heiß und frisch serviert werden. Mit gehackten Erdnüssen, frischem Koriander und Limettenspalten garnieren. Wer mag, kann noch etwas Chiliflocken oder gerösteten Knoblauch darüberstreuen.
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