Die äußeren Blätter des Kohls werden entfernt und dann wird der Kohl in feine Streifen geschnitten oder gehobelt. In der japanischen Küche ist es weit verbreitet den Kohl besonders fein zu hobeln, wir schneiden ihn jedoch lieber mit einem scharfen Küchenmesser, denn so bekommt man eine etwas rustikale Struktur. Wenn der Spitzkohl komplett geschnitten ist, sollte man noch einmal längs durch den Kohl schneiden, damit die Streifen nicht zu lang sind. So lässt sich der Krautsalat später besser essen.
Wenn der Kohl fertig geschnitten ist, wird er in eine große Schüssel gegeben und eine Prise Salz wird auf den Kohl gestreut. Dann wird der Kohl mit den Händen gut verknetet und mit den Handballen fest zusammengedrückt. Dabei bricht die Struktur des Kohls ein wenig auf und das Aroma und die Konsistenz verbessert sich. Außerdem nehmen die Kohlstreifen die Sauce besser auf. Dann wird der Kohl beiseite gestellt und für 15-20 Minuten ruhen gelassen.
Während der Kohl ruht, wird die Salatsauce angerührt. Dafür wird der Reissessig zusammen mit dem Honig, der Sojasauce und dem Sesamöl in eine Schale gegeben. Der Ingwer wird geschält, fein gerieben und ebenfalls mit in die Schale gegeben. Dann wird die Sauce verrührt, bis sich der Honig aufgelöst hat.
Zuletzt wird die Sauce dann über den Kohl gegeben und alles wird gut vermischt, bis der Kohl komplett mit der Sauce benetzt ist. Dann kann der Krautsalat in kleinen Schalen oder als Beilage direkt auf dem Teller serviert werden. Kurz vor dem Servieren wird noch etwas gerösteter Sesam über dem japanischen Krautsalat verteilt. Itadakimasu!
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