Um die Flügel einfacher zu essen, teilen wir diese. Der Unterarm (Wingette oder Flap) wird vom Oberarm (Drumette) getrennt. Die Wings werden am Gelenk auseinander gebogen und an dieser Stelle mit einem scharfen Messer durchtrennt. Anschließend werden die Flügel in eine Schale gegeben und mit dem Sake aufgegossen, bis sie komplett bedeckt sind. Für 20 Minuten werden sie in dem alkoholhaltigen japanischen Reisgetränk mariniert. Alternativ können die Wings auch zusammen mit dem Sake in einen Gefrier- oder Vakuumbeutel gegeben werden.
Nach 20 Minuten werden die Wings aus dem Sake genommen und gründlich trocken getupft. Das ist für dieses Rezept besonders wichtig, damit die Haut später auch knusprig wird. Wenn die Wings abgetrocknet sind, werden sie mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz bestreut. Beim Salz nicht sparen, denn nicht umsonst heißen diese Flügel auch "gesalzene Wings".
Spätestens jetzt ist es Zeit, den Grill anzuheizen. Unsere japanischen Chicken Wings werden bei 260°C indirekter Hitze zubereitet. Dafür haben wir den Moesta-BBQ Sheriff Pelletgrill mit Buchenholzpellets auf 260°C aufgeheizt. Sobald der Grill auf Temperatur ist, werden die gesalzenen Wings auf den Grillrost gelegt und mit geschlossenem Deckel für 18-20 Minuten indirekt gegrillt. Aufgrund der hohen Hitze ist die Garzeit relativ gering. Die Flügel bräunen sehr schnell und nach etwa 18-20 Minuten ist die Haut goldbraun und knusprig. Jetzt ist es an der Zeit, die Flügel vom Grill zu nehmen.
Optional werden die Wings jetzt noch mit etwas Shichimi Togarashi bestreut und mit Zitronenspalten serviert. Shichimi Togarashi ist eine recht scharfe Chili-Gewürzmischung mit fruchtigen Noten.
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