Perfekte Steaks einfach gemacht, so verspricht es Steakchamp in der Werbung. Doch stimmt das wirklich? Gelingt uns mit dem Steakchamp das perfekte Steak? Das muss ich natürlich testen!

Für diesen Test nehme ich nicht irgendein Steak, sondern ein drei Wochen gereiftes dry-aged Tomahawk-Steak von der Metzgerei Heiko Brath aus Karlsruhe. Lange musste ich nach einem Metzger suchen, der mir ein richtig schönes Tomahawk mit langem Knochen und mindestens 4cm Dicke, schneiden konnte. Doch ich wollte unbedingt mal ein richtiges „Männersteak“ grillen und nach zahlreichen Absagen von örtlichen Metzgern wurde ich bei Heiko Brath fündig. „Das ist zwar kein Standard, aber ich mache dir das. Kannst du 3-4 Wochen drauf warten?“, war seine Antwort auf die Frage ob er mir Tomahawk Steaks liefern könne.

 

Nach gut 3 Wochen meldete sich Heiko Brath wieder bei mir und fragte ob ich bereit sei für die Tomahawk Steaks. Und ob ich das war! 🙂
Letzten Donnerstag klingelte der DHL-Bote bei mir und brachte mir ein Paket aus Karlsruhe. Eine Styroporbox mit Kühlakkus und darin ein paar schöne Tomahawk Steaks. Eines dieser tollen Exemplare musste ich dann auch gleich auf den Grillrost legen. Etwa 1 kg schwer ist dieses Tomahawk Steak.

Dry aged Tomahawk Steak Das Steakchamp Steakthermometer im BBQPit-Test-Steakchamp-SteakchampTomahawk01
Ein gutes Kilogramm Steak wartet auf den „Steaknagel“

 

Und wenn schonmal so gutes Ausgangsmaterial da ist, dann testen wir auch gleich den Steakchamp. Ich habe hier ein Steakchamp mit der Garstufe medium.

Steak Champ Steakthermometer Das Steakchamp Steakthermometer im BBQPit-Test-Steakchamp-SteakchampTomahawk02
Das heutige Testobjekt

 

In der Verpackung befindet sich der „Steaknagel“ und ein Aktivator, sowie die Bedienungsanleitung.

Steak Champ Steakthermometer Das Steakchamp Steakthermometer im BBQPit-Test-Steakchamp-SteakchampTomahawk03
Steakthermometer znd Aktivator

 

Der Steakchamp ist etwa 8,5cm lang und er hat 6mm Durchmesser. Am Kopf befindet sich eine Signal-LED. Bevor man das Steakthermometer nutzen will, muss man ihn in den roten Aktivator einlegen, um ihn so anzuschalten. Sobald er aktiviert ist, blinkt er alle 6 Sekunden kurz auf.
Jetzt ist derr Steakchamp bereit, um ins Fleisch gedrückt zu werden. Wichtig ist, das er mittig im Steak platziert ist, um eine genaue Messung zu gewährleisten.

Wie gewohnt habe ich mein Steak auf Grill Grates beidseitig scharf angegrillt. Je Seite etwa 3 Minuten bei etwa 300 Grad.

Dry aged Steak mit Steakchamp Das Steakchamp Steakthermometer im BBQPit-Test-Steakchamp-SteakchampTomahawk04
Der Steakchamp im Test

 

Dann habe ich das Steak im vorgeheizten Backofen bei 120 Grad gar ziehen lassen. Und hier zeigt sich auch schon ein Vorteil vom Steakchamp: Kabellos kann ich durch die Backofentür anhand der LED sehen wann mein Steak fertig ist. Wenn ich sonst mein digitales Maverick-Thermometer nutze, muss ich das Kabel immer in der Backofentür einklemmen.

Nach etwa 45 Minuten war das Steak fertig und der Steakchamp signalisierte mir durch doppeltes Aufblinken, das die mein Steak fertig ist. Leider konnte ich das Blinken nicht auf einem Foto festhalten, daher verwende ich hier die Grafik von Steakchamp um es zu veranschaulichen.

Steakchamp Das Steakchamp Steakthermometer im BBQPit-Test-Steakchamp-Steakchamp01
Wenn es blinkt ist das Steak fertig

 

Mit dem Aktivator kann man den Steaknagel auch problemlos entfernen. So langsam steigt die Spannung! Hat das wirklich funktioniert?

Steakchamp Das Steakchamp Steakthermometer im BBQPit-Test-Steakchamp-SteakchampTomahawk05
Das Steakthermometer wird entfernt

 

Und siehe da: Das Steak ist perfekt und gleichmäßig medium gegart. Gewürzt habe ich nur mit Pyramidensalz, da ich den intensiven dry-aged Geschmack nicht verfälschen wollte. Als Beilage gab es einfach Pommes und auf der Zedernholzplanke gegrillte Caprese-Minitomaten.

Dry aged Steak mit Steakchamp Das Steakchamp Steakthermometer im BBQPit-Test-Steakchamp-SteakchampTomahawk06
Das Steak ist gleichmäßig gegart

 

Das Steak nochmal im Detail. Gleichmäßig gegart, butterzart und mit einer tollen Textur. Auch geschmacklich war das dry-aged Tomahawk-Steak sehr lecker. Durch die Trockenreifung konzentriert sich der Geschmack im Steak und das Steak bekommt einen intensiven, nussigen Rindfleischgeschmack.

Steakchamp Das Steakchamp Steakthermometer im BBQPit-Test-Steakchamp-SteakchampTomahawk07
Perfekt medium gegartes Steak mit dem Steakchamp „Steaknagel“

 

Fazit: Der Steakchamp erfüllt seinen Sinn und Zweck sehr gut. Das Steak hatte genau den gewünschten Garpunkt. Durch die Integralmesstechnik misst der Steakchamp die Temperatur auf der gesamten Länge und nicht nur punktuell wie ein herkömmliches Thermometer. Die Reinigung ist problemlos, da der Steakchamp aus Edelstahl gefertigt ist. Für bis zu 1000 Steaks kann man das Steakthermometer nutzen. Nachteil: Er ist nicht aufladbar. Aber 1000 Messungen reichen beim Ottonormalverbraucher vermutlich bis ans Lebensende. 😉
Die Zielgruppe ist sicherlich nicht der „Hardcoregriller“. Diejenigen von euch, die ihre Steaks bisher im Schlaf gegrillt haben, werden sicherlich auch weiterhin ohne den Steaknagel auskommen. Steakchamp richtet sich eher an den Gelegenheitsgriller, der sich ab und zu mal ein richtig gutes Stück Fleisch gönnt und dieses nicht versauen will. Nicht umsonst hat der Steakchamp beim Fire & Food BBQ-Award den ersten Platz in der Kategorie Zubehör belegt.
Das innovative Steakthermometer ist auch eine tolle Geschenkidee. Das Single-Pack (wählbar in 5 Garstufen) kostet 45 Euro, das Double-Pack (medium und medium-rare) kostet 79 Euro.

3 Kommentare

  1. Ja ich stimme alles zu!! Zeit dem ich Steak Champ benutze wird jedes Steak perfekt medium gebraten. Ich als alte Ami Griller kann das, aber es ist sehr schon das Grillen dem ehren Gast unter den Gasten das Grill & das Fleisch zu überlassen ohne Sorge um das Fleisch zu machen, wahrend ich mich um die Getränke (nur die beste Weine) kümmere.

    Weiter so,

    TK

  2. Ich habe schon öfters den SteakChamp genutzt, man muss sagen die Gewürze sind auch echt der hammer!
    Also anfänglich war ich ja skeptisch, aber nun! Klasse Tool für jeden Mann und Frau, Ich benutze ihn nicht nur beim grillen..

    Weiter so!

  3. Kann mich dem nur anschließen. Echt ein klasse Thermometer sehr empehlenswert. Seit ich Steak Champ nutze erziele ich überragende Grillergebnisse.

    Mfg Sebastian

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