Ich bekomme immer wieder Fragen zur Grillkaufberatung gestellt.
„Welchen Grill soll ich mir eigentlich kaufen?“
Daher habe ich mich dazu entschlossen einen kleinen Einstiegsguide zum Thema Grillkaufberatung zu schreiben. Solltet ihr euren Traumgrill schon haben, schaut euch auch mal den Bericht zu empfehlenswertem Grillzubehör an. Eines vorweg: Die Frage, welchen Grill ihr euch kaufen sollt, kann ich euch pauschal nicht beantworten, da es Grills in allen möglichen Formen, Farben und Größen gibt.  Zuerst muss sich der Grillkäufer daher ein paar wichtige Fragen selbst beantworten:

Grillkaufberatung

Welches Budget steht zur Verfügung?
Man sollte sich auf jeden Fall ein Budget setzen. Problem an der Sache: Ich weiss aus eigener Erfahrung, das das Budget schnell erhöht wird, wenn man sich mit den unterschiedlichen Grilltypen beschäftigt. Die Begehrlichkeiten steigen schnell. Vielleicht sollte der Grill doch eine Nummer größer sein? Doch Vorsicht, der Grill alleine ist nicht alles. Je nachdem was ihr mit dem Grill vor habt, braucht ihr auch noch Zubehör wie eine Grillzange, Schutzhandschuhe, Anzündkamin, Thermometer, usw.
Man kann für Grills Unmengen von Geld ausgeben. Es gibt Keramikgrills für 1500 Euro. Es gibt Luxusgrills für 5000 Euro. Es gibt Highend-Gasgrills für 10.000 Euro. Ich widme mich in diesem Artikel jedoch der normalen „Einstiegsklasse“ für ambitionierte Griller, oder die es werden wollen.

Gas, Kohle oder gar Elektro?

Das ist in erster Linie eine Frage der Grillphilosophie. Ich bin in erster Linie Holzkohlegriller und grille seit jeher mit Holzkohle. Das ist traditionelles Grillen, da stehe ich drauf. Es muss einfach ein wenig Rauchen und Qualmen. Ich mag den typischen Holzkohleduft und den Rauchgeschmack am Fleisch. Das bekommt man nur mit Holzkohle richtig gut hin.
Aber in meine Aussenküche hat mittlerweile auch ein Gasgrill Einzug gehalten und ich weiss auch die Vorteile eines Gasgrills zu schätzen. Gasgrills sind auf Knopfdruck einsatzbereit, heizen schnell auf und verursachen wenig Rauch. Für ein schnelles Steak und Kurzgebratenes ist ein Gasgrill auf jeden Fall eine tolle Sache. Bis man einen Holzkohlegrill auf Temperatur hat und dieser grillbereit ist, vergehen doch immer 20-30 Minuten. Andererseits ist ein Gasgrill aber auch störungsanfälliger, da deutlich mehr Technik verbaut ist und die Reinigung eines Gasgrills ist in der Regel auch aufwendiger als die eines Holzkohlegrills.
Wohnt man in einer Mietwohnung und hat nur einen Balkon zur Verfügung, ist meist nur der Gas- oder Elektrogrill erlaubt. Ihr solltet euch auf jeden Fall die Hausordnung gut durchlesen und bei Unklarheiten euren Vermieter fragen, welchen Grill ihr nutzen dürft.

Was grille ich hauptsächlich? Direkt, oder indirekt?


Beim direkten Grillen legt man das Grillgut direkt über die Glut. Wenn man hauptsächlich direkt grillt und das typisch deutsche Grillgut: Bauch, Nacken und Würstchen auflegt, reicht ein reiner Direktgrill eigentlich aus. Man braucht dazu nur einen offenen Grill ohne Deckel. Wenn man etwas anspruchsvoller grillen will und in die Welt des Barbecues einsteigen will, braucht man zwangsläufig einen Grill mit Deckel. Beim indirekten Grillen gart das Grillgut in der Regel bei niedrigen bis mittleren Temperaturen (100-180 Grad C). Ideal geeignet ist dafür beispielsweise ein Kugelgrill. Dort liegt das Grillgut seitlich versetzt oberhalb der Hitzequelle. Die heiße Luft umströmt das Grillgut und ermöglicht einen gleichmäßigen Garprozess. In einem Kugelgrill kann man natürlich auch genau so gut bei mittleren bis hohen Temperaturen direkt grillen. Daher ist ein Kugelgrill eigentlich ein perfekter Allrounder und für den Einstieg bestens geeignet.

 

Für wie viele Personen soll der Grill geeignet sein?


Ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl des richtigen Grills ist natürlich die Anzahl der Personen, die begrillt werden sollen. Gerade wenn man indirekt grillen und smoken möchte, braucht man viel Platz, da der Grillrost beispielsweise im Kugelgrill nicht komplett genutzt werden kann.

 

Meine drei Grundregeln für die Auswahl eines Grills:

1. Zu groß gibt es nicht!
2. Wer billig kauft, kauft zwei Mal!
3. Grillfläche ist nur durch noch mehr Grillfläche zu ersetzen!

Klingt komisch, ist aber so. Wenn ihr euch einen Kugelgrill kaufen wollt, lasst die Finger von kleinen Kugeln. Ein Kugelgrill mit 47 cm ist generell zu klein, wird schnell zu heiß, lässt sich schlechter Regeln und man hat – gerade beim indirekten Grillen – einfach zu wenig Grillfläche. Selbst wenn ihr nur für 2 Personen grillt: ein Kugelgrill mit 57 cm Durchmesser muss es einfach sein. Alles Andere ist nur ein schlechter Kompromiss und ihr werdet es früher oder später bereuen.

Grillkaufberatung Holzkohlegrills

Jetzt kommen wir aber zu meinen Empfehlungen. Ihr könnt es euch sicher schon denken: da ich den Kugelgrill bereits mehrfach erwähnt habe, ist das auch meine erste Empfehlung. Marktführer in dem Bereich ist die Firma Weber. Auch ich habe mit einem 57er Weber Kugelgrill den Einstieg in die Welt des indirekten Grillens gefunden. Für etwa 280 Euro bekommt man den Weber Master-Touch GBS 57 cm Special Edition. Dieser verfügt über nützliche Extras wie dem „One Touch-Reinigungssystem“, bei dem man sich beim Entsorgen nicht mal mehr die Finger schmutzig macht. Durch das Flügelkreuz wird die Asche einfach in den Aschetopf geschoben und man kann die Asche einfach im Mülleimer entsorgen. Ausserdem hat er ein Deckelthermometer und einen klappbaren Grillrost, damit man im laufenden Betrieb problemlos Kohle nachlegen kann, ohne den Grillrost raus zunehmen. Der Grill verfügt über das Gourmet BBQ System (GBS). Der Grillrost hat einen runden herausnehmnbaren Einsatz, den man – ganz nach Bedarf – gegen andere Einsätze tauschen kann. So gibt es beispielsweise einen „Sear Grate“ Gussrost-Einsatz, eine Pfanne, einen Wok oder einen Pizzastein. Ein tolles, durchdachtes System, welches zwar nicht günstig ist, aber den Kugelgrill zu einem „Alleskönner“ macht. Es gibt auch günstigere Weber Kugelgrills, die jedoch deutlich weniger Ausstattung haben. Ich empfehle in jedem Fall den 57er Master-Touch GBS in der Special Edition, da er viele Ausstattungsmerkmale hat, die das Grillen einfach angenehmer machen und meiner Meinung nach unerlässlich sind. Als einer der wenigen Kugelgrills hat er einen Grillrost aus Edelstahl (viele andere Grills haben nur einen verchromten Rost).

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Weber ist unangefochtener Marktführer im Bereich der Kugelgrills und baut seit nunmehr 60 Jahren tolle Grills. Aber es gibt auch Alternativen. So wie beispielsweise den Napoleon PRO22K-LEG Holzkohle Kugelgrill für 329 Euro. Dieser Grill bietet zusätzlich einen gusseisernen, höhenverstellbaren Klapprost, der für ein tolles Branding beim Grillgut sorgt. Ausserdem hat dieser Grill ein Deckelscharnier, so das man den Deckel einfach nur aufklappen braucht und nicht extra noch einhängen muss, wie beim Weber Kugelgrill. Wenn man sich also eh einen Gussrost für seinen Weber Kugelgrill kaufen möchte, lohnt auf es sich auf jeden Fall, direkt zur Napoleon-Kugel zu greifen, denn der 57cm Gussrost kostet schon alleine 80-85 Euro.

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Preistipp: Ein empfehlenswerter Einsteiger-Holzkohlegrill ist der Tepro Toronto für rund 120 Euro. Der Grill ist mal wieder zu heiss? Steaks und Würstchen drohen zu verbrennen? Kein Problem mit dem Tepro Toronto, denn dieser Grill bietet als einer der wenigen Holzkohlegrills eine höhenverstellbaren Kohlerost. Der Deckel sorgt dafür, dass die Hitze im Grill bleibt und reflektiert diese in den Garraum. Im Prinzip funktioniert dieser Grill wie eine Umlauftbackofen und ermöglicht so schonendes Garen und indirektes Grillen. Mit diesem Grill kann man sogar erste low & slow Versuche machen und sogar ein Pulled Pork darin zubereiten. Einen ausführlichen Testbericht zum Tepro Toronto gibt es hier: Tepro Toronto im Test

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Kein Kugelgrill und trotzdem indirekt grillen? Wir wäre es mit dem Grill’n Smoke Outlander Classic? Dieser Grill bietet ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Er hat eine sehr große Grillfläche mit 88x50c m, einen 5-teiligen Gussrost, Ablagen und einen Warmhalterost. Für rund 350 Euro bekommt man hier sehr viel Grill für’s Geld mit einer umfangreichen Ausstattung! Dieser Grill ist vom Preis-/Leistungsverhältnis eine echte Alternative zum Kugelgrill.


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Tendiert man eher zum Direktgrill, empfehle ich den Thüros Toronto. Die solide Bauweise und hochwertige Materialien (V2A Edelstahl) überzeugen bei diesem Kaminzuggrill, der sehr schnell auf Temperatur kommt. Alle Thüros Grills sind „Made in Germany“. Es gibt auch sehr viel Zubehör von Thüros, wie beispielsweise eine Schwenkhaube, so das auch indirektes Grillen möglich ist.

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Grillkaufberatung Watersmoker

Du willst richtig smoken? Perfekte Spare Ribs, Pulled Pork und Beef Brisket zubereiten? Eine richtige Smoker-Lok kommt jedoch nicht in Frage, da du nicht andauernd Holzscheite nachlegen willst? Dann ist ein Watersmoker das perfekte Grillgerät für dich! Es gibt mittlerweile viele Hersteller, die solche Geräte anbieten, die besten Water Smoker kommen jedoch aus dem Hause Weber. Die Smokey Mountain Cooker von Weber laufen stabil: Einmal eingeregelt, läuft ein Smokey Mountain problemlos 10-15 Stunden am Stück bei 120 Grad Celsius. Der Smokey Mountain in 47 cm Durchmesser ist die perfekte Größe für den Hausgebrauch. Auf die zwei Etagen bekommt man aber auch problemlos vier große Schweinenacken, wenn man mal Pulled Pork für eine größere Menge braucht.

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Grillkaufberatung Gasgrills

 

Geheimtipp: Der gasbetriebene Smoker El Fuego Portland ist eigentlich gar kein Geheimtipp mehr, denn er hat sich zum beliebtesten gasbetriebenen Smoker entwickelt. Für rund 130 Euro bekommt man hier einen Smoker mit einem genialen Preis-/ Leistungsverhältnis. Lust auf Pulled Pork, Brisket und Ribs mit Raucharoma, jedoch keine Lust einen Holzkohlegrill bzw. Smoker zu bedienen? Dann ist der El Fuego Portland das ideale Gerät, denn mit Zugabe von Chips kann man hier echtes Raucharoma mit einem Gas-Smoker bekommen.

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Ein sehr guter Einsteiger-Gasgrill ist der Landmann Gas-Grillwagen Triton 2.0! Zwei stufenlos regulierbare Edelstahlbrenner mit je 3,5 kW Leistung, Piezo-Zündung, klappbare Seitentische, ein integriertes Deckelthermometer, eine doppelwandige Haube  und gebürstetet Edelstahl-Designelemente machen den Landmann Triton 2.0 zu einem sehr gut ausgestattenen Grill in der Einstiegsklasse. Mit einer Grillfläche von 48 x 44 cm bekommt man problemlos 4 Personen satt. Dank der klappbaren Seitentische findet er auch in der kleinsten Nische Platz.

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Grillkaufberatung Grillkaufberatung: Welchen Grill soll ich mir kaufen?-grillkaufberatung-q  encoding UTF8 ASIN B00B4EHBTE Format  SL250  ID AsinImage MarketPlace DE ServiceVersion 20070822 WS 1 tag 10109 21Grillkaufberatung: Welchen Grill soll ich mir kaufen?-grillkaufberatung-ir t 10109 21 l as2 o 3 a B00B4EHBTE

Preistipp: 3-Brenner, preisgünstig, leistungsstark und gut verarbeitet: Der Enders Monroe 3 SIK Turbo beweist, dass ein guter Gasgrill nicht teuer sein muss! In der Preisklasse unter 500 Euro ist es schwer einen brauchbaren Gasgrill zu finden. Der Enders hingegen überzeugt durch solide Verarbeitung und einer guten Ausstattung. Dank „Turbo Zone“ lassen sich auch Steaks knusprig angrillen. Der Grill schafft problemlos Temperaturen über 300 Grad Celsius. Der Monroe 3 SIK Turbo bietet ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis.

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Auch bei den kleinen Einsteiger-Gasgrills baut Weber hervorragende Modelle. Der kleine Weber Q 1200 ist eine tolle „Brandingmaschine“. Durch seinen Gussrost zaubert er die tollen Grillstreifen auf’s Fleisch. Etwas größer und leistungsstärker ist der Weber Q 2200, gefolgt vom Weber Q 3200, der zwei getrennt regelbare Brenner hat, so das man damit sogar indirekt grillen kann.

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Grillkaufberatung Grillkaufberatung: Welchen Grill soll ich mir kaufen?-grillkaufberatung-q  encoding UTF8 ASIN B00HDWEG30 Format  SL250  ID AsinImage MarketPlace DE ServiceVersion 20070822 WS 1 tag 10109 21Grillkaufberatung: Welchen Grill soll ich mir kaufen?-grillkaufberatung-ir t 10109 21 l as2 o 3 a B00HDWEG30

Will man auf einen Kugelgrill nicht verzichten, möchte aber dennoch Gas nutzen, empfehlen sich die Gaskugeln von Outdoorchef (ODC). Der Outdoorchef Leon 570 für 479 Euro hat das einzigartige Trichtersystem, welches dafür sorgt, dass man nicht nur direkte Hitze im Grill hat. Bei umgedrehtem Trichter steigt die Hitze nur in der Mitte der Kugel hoch und man kann rundherum im äußeren Bereich wunderbar indirekt grillen, da sich die Hitze gleichmäßig im Grill verteilt.

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Wer einen größeren Gasgrill kaufen möchte, muss auch deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, um ein hochwertiges Gerät zu bekommen. Man bekommt zwar auch oft günstige Angebote in Baumärkten oder in einem großen Internetauktionshaus, doch hier muss man häufig Abstriche bei der Qualität machen. Daher kann ich solche „No Name“-Geräte nicht guten Gewissens empfehlen. Sehr gute Geräte sind beispielsweise der Napoleon LE3 oder der Weber Genesis E-330. Wobei der Napoleon eine etwas bessere Ausstattung  hat. Man kann natürlich auch deutlich mehr Geld in die Hand nehmen und sich beispielsweise die Napoleon Prestige-Serie mal genauer ansehen, aber das würde hier im Einsteigerguide den Rahmen sprengen.

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Grillkaufberatung Grillkaufberatung: Welchen Grill soll ich mir kaufen?-grillkaufberatung-q  encoding UTF8 ASIN B00BLWNTNQ Format  SL250  ID AsinImage MarketPlace DE ServiceVersion 20070822 WS 1 tag 10109 21Grillkaufberatung: Welchen Grill soll ich mir kaufen?-grillkaufberatung-ir t 10109 21 l as2 o 3 a B00BLWNTNQ

Grillkaufberatung Elektrogrills

Sollte Gas oder Kohle nicht in Frage kommen, bleibt nur noch ein Elektrogrill. Ihr kennt ja sicher alle die kleinen Tischgrills mit Wasserwanne. Finger weg! Das hat mit Grillen rein gar nichts zu tun. Diese Geräte haben viel zu wenig Leistung und das Grillgut wird eher erwärmt als gegrillt. Bevor man sich solch einen Grill zulegt, kauft man sich besser eine vernünftige Grillpfanne für den Herd. Es gibt eigentlich nur zwei brauchbare Elektrogrills auf dem Markt. Das ist der Weber Q 1400, oder der Weber Q 2400, wenn eine größere Grillfläche benötigt wird. Diese Geräte haben mit 2,2 kW ausreichend Leistung und man bekommt mit diesen Grills auch ein tolles Branding auf das Steak, da hier Gussroste mitgeliefert werden. Es handelt sich natürlich um reine Direktgrills. Indirektes Grillen, Smoken, und BBQ sind mit diesen Elektrogrills nicht, bzw. nur sehr eingeschränkt möglich. Daher ist ein Elektrogrill auch nur ratsam, wenn ein Holzkohle oder ein Gasgrill nicht möglich ist.

Weber Q 2400 jetzt kaufen
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Solltet ihr weitere Fragen zur Grillkaufberatung haben, könnt ihr euch natürlich auch per E-Mail oder das Kontaktformular an mich wenden.
Und wenn ihr den passenden Grill gefunden habt, braucht ihr natürlich auch Zubehör. Auch dazu findet ihr einen umfangreichen Artikel auf meinem Blog: Welches Grillzubehör soll ich kaufen?

19 Kommentare

  1. Vielen Dank für den ersten sinnvollen Beitrag, einer Grillkaufberatung.

    Ich habe mich bereits entschieden einen Gasgrill zu kaufen. Schwanke zwischen dem Weber Q300 und dem Landmann Pantera.

    Ich will direkt was Gescheites haben, frage mich jedoch, ob der Weber die 300,-€ mehr das auch wert ist.

    Ist die Reinigung bei Beiden gleich einfach?

    Wir sind ein 3 Personen Haushalt und ab und zu kommen Freunde vorbei.

    Hast Du hierzu auch einen Tip?

    Danke

    Ka.

    • Hallo Kai,
      danke für das Lob!
      Der Q300 ist schon eine andere Liga. Der ist auch deutlich größer als der Pantera. Von der Größe ist der Pantera eher mit dem Q200 vergleichbar.
      Wenn du auch mal indirekt Grillen willst und auch Dinge wie Ribs und Pulled Pork grillen willst, würde ich dir eher einen Gaskugelgrill empfehlen, beispielsweise den Outdoorchef Ascona. Wenn du nur direkt grillst (Würstchen und Steaks), dann tut es auch der Pantera oder ein Weber Q.

  2. Hi,

    Ich wollte nur eben ergänzen, dass man sehr wohl mit einem Elektrogrill indirekt Grillen kann. Man nimmt dann einfach eine handelsübliche Grillschale und stellt diese andersherum auf den Rost. Auf die Grillschale legt man dann das Grillgut und eine indirekte Zone ist geschaffen. Allerdings gebe ich dir prinzipiell recht, dass diese indirekte Zone eine begrenzte Fläche hat, deshalb ist ein Elektrogrill nicht geeignet um viel Grillgut auf einmal indirekt zu garen.

    Schöne Grüße,

    Philipp

  3. Wie sieht es denn mit den Modellen von Rösle aus? Sind die auch empfehlenswert, habe mich jetzt schon viel belesen kann mich aber nicht wirklich entscheiden.

  4. Hallo Leute!

    Erstmal super Einleitung.
    Bin auch beim überlegen mir einen Griller zu kaufen nur welchen…..
    Zur Lage haben einen Balkon also kommt für mich nur ein Gasgrill zur Auswahl.

    Hab mir von einen Bekannten den Weber Q200 glaub ich angeschaut bin ich mit Untertisch gleich mal 500€ los. Ist mir ganz ehrlich für diese größe zu teuer.

    Alternativ habe ich mich ein wenig umgesehen und bin dann auf den BBQ 4+1 http://www.amazon.de/Gasgrill-schwarz-Edelstahl-inkl-Temperaturanzeige/dp/B0070VEQHA/ref=sr_1_5?s=garden&ie=UTF8&qid=1398528025&sr=1-5&keywords=bbq+4%231
    gestoßen um 260€
    Eigentlich recht gute Bewertungen aber würdest du trotzem von solchen Geräten abraten?
    Mir ist schon klar dass er Qualitativ etwas zurückstecken muss aber Preis/Leistung finde ich in Ordnung oder?

    Falls ihr noch welche Tipps habt für mich sag ich schon mal danke. 😉

    • Hallo Martin, ich kenne den Grill leider nicht. Er ist natürlich recht „billig“. Ob du lange Spaß mit hast, weiss ich nicht…

  5. Ich bin mit dem Wik Twin Top Elektrogrill sehr zufrieden. Das Ding besteht aus einer ziemlich schweren beheitzten Gusseisenplatte, die auf der einen Seite rostfoermig und auf der anderen Seite Glatt ist. Die Power ist fuer ein Steak voll ausreichend.

  6. Hallo,

    ich möchte mir einen Grill mit zusätzlicher Kochfläche kaufen. In einem Test der Stiftung Warentest habe ich nun den Weber 320 classic und den Barbecook 4.0 ceram gesehen. Ist der Weber einen Preisunterschied von ca. 200 € wert? Kann es wirklich sein, wie ich gelesen habe, dass der Barbecook zu heiß wird und die Gasschläuche schmilzen?

  7. Sehr schöne Grillberatung,

    ich persönlich bin mit den Modellen der Elektrogrills absolut zufrieden. Meine Nachbarn haben sich immer aufgeregt, wenn der Geruch nach oben gezogen ist. Hier ist der Elektrogrill einfach am besten.

  8. Hallo, danke für die Kaufberatung und die wertvollen Hinweise.
    Ich bin ein großer Fan vom Holzkohl grillen, speziell indirektes Grillen. Es überrascht mich immer wieder was für wunderbare Sachen ich doch damit zaubern kann.

  9. Hallo,

    Erstmal Riesen Lob für die echt gelungene Website und den unzähligen Tipps in Sachen grillen . Ich bin auf der Suche nach einem neuen vernünftigen Holzkohlegrill, nach dem ich diverse Baumarktgrills hatte. Ich schwanke zwischen dem Weber Master Touch und dem Napoleon Pro 22 K LEG. Was mir beim Napoleon besser gefällt ist der klappbare Deckel und das Gusseiserne Klapprost. Sind aber die 100 Euro mehr für den Napoleon damit gerechtfertigt? Vorteil Weber die unzähligen Extras. Würde mich über Antwort freuen. Mfg Henrik

  10. Hi, dieser Beitrag ist für Neulinge und noch Unentschlossene wirklich eine super Hilfestellung! Und die drei Grundregeln für die Auswahl eines Grills sind auch einfach gut ausgewählt. Ich persönlich finde Elektrogrills super. Aber ein echter Holzkohlegrill ist natürlich auch genial.

  11. Wer billig kauft der kauft wirklich zweimal, das habe ich immer wieder erlebt aber Teuer ist leider auch nicht immer gut mittlerweile erkenne ich sofort ob etwas Billig Produziert wurde da habe ich eine Auge für.

  12. Hallo Thorsten

    Bin gerade auf der Suche nach einem gescheiten Gasgrill für den Balkon und bin so über deinen Blog gestolpert. Budget wäre unter 1000€ und der Grill sollte möglichst gross sein. Bin bei dem Überangebot leider etwas ratlos. Habe zwar diverse Testberichte bereits durchgelesen, konnte aber keine Auswahl treffen.

    Du hast ja schon einige Grills getestet und ich würde mich freuen wenn du mir eine Empfehlung geben könntest für einen solide verarbeiteten Gasgrill mit gutem Preis-Leistungsverhältnis?

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